Löwen Frankfurt sichern sich den ersten Matchpuck 7:4-Sieg gegen Dresdner Eislöwen

Der Frankfurter Lukas Koziol (links) im Zweikampf mit dem Dresdner Jordan Heywood. (Foto: dpa/picture alliance)Der Frankfurter Lukas Koziol (links) im Zweikampf mit dem Dresdner Jordan Heywood. (Foto: dpa/picture alliance)
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Bemerkenswert dabei: Wie auch in den vergangenen Spielen trugen sich bei den Treffern viele Spieler in die Torschützenliste ein. Beim 7:4 waren es deren sechs, nur Flügelstürmer Mathieu Tousignant traf doppelt. So kam auch Dominik Meisinger zu seinem ersten Play-off-Treffer in der DEL2, dessen vierte Reihe ein insgesamt starkes Spiel machte, Strafzeiten zog und die Paradereihe der Gäste aus Dresden letztlich nicht nur in Zaum hielt, sondern diese auch unter Druck setzte und punktete. Spiellenker sowie Torschütze des fünften und damit spielentscheidenden Tores der Arbeiterreihe, Dominik Meisinger, verweist aufs Kollektiv der Mitspieler: „Die zwei Jungs neben mir arbeiten richtig hart. Ich versuche ihnen andererseits Sicherheit zu geben, dass sie ihr Ding machen können, denn beide sind technisch gut und sind schnelle Spieler. Zudem denken sie offensiv, weshalb ich gerne den etwas defensiveren Part einnehme, der den Beiden den Rücken freihält. Die haben nach vorne schon Qualität, und heute hat es dann endlich mal geklappt, dass unsere Reihe doppelt getroffen hat. So stelle ich mir das eigentlich vor.“

Die taktische Änderung der Eislöwen, die eigene Top-Reihe um Jordan Knackstedt auf die zweite Frankfurter Reihe ins Spiel zu schicken, scheint für die Löwen jedoch unerheblich. „Man hat es ja schon in der Serie gegen Crimmitschau gesehen, die haben nur mit drei Reihen gespielt. Es ist ja nicht so, dass unsere Trainer sagen, wir spielen Reihe gegen Reihe. Bei uns hat jede Reihe die Fähigkeit, die Top-Leute des Gegners auszuschalten. Da ist es egal, ob es unsere erste oder unsere vierte Reihe ist. Wahrscheinlich wird Dresden nun im Hinblick auf Dienstag wieder etwas ändern, aber das sind meistens Dinge wie im Spielaufbau oder im Powerplay. Wir werden uns Videos anschauen, diese analysieren und werden uns auch in Dresden darauf einstellen“, kommentiert der Füssener Meisinger.

Eine alte Eishockey-Weisheit spricht davon, dass der vierte Sieg, der zum Weiterkommen in die nächste Runde nötig ist, der schwerste ist. Beim Stand von 3:0 in Serie für Frankfurt kommt naturgemäß schnell die Frage auf, wie groß der Druck auf den Dresdnern lastet. „Dresden spielt jetzt zu Hause, die werden sicherlich nochmal alles versuchen. Auch in den vorherigen Serien lagen sie hinten, wenn ich mich recht erinnere. Die werden sich mit Sicherheit nicht aufgeben und haben andererseits Druck, dennoch müssen wir uns auf uns konzentrieren.“ Sollten die Frankfurter dies bewerkstelligen, so ist der Finaleinzug in wenigen Tagen mehr als möglich, denn bereits beim 1:5 in Dresden am vergangenen Freitag arbeiteten die Löwen Frankfurt gut und ließen kaum gegnerische Großchancen zu. 0



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