Löwen Frankfurt mit Sechs-Punkte-Wochenende zurück an die SpitzeErfolg gegen Freiburg und Heilbronn

Die Löwen Frankfurt können mit 3:0 gegen die Eispiraten Crimmitschau in Führung gehen. (Foto: dpa/picture alliance)Die Löwen Frankfurt können mit 3:0 gegen die Eispiraten Crimmitschau in Führung gehen. (Foto: dpa/picture alliance)
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„Wir haben nur am Anfang schlechte Entscheidungen getroffen, sind langsam ins Spiel gekommen und sind dann mit 0:1 ins Hintertreffen geraten, hatten den Rest des Spiels jedoch absolut im Griff, als wir zu unserem Spiel gekommen sind,“ resümierte Brett Breitkreutz nach dem Heimspiel am Freitag. Es schien, als hätten die Löwen etwas verändert, um nicht ins offene Messer zu rennen – was ihnen auch in dieser Saison durchaus schon passiert ist. „Wir hatten ein gutes Forechecking und haben zudem die neutrale Zone dicht gemacht und uns dort die Pucks geholt, was uns bis zum Spiel in Kaufbeuren durchaus gefehlt hat. Ilya hatte zudem einige gute Saves.“Angesprochen darauf, auf was sich nun der Blick konzentriert, schlägt Breitkreutz ernste Töne an: „Wir müssen deutlich konstanter werden, dürfen uns nie hängen lassen und müssen weiter unsere Fehler minimieren. Dazu gehören vor allem die richtigen Entscheidungen in der neutralen Zone und dem Gegner so wenig wie möglich zuzulassen. Für uns als Offensivspieler gehört dazu auch mentale Stärke.“

Max Eisenmenger, Torschütze zum 3:1, schlägt ähnliche Worte an: „Wir haben versucht, uns auf uns selber zu konzentrieren und die Mitte zuzumachen, was wir in der letzten Woche auch vermehrt trainiert haben. Freiburg kam so kaum zu zwingenden Chancen, sie mussten meist über die Außen in unser Drittel kommen und die Scheibe tief spielen. In Unterzahl standen wir stabil und in Überzahl haben wir getroffen.“ Ob dies die Lerneffekte aus einer langen Saison sind? „Ich glaube, was wir lernen, liegt immer an uns. Wir müssen uns mehr auf uns selber und nicht auf den Gegner konzentrieren, müssen mit einer gesunden Mentalität und Einstellung rangehen – ob der Gegner Deggendorf oder Bietigheim heißt.“ Auch zu seiner persönlichen Weiterentwicklung äußert sich Eisenmenger, der sich – Stand jetzt – in seiner ersten Profi-Saison in Frankfurt mit neun Toren und zehn Assists offenbar gut eingefügt hat. „Am Anfang an habe ich dritte Reihe und Unterzahl gespielt, was mir gut gefällt. Vor allem im taktischen Bereich habe ich viel dazugelernt; wie ich forechecke, wie ich stehen soll, wie ich den Puck halten soll – vor allem aber auch, wie ich mit verschiedenen Spielern in verschiedenen Reihen zusammenspielen soll, wie ich mich dort gut anpassen kann. Ich bin sehr zufrieden damit.“

Indes haben die Löwen auch am Sonntagnachmittag ihr Sonderzug-Spiel bei den Heilbronner Falken gewonnen. Vor über 500 mitgereisten Frankfurtern gewannen die Löwen mit 6:3 durch Tore von Max Faber, Matt Pistilli (2x), Lukas Koziol, Neuzugang David Skokan sowie Kapitän Adam Mitchell. Fans wie auch Spieler feierten auf dem Heimweg im Sonderzug mit den Fans den Sieg und die perfekte Punkte-Ausbeute am Wochenende.

Weiter geht es für die Löwen am kommenden Freitag zum Spitzenspiel gegen die Lausitzer Füchse am Frankfurter Ratsweg sowie am Sonntag zum Derby in Bad Nauheim.