Löwen Frankfurt mit Disziplin zum Sieg im Spitzenspiel4:1-Erfolg gegen Bietigheim

C.J. Stretch traf zum 2:0 für die Löwen Frankfurt. (Foto: Imago)C.J. Stretch traf zum 2:0 für die Löwen Frankfurt. (Foto: Imago)
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Die Löwen Frankfurt konnten dabei erstmals in einem Punktspiel dieser Saison auf die Dienste des nach einem Mittelfußbruchs verletzten Matt Tomassoni zurückgreifen, während Richie Mueller wie auch der an der Schulter operierte Dennis Reimer und der grippegeschwächte Joel Keussen weiter ausfallen. 

Direkt in der ersten Minute sollte es dann bereits klingeln: Die Löwen überraschten  Martinovic mit einem Schuss direkt vom Bullypunkt  weg, der unhaltbar für Sinisa Martinovic einschlug – 1:0! Brett Breitkreutz war der Torschütze nach dem von Pistilli gewonnenen Bully. In der Folge spielten beide Mannschaften mit offenem Visier, die Löwen überstanden indes eine Unterzahl schadlos. Zwar waren die Steelers in diesem Drittel überlegen, sie konnten jedoch keine nennenswerten Chancen und Abschlüsse an das Löwen-Gehäuse um Brett Jaeger anbringen. Die größte ohne Torerfolg abgeschlossene Chance hatten die Löwen dann in Überzahl (12.), jedoch blieb es in einem ausgeglichenem ersten Drittel mit leicht überlegenen Steelers und defensiv gut stehenden Löwen beim Stand von 1:0.

Zum Beginn des  zweiten Drittels verpassten beide Teams jeweils eine 2:1-Chance. Die Gäste aus Bietigheim waren anfangs das aktivere Team, die zweite Unterzahl der Bietigheimer blieb ebenfalls erfolglos für die Löwen, die im Powerplay am gesamten Abend ungefährlich wirkten. Bietigheim wirkte nach der nicht verwerteten Überzahl vor allem im Spielaufbau nervös und ließ die Löwen immer wieder gefährlich kontern, auch bedingt durch ein starkes Forechecking der Frankfurter.  Es entwickelte sich in der Mitte des Drittels ein offenes Spiel vor 3300 Zuschauern, als die Löwen erneut zum 2:0 kontern konnten.  C.J. Stretch nahm nach einem Puckverlust der Gäste im Mitteldrittel einen Abpraller von der Bande mit der Rückhand und schob den Puck hinter den geschlagenen Martinovic zum 2:0 ein, nachdem die Löwen drei-auf-zwei kontern konnten. Zum Ende des zweiten Drittels  suchte Bietigheim weiter den Zug nach vorne, den sie erst in einer Überzahl wieder finden konnten, aber auch hier standen die Löwen sehr gut und ließen den Steelers keine Torchance zu.

Der Start ins Schlussdrittel verlief für die Steelers gut, als sie die Löwen ins Verteidigungsdrittel drücken konnten, doch Löwen-Goalie Brett Jaeger, der später zum Spieler des Spiels auf Löwen-Seite gewählt wurde, zeichnete sich ein ums andere Mal aus. Als sich die Mannschaft von Paul Gardner   Mitte des letzten Drittels das Momentum zurück erkämpfte und dem Spiel etwas mehr den Stempel aufdrücken konnte, war es ausgerechnet ein Konter, den Clarke Breitkreutz  nach einem genauen langen Pass durch Löwen-Kapitän Patrick Jarrett sicher verwandeln konnte und damit dem Bietigheimer Aufbäumen ein Ende setzte. Das 3:1 durch Zietnek im Powerplay stellte nur noch Makulatur dar, denn Lukas Laub traf kurz darauf, zweieinhalb Minuten vor dem Ende, ins leere Gäste-Tor zum 4:1-Endstand.

Maximilian Haas

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