Löwen Frankfurt lassen Crimmitschauer Eispiraten kentern 9:1-Sieg für die Hessen

Die Löwen Frankfurt können zu Hause gegen die Eispiraten Crimmitschau den Sack zu machen. (Foto: dpa/picture alliance)Die Löwen Frankfurt können zu Hause gegen die Eispiraten Crimmitschau den Sack zu machen. (Foto: dpa/picture alliance)
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Unter dem Stern des Vorhabens, zu einem der größten deutschen Nachwuchs-Vereine zu werden, stellten die GmbH der Löwen sowie des e.V. gemeinsam den letzten Family Day in dieser Hauptrunde auf die Beine. Ziel des e.V. ist es unter anderem, die Mitgliederzahl des Nachwuchses zu erhöhen und damit die Kräfte weiter zu bündeln. Keinen besseren Rahmen als einen Family Day konnte es dafür geben – den die Profis zudem erfolgreich gestalteten.

„Es war auf jeden Fall mal wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Wir haben unser Forechecking, das wir in den letzten Spielen nicht immer optimal umgesetzt haben, besser umgesetzt und sind so zum Erfolg gekommen. Auch unser Spiel in der neutralen Zone war durchdachter. Crimmitschau konnte uns nie mit Geschwindigkeit zustellen und unseren Aufbau stören, so dass wir in der Offensive zielstrebiger agieren konnten, konnten schneller aus dem Drittel kommen“, konstatierte Löwen-Verteidiger Kevin Maginot nach dem Spiel. Vor allem in den letzten vier Spielen, die die Löwen alle verloren, waren die Löwen im eigenen Spielaufbau anfällig und ließen so dem Gegner Platz für Tore nach Fehlern im eigenen Aufbau. Da half auch das eigene spielerische Übergewicht nicht. Welche Rolle spielten da die Über- und Unterzahlformationen, die Spiel für Spiel zwischen Himmel und Hölle schwebten? „Die Jungs haben heute in sämtlichen Formationen einen guten Job gemacht. Daran allein liegt es aber nicht. Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht, auch bei 5 gegen 5. Vermutlich haben wir uns nach dem Sieg über Ravensburg etwas zu sehr gefreut und zu sehr darauf ausgeruht“. Gewohnt selbstkritisch gibt sich Maginot. „Wir haben nur noch neun Spiele, diese sind die Generalprobe. Wir haben diese Saison schon oft Punkte gegen kleinere Gegner liegen lassen, kleinere Gegner gibt es aber eigentlich kaum. Erstmal beginnt jedes Spiel bei 0:0. Wenn man sich die Formtabelle anschaut, stehen wir da nicht oben. Ich bin dann optimistisch, wenn wir über 60 Minuten bereit sind“. Auch dessen Sturm-Kollege Matt Pistilli pflichtet diesem bei: „Jeder in der Liga beißt um Punkte, man kann gegen jeden stolpern. Es ist uns ja nicht zum ersten Mal passiert, gegen Gegner aus der hinteren Tabellenregion zu stolpern.“ Ohne ein kurzes Lächeln kann Pistilli die vorangegangene Aussage nicht aussprechen. „Jede Mannschaft in der Liga hat auch mal seinen Lauf. Für uns war es heute ein Schritt in die richtige Richtung. Wir glauben an uns und unsere Mitspieler und unser Ziel ist es, mit der besten Form in Richtung Playoffs zu starten. Das hohe Ergebnis ist dabei völlig egal. Wenn du zuvor vier Spiele in Serie verlierst, zählen ausschließlich die Punkte und der Fokus auf die nächsten Spiele, unabhängig davon, auf welcher Position der Gegner steht. Wir sind froh, erstmal den Bock umgestoßen zu haben und schauen nach vorne. Das nächste Wochenende ist dabei sehr wichtig für uns. Wie gesagt, Höhen und Tiefen gibt es immer, wichtig ist dennoch, eine gute Form mit in die Playoffs zu nehmen – und diese zählen eben“. Und wie erklärt Pistilli als Offensivspieler die Schwankungen der Unter- und Überzahlformationen? Wieder lächelt der Kanadier: „Nein, es ist schwierig zu erklären. Das ist Sport. Auch hier haben wir unsere Höhen und Tiefen, obwohl wir an uns glauben – und Selbstvertrauen ist der Schlüssel zum Erfolg, auch in den Special Teams. Tage wie heute sind dabei natürlich super für unser Selbstvertrauen, dann können wir dem Gegner schaden – aber auch hier: Die Höhe des Ergebnisses von heute ist da zweitrangig. Du musst bereit sein, das passende Selbstbewusstsein an den Tag zu legen. Das heißt, man muss bereit sein zu arbeiten, zu kämpfen. Ohne Selbstbewusstsein wird es schwierig, dein Spiel durchzuziehen.“ Klar, dass dies ein Arbeiter wie Matt Pistilli äußert, dessen Arbeits-Leistung auf dem Eis sich insbesondere nicht nur anhand von Statistiken ablesen lässt und sich in der entscheidenden Phase als umso wertvoller könnte.

Derweil sieht es so aus, als würde Mike Card wohl in dieser Saison nicht mehr für die Löwen spielen. Er ist nach seiner Verletzung immer noch nicht fit – und auch noch nicht lizenziert.



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DEL2 Hauptrunde

Freitag 16.09.2022
ESV Kaufbeuren Kaufbeuren
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Kassel Huskies Kassel
Selber Wölfe Selb
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Eispiraten Crimmitschau Crimmitschau
EC Bad Nauheim Bad Nauheim
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Krefeld Pinguine Krefeld
Dresdner Eislöwen Dresden
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