Löwen Frankfurt landen Kantersieg gegen die Ravensburg TowerstarsHessen zurück in der Erfolgsspur

Stephen MacAulay verlässt die Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance)Stephen MacAulay verlässt die Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance)
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Kurz nach Beginn des ersten Drittels fand sich Löwen-Stürmer Mike Mieszkowski, der nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe aus dem Spiel gegen Bad Nauheim wieder im Aufgebot der Löwen stand, auf der Strafbank wieder. Frankfurt überstand das Unterzahlspiel jedoch schadlos und hatte durch Alexej Dmitriev sogar die Chance, in Unterzahl selbst in Führung zu gehen, nachdem dieser beim Frankfurter Gegenstoß von Christian Kretschmann bedient wurde. Kurz darauf agierten die Löwen ihrerseits mit einem Mann mehr auf dem Eis. Die Löwen erarbeiteten sich im Powerplay zwar Chancen, Ravensburg stand jedoch gut in der Box und ließ nur wenige Schüsse von außen zu, die der Ravensburger Schlussmann Jonas Langmann parieren konnte. Von da an hatte Frankfurt eindeutig mehr vom Spiel und erarbeitete sich ein deutliches Chancenplus, welches die Schussstatistik von 20:6 im ersten Drittel bestätigte. Es dauerte allerdings bis zur 18. Spielminute, bis Mike Fischer Jonas Langmann zum 1:0 für Frankfurt überwinden konnte. Nachdem Fischer von MacAulay bedient worden war, wackelte er den Ravensburger Schlussmann aus und netzte zur Führung ein.

Frankfurt kam aggressiv aus der Kabine und setzte die Towerstars in den ersten beiden Spielminuten des zweiten Drittels gewaltig unter Druck, allerdings ohne einen weiteren Treffer zu erzielen. Nach und nach kam dann aber auch Ravensburg zu seinen Chancen. Erst war es John Henrion, der vor Basti Kucis auftauchte, sein Schuss ging jedoch knapp am Frankfurter Gehäuse vorbei. Nur wenig später setzte sich David Zucker in der neutralen Zone durch, scheiterte dann aber am erneut glänzend aufgelegten Basti Kucis. Kurz darauf bekam Ravensburg nach einer erneuten Strafe gegen Mike Mieszkowski erneut die Chance, zum Ausgleich zu kommen. Doch Frankfurt ließ bis auf einen Pfostentreffer von Kai Hospelt nichts zu. Stattdessen klingelte es in der 32. Spielminute erneut auf der Gegenseite. Nach einem Schuss von Marius Erk stand Stephen MacAulay goldrichtig und staubte zum 2:0 für Frankfurt ab.

Wer im letzten Drittel erwartet hatte, dass die Towerstars den Druck erhöhen würden, um zum Anschlusstreffer zu kommen, sah sich getäuscht. Eher ließen sich die Ravensburger von gnadenlos effektiven Frankfurtern herspielen. Nach sieben gespielten Minuten im Schlussabschnitt war es erneut Stephen MacAulay, der zum 3:0 traf. Außer MacAulay, dem erneut einzigen Frankfurter Kontingent-Spieler, durften sich noch Leon Hüttl, Darren Mieszkowski, Eddi Lewandowski und Carter Proft in die Torschützenliste eintragen. Etwas befremdlich war es nach dieser Leistung im letzten Drittel schon, dass Yannick Drews die Towerstars mit seinem Treffer 50 Sekunden vor Schluss noch auf die Anzeigetafel bringen konnte.

Ein verdienter Sieg für Frankfurt gegen Ravensburg, die gerade im letzten Drittel eine sehr fragwürdige Leistung boten. Star des Abends war der Frankfurter Stephen MacAulay, der neben seinen beiden Toren auch noch drei Assists beisteuerte.

Weiter geht es für beide Teams am Dienstagabend. Ravensburg empfängt die Heilbronner Falken und die Löwen bekommen es erneut mit den Bietigheim Steelers zu tun, diesmal jedoch in eigener Halle.


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