Löwen Frankfurt erklimmen den Platz an der SonneESV Kaufbeuren kann Niederlagen-Serie beenden

Die Löwen Frankfurt stehen nun an der Tabellenspitze der DEL2.  (Foto: dpa/picture alliance)Die Löwen Frankfurt stehen nun an der Tabellenspitze der DEL2. (Foto: dpa/picture alliance)
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EV Landshut – Bayreuth Tigers 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)

Zum Showdown auf den Play-down-Plätzen trafen sich die Tabellennachbarn im Eisstadion am Gutenbergweg. Die Tigers kamen besser in die Partie und gingen bei vier gegen vier durch Järveläinen in Führung. Im Mittelabschnitt konnte die erste Reihe der Hausherren im Powerplay den Ausgleich erzielen. Bayreuth ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und konnten wieder die Führung an sich reißen. Die 2645 Zuschauer sahen ein packendes Spiel. Bayreuth konnte im letzten Abschnitt die Führung noch ausbauen und liesen nichts mehr anbrennen. Sie wahren immer noch die Möglichkeit, die Play-downs abwenden zu können, während diese in Niederbayern unvermeidbar sind.

Tore: 0:1 Järveläinen (09:41), 1:1 Pompei (26:58), 1:2 Busch (30:46), 1:3 Lillich (53:29)

ESV Kaufbeuren – Bietigheim Steelers 6:4 (0:2, 3:1, 3:1)

Im zweiten Spiel des Nachmittags standen sich die beiden Tabellennachbarn gegenüber. Die Joker aus Schwaben mussten unbedingt dreifach punkten, um sich von den Play-down-Plätzen fern zu halten. Doch im ersten Drittel sollte sich die Serie von sechs Niederlagen in Folge fortsetzen. So lagen die Gäste nach den ersten 20 Minuten vor 2434 Zuschauern komfortabel mit 2:0 in Führung. Nach knapp der Hälfte des zweiten Abschnittes konnten die Kaufbeurer den Anschlusstreffer erzielen. Die Gastgeber bewiesen Charakter und erzielten nur wenig später im Powerplay den Ausgleichstreffer. Bietigheim war zu undiszipliniert und musste abermals auf die Strafbank. Kaufbeuren konnte den Schwung mitnehmen und das Powerplay zur Führung nutzen. Kampflos gaben sich die Steelers aber nicht geschlagen und konnten noch im zweiten Drittel ausgleichen. Der ESVK konnte im Schlussabschnitt nochmal mit zwei Toren in Führung gehen, ehe die Gäste nochmals verkürzen konnte. Zwei Sekunden vor Ende machte dann Gracel den Deckel drauf für Kaufbeuren. Sehr wichtige Punkte für die Hausherren, nachdem nach den letzten Niederlagen das Abstiegsgespenst in die Erdgas-Schwaben-Arena Einzug erhalten hat. Mann des Spiels war Sami Blomqvist, der an fünf Treffern beteiligt war.

Tore: 0:1 Fitzgerald (06:49), 0:2 Hauner (13:16), 1:2 Lewis (30:08), 2:2 Blomqvist (31:56), 3:2 Blomqvist (33:17), 3:3 Schoofs (16:37), 4:3 Blomqvist (44:10), 5:3 Gracel (48:31), 5:4 Leclerc (50:41), 6:4 Gracel (59:58)

Wölfe Freiburg – EC Bad Nauheim 6:3 (2:0, 1:2, 3:1)

Nach vier Niederlagen in Folge wollten die Freiburger wieder punkten, um im Rennen um die Tabellenführung zu bleiben. Ende des ersten Drittels war das Powerplay der Wölfe erfolgreich. Umgehend konnten sie diese Führung noch ausbauen und mit zwei Toren Vorsprung in die Kabine gehen. Freiburg konnte die Führung weiter ausbauen, ehe Mick Köhler im Alleingang verkürzen konnte. Ein Powerplay verhalf den Gästen, den Rückstand weiter schrumpfen zu lassen. Freiburg konnte jedoch wieder die zwei Tore Führung herstellen. Dann war es ein Doppelschlag, der den Sieg für die Breisgauer besiegelte. Die Wölfe blieben mit dem Sieg in Schlagdistanz auf die Tabellenführung.

Tore: 1:0 Brückmann (18:15), 2:0 Allen (18:39), 3:0 Ustorf (25:07), 3:1 Köhler (32:47), 3:2 Kokkila (39:16), 4:2 Kunz (41:48), 5:2 Allen (49:09), 6:2 Linsenmaier (49:55), 6:3 Kokkila (55:39)

Kassel Huskies – Tölzer Löwen 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)

Die 3108 Zuschauer in der Eissporthalle Kassel sahen ein umkämpftes, aber ausgeglichenes erstes Drittel des Tabellenführers gegen die Tölzer Löwen. Drei Sekunden vor der Pausensirene konnten die Gäste aus Bayern die Führung erzielen. Im Powerplay konnten die Löwen einen weiteren Treffer verbuchen. Auch im Schlussdrittel waren es wieder die Tölzer, die jubeln durften. Am Ende sahen die 3108 Zuschauer einen verdienten Sieg der Gäste. Kassel gibt durch diese Niederlage die Tabellenführung ab. Bad Tölz schafft vorerst den Sprung in die Top 6.

Tore: 0:1 Reiter (19:57), 0:2 Schlager (36:06), 0:3 Reiter (59:31)

Löwen Frankfurt – Eispiraten Crimmitschau 7:1 (0:0, 3:1, 4:0)

Für beide Mannschaften geht es an den letzten drei Spieltagen noch um einiges. Die Löwen wollen sich die Tabellenführung erobern, Crimmitschau möchte sich eine gute Ausgangslage für die Play-downs erarbeiten. 4348 Zuschauern sahen ein torloses erstes Drittel. Die Löwen kamen aufgeweckter aus der Kabine und trafen nach nur 18 Sekunden im zweiten Drittel zur Führung, konnten diese dann im Powerplay noch ausbauen. Kurz darauf konnten die Eispiraten den Anschlusstreffer verbuchen. Postwendend war es dann Mitchell mit seinem dritten Treffer des Tages, der die Zwei-Tore-Führung wieder herstellen konnte. Der Tabellenzweite konnte wieder seine Überzahl nutzen und die Führung erweitern. In der Schlussphase zeigten die Mainstädter ihre Ambitionen und erhöhten die Führung abermals. Die Freude bei den Hausherren dürfte immens sein, denn sie erklimmen damit die Tabellenspitze. Gewissheit haben auch die Eispiraten: Sie müssen in die Play-downs und um den Klassenerhalt kämpfen.

Tore: 1:0 Mitchell (20:18), 2:0 Mitchell (27:09), 2:1 Wideman (28:03), 3:1 Mitchell (29:40), 4:1 Eisenmenger (41:40), 5:1 Schinko (48:52), 6:1 Schinko (58:48), 7:1 MacAulay (59:23)

Heilbronner Falken – Lausitzer Füchse 4:3 (0:0,2:3, 2:0)

Die Füchse wollten ihren Aufwärtstrend fortsetzen und nach dem letzten Play-off-Platz greifen. Aber auch die Heilbronner brauchen drei Punkte um das Heimrecht im Play-off-Viertelfinale zu wahren. Der erste Spielabschnitt blieb aber auch hier torlos. Heilbronn konnte früh im Mittelabschnitt die Führung markieren. Die Lausitzer konnten das Spiel dank zwei Treffer, jeweils im Powerplay, drehen. Die Hausherrenkonnten ihrerseits allerdings den Ausgleich bejubeln. Dann war es wieder das Überzahlspiel der Sachsen, welches den Führungstreffer erzielte. Knapp 20 Spielminuten vergingen bis die 1660 Zuschauer den nächsten Treffer sahen. Hier waren es die Falken, die den Ausgleichstreffer feierten. Diese hatten das Momentum auf ihrer Seite und konnten in Führung ziehen. Heilbronn festigt Platz vier. Weißwasser verpasst den Sprung in die Play-offs erneut, bleibt jedoch in Schlagdistanz.

Tore: 1:0 Preto (21:50), 1:1 Hammond (29:14), 1:2 Murphy (32:10), 2:2 Maschmeyer (32:35), 2:3 Murphy (36:21), 3:3 Della (54:13), 4:3 Damon (56:48)

Ravensburg Towerstars – Dresdner Eislöwen 4:5 (4:0, 0:4, 0:1)

Für beide Mannschaften ist noch alles drin in der Hauptrunde. Dementsprechend motiviert kamen sie aus den Kabinen. Die Ravensburger konnten direkt das erste Überzahlspiel nutzen und in Führung gehen. Knackstedt bekam dann eine Fünf-Minuten Strafe plus Spieldauer. Im folgenden Powerplay konnten die Hausherren gleich dreifach treffen. So ging es dann auch in die Kabinen. Hier kamen die Eislöwen besser heraus und netzten noch in der ersten Spielminute des zweiten Drittels ein. Konnten im Laufe des Drittels den Rückstand weiter verkürzen, ehe sie dann durch Walther den Ausgleich feiern konnten. Die 2724 durften sich auf ein spannendes letztes Drittel in der CHG Arena freuen. Es blieb spannend bis zur letzten Spielminute, bevor Hanusch die Gäste mit dem Siegtreffer erlösen konnte. Dresden erhöt damit die Chancen auf die Teilnahme an der ersten Play-off-Runde.

Tore: 1:0 Just (03:42), 2:0 O'Donnell (06:04), 3:0 Koskiranta (06:49), 4:0 Mayer (07:10), 4:1 Mitchell (20:46), 4:2 Pohl (27:37), 4:3 Lamoureux (33:10), 4:4 Walther (36:16), 4:5 Hanusch (59:18)

Felix Plewinski