Löwen Frankfurt entführen zwei Punkte aus KaufbeurenEntscheidung fällt erst in der Verlängerung

Adam Mitchell beendet seine Karriere. (Foto: dpa/picture alliance)Adam Mitchell beendet seine Karriere. (Foto: dpa/picture alliance)
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Vor dem Spiel galt jedoch der Grundsatz: In den Farben getrennt, doch in der Sache vereint. Die Verantwortlichen des ESV Kaufbeuren in Person der vier Gesellschafter spendeten 10.000€ an Humedica – eine Hilfsorganisation, die in der Ukraine der Zivilbevölkerung hilft. Neben den Verantwortlichen beteiligten sich aber auch Fans beider Mannschaften an der Spendenaktion.

Das Spiel begann mit Chancen auf beiden Seiten. Man merkte jedoch früh, dass es für beide Teams um wichtige Punkte ging und so mussten nach nicht einmal zwei Minuten Mikko Lehtonen und Bobby Raymond wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Das erste Tor des Abends sollte dann für die Gäste fallen, nachdem die Joker große Möglichkeiten ausgelassen hatten. Adam Mitchell legte die Scheibe nach einem Konter in der zehnten Spielminute quer auf Kevin Maginot, welcher Maximilian Meier keine Abwehrmöglichkeit ließ. In der Folge gab es Chancen auf beiden Seiten. Die Hausherren arbeiteten sich zurück ins Spiel und als Max Oswald nur noch regelwidrig am Abschluss gehindert werden konnte, entschieden die Schiedsrichter auf einen Penalty: John Lammers trat an und verwandelte per Rückhandschuss. Das Spiel ging mit Gleichstand in die Pause.

Die Joker kamen mit viel Schwung aus der Kabine und erspielten sich einige Tormöglichkeiten. Doch auch die Gäste zeigten ihre Klasse immer wieder. In der 23. Spielminute war es dann Kapitän Tyler Spurgeon, der Bastian Kucis mit einem platzierten Rückhandschuss überwand und die erstmalige Führung für die Hausherren erzielte. Das Team aus der Mainmetropole drückte in der Folge auf den Ausgleich, doch die Hausherren verteidigten konsequent und diszipliniert. Die Männer von Tray Tuomie mussten jedoch nach nicht einmal drei Minuten den Gegentreffer hinnehmen. Adam Mitchell traf nach Vorlage von Dylan Wruck, nachdem er schön im Slot freigespielt wurde. Mit ihrem aggressiven Forechecking schafften es die bayerischen Schwaben immer wieder, die Löwen vor Probleme zu stellen. Das Team von Bohuslav Subr ging dann in der 30. Spielminute nach einem unglücklichen Abpraller aus Kaufbeurer Sicht, der genau auf dem Schläger von Brett Breitkreuz landete, in Führung. Nach knapp 33 gespielten Minuten gab es dann die erste Strafe gegen die Gäste. Der ESVK schaffte es jedoch nicht gefährlich vor Bastian Kucis. Kurz vor der Schlussirene gab es dann nochmal eine Strafe gegen die Löwen Frankfurt wegen Spielverzögerung.

Die Joker starteten dementsprechend mit einer Überzahl in den letzten Abschnitt und hier konnte Yannik Burghart einen Abpraller zum Ausgleich nutzen. Es entwickelte sich in der Folge ein schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Das Team aus der Mainmetropole konnte im Verlauf jedoch immer mehr die Spielanteile auf seine Seite ziehen, musste aber zur 50. Minute nach einer Strafe gegen Constanin Vogt erneut in Unterzahl agieren. Die Unterzahlformationen standen jedoch jederzeit richtig und verhinderten einen Gegentreffer. Im direkten Gegenzug bekamen dann die Frankfurter die erste Überzahlmöglichkeit des Tages, nachdem Markus Lillich wegen eines hohen Stocks in die Kühlbox musste. Die Joker warfen sich hierbei in jeden Schuss und überstanden diese Zeit schadlos. Frankfurt machte dann nochmal Druck, doch die Männer von Tray Tuomie hielten das Tor sauber und so ging es in Verlängerung.

Hier scheiterte erst Phillip Krauss am Pfosten, ehe Maximilien Meier einen Konter entschärfte. Adam Michtell sicherte dann aber doch den Gästen den zweiten Punkt.


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