Letzter Play-off-Platz wird erst am Sonntag vergebenDEL2 kompakt

Felix Thomas setzte den 5:1-Schlusspunkt für den SC Riessersee. (Foto: dpa/picture alliance / Pressefoto Baumann)Felix Thomas setzte den 5:1-Schlusspunkt für den SC Riessersee. (Foto: dpa/picture alliance / Pressefoto Baumann)
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Lausitzer Füchse – Bietigheim Steelers 2:8 (0:3, 2:4, 0:1)

Die als Hauptrundenmeister feststehenden Steelers machten es in Weißwasser deutlich. Die Füchse verpassten durch die Niederlage die Chance, in der Tabelle nach oben zu klettern. Schon in der 26. Minute führten die Gäste mit 6:0, nachdem Benjamin Zientek (2), Marcel Rodman, Andreas Schwarz, Dominic Auger und Justin Kelly getroffen hatten. Danach meldeten sich auch die Lausitzer im Spiel an: Gregor Kubail und Dennis Swinnen verkürzten auf 2:6, doch Shawn Weller und René Schoofs machten den Steelers-Erfolg zu einem Kantersieg.

EHC Freiburg – Löwen Frankfurt 5:7 (2:2, 1:2, 2:3)

Noch mehr Tore fielen im Breisgau – allerdings etwas besser verteilt. Freiburg bleibt durch die Niederlage zunächst auf dem achten Rang, für Frankfurt stand schon zuvor Rang zwei fest. Die Wölfe gingen schnell mit 2:0 durch Marc Wittfoth und Enrico Saccomanni in Führung, doch Maxmilian Gläßl und Christoph Gawlik schlugen bis zur zwölften Minute zurück. Der Auftakt ins zweite Drittel gelang den Löwen besser, die durch Lukas Laub und Matt Tomassoni mit 4:2 vorne lagen. Saccomani brachte den EHCF wieder heran. Frankfurt erhöhte nach der zweiten Pause durch Mike Card und C.J. Stretch auf 6:3, doch Freiburg gab nicht auf, stellte durch Yannick Mund und Christian Billich nochmal den 5:6-Anschluss her. In der 59. Minute sorgte Richard Mueller per Empty-Net-Goal für den Endstand.

Kassel Huskies – Eispiraten Crimmitschau 4:2 (1:1, 1:1, 2:0)

Mit dem Erfolg gegen den Tabellenletzten sind die Schlittenhunde nun auch sicher Dritter. Allerdings tat sich Kassel gegen das Schlusslicht schwer. Zwar brachte Manuel Klinge die Huskies in Führung, doch André Schietzold und Christoph Kabitzky trafen zum 2:1 für Crimmitschau. Toni Ritter traf zum Ausgleich – ehe die erste Minute des Schlussdrittels die Entscheidung brachte. Nach nur zehn Sekunden traf Phil Hungerecker zum 3:2; 43 Sekunden später stand es nach einem Tor von Marco Müller 4:2 für Kassel. Kassels Adriano Carciola kassierte in der 57. Minute wegen eines Tritts eine Matchstrafe.

Dresdner Eislöwen – ESV Kaufbeuren 1:3 (1:1, 0:0, 0:2)

Die Dresdner Eislöwen müssen nach der Niederlage gegen den direkten Verfolger um das Heimrecht im Viertelfinale bangen. Brandan Cook brachte die Hausherren zwar in Führung, doch dann drehte Max Schmidle die Partie mit zwei Treffern. Acht Sekunden vor dem Ende stellte Branden Gracel den Endstand per Treffer ins leere Eislöwen-Netz her.  

EHC Bayreuth – EC Bad Nauheim 2:3 (1:1, 0:1, 1:1)

Ein wichtiger Erfolg für den EC Bad Nauheim im Kampf um das Erreichen des zehnten und letzte Play-off-Platzes, allerdings gewann Garmisch ebenso, sodass der SC Riessersee mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung in den letzten Spieltag geht. Die Tigers-Führung durch David Wohlberg beantworteten die Roten Teufel durch Diego Hofland, Marius Erk und Vitalij Aab. Die Bayreuther trafen nur noch durch Sergej Stas.

SC Riessersee – Heilbronner Falken 5:1 (0:0, 4:1, 1:0)

Mit einem fulminanten Mitteldrittel könnte der SC Riessersee den Grundstein für den Play-off-Einzug gelegt haben. Bei einem Gegentor von Justin Kirsch schossen John Rogl, Florian Vollmer, Jakob Mayenschein und Mattias Beck einen 4:1-Vorsprung heraus, den Felix Thomas kurz nach Beginn des Schlussdrittels auf 5:1 ausbaute.

Ravensburg Towerstars – Starbulls Rosenheim 3:6 (2:3, 0:2, 1:1)

Die Starbulls haben sich das Heimrecht in den Play-downs gesicherte. Matchwinner war Tyler McNeely, der dreimal für Rosenheim zulangte. Außerdem waren Joe Lewis, Christoph Gottwald und Tyler Scofield für die Grün-Weißen zur Stelle. Die Ravensburger Tore erzielten Kilian Keller, Stephan Vogt und Jesse Mychan. Keller kassierte allerdings im zweiten Abschnitt eine Spieldauerstrafe wegen Checkens von hinten.