Lausitzer Füchse und Bayreuth Tigers gehen in der Serie erneut in FührungDEL2 Kompakt - Playdowns 1. Runde - Spiel 3

Hunter Garlent erzielte zwei Treffer beim Lausitzer Sieg in Bad Tölz. (Foto: picture alliance/dpa/Kessler-Sportfotografie)Hunter Garlent erzielte zwei Treffer beim Lausitzer Sieg in Bad Tölz. (Foto: picture alliance/dpa/Kessler-Sportfotografie)
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Tölzer Löwen - Lausitzer Füchse 3:6 (0:2, 3:1, 0:3)

Am Freitag noch hatten die Löwen weite Teile des Spiels besser ausgesehen als die Füchse. Doch diese gingen gleich in der zweiten Minute durch ein Tor von Hunter Garlent in Führung, der das Chaos vor dem Tölzer Tor eiskalt ausnützte. In der 17. Minute legte Eric Valentin zum 0:2 nach. Damit ging es in die erste Pause. Danach legten die Löwen los und nutzen gleich zwei Powerplays: In der 26. Minute stand Lubor Dibelka mutterseelenallein vorm Füchse-Tor und erzielte das 1:2. In der 34. Minute war es dann Maximilian Leitner mit dem Ausgleich zum 2:2. Und gleich vier Minuten später hatten die Gastgeber das Spiel gedreht und gingen durch einen Abwehrfehler der Füchse mit 3:2 in Führung, als Nico Kolb den von Hungereckers Schonern abgeprallten Puck ins Tor brachte. Doch die Füchse schüttelten sich nur kurz und eine Minute später klingelte es erneut im Löwen-Tor, als Clarke Breitkreuz eiskalt einen Konter zum 3:3 ausnutzte. Dieses Tor wenige Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels war für Weißwasser psychologisch extrem wichtig. Das merkte man im letzten Drittel. Erst 20 Sekunden waren gespielt, da machte Roope Mäkitalo, der am Freitag noch die vierte Ausländer-Stelle an Ramon Schnetzer abgetreten hatte, den erneuten Führungstreffer für die Füchse zum 3:4. Nur drei Minuten später erhöhte Hunter Garlent für die Füchse auf 3:5. Doch die Löwen gaben sich nicht geschlagen, vor allem die Reihe um Lubor Dibelka kam immer wieder brandgefährlich vor das Tor der Lausitzer. Aber Leon Hungerecker war erneut der Fels in der Brandung. Und in der 49. Minute schnürten die Füchse den Sack zu, als Roope Mäkitalo mit dem 3:6 bewies, dass seine Rückkehr die absolut richtige Entscheidung von Cheftrainer Petteri Väkiparta war. Er und Leon Hungerecker waren die Hauptpfeiler des Sieges. Die Füchse liegen damit in der Serie mit 2:1 vorn.

Bayreuth Tigers - Selber Wölfe 5:3 (1:1, 1:0, 3:2)

Auch im zweiten Playdown-Duell ging es munter zur Sache. Es waren kaum zwei Minuten gespielt, da machte der kleine große Ville Järväleinen in Überzahl das 1:0. Doch Selb konnte in der neunten Minute durch Robert Hechtl ausgleichen. Im zweiten Drittel dauerte es erneut keine zwei Minuten, dann nutzen die Tigers erneut eine Überzahl, als sie durch das 2:1 von Frederik Cabana die Tigers wieder in Führung gingen. Das gleiche Spiel im letzten Drittel: Wieder waren keine zwei Minuten rum, da erhöhte Ville Järväleinen zum 3:1. Aber Selb war noch nicht geschlagen und Brett Thompson verkürzte im Powerplay in der 44. Minute auf 3:2. Doch auch Bayreuth fackelte nicht lange und stellte den alten Abstand wieder her, als Dani Bindels den Puck aus dem Gewühl vor dem Selber Tor zum 4:2 ins Netz brachte. In der 52. Minute konnte dann Richard Gelke für die Wölfe zwar noch auf 4:3 verkürzen, aber schließlich machte Cason Hohmann mit dem Empty-Net-Goal wenige Sekunden vor Spielende den Deckel drauf. Damit holen die Bayreuth Tigers den zweiten Sieg in der Serie gegen erstaunlich starke Selber Wölfe.


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