Lausitzer Füchse siegen im heimischen Kellerduell 5:3-Erfolg gegen die Bayreuth Tigers

Clarke Breitkreuz bereitete drei Tore der Lausitzer Füchse vor.  (Foto: dpa/picture alliance)Clarke Breitkreuz bereitete drei Tore der Lausitzer Füchse vor. (Foto: dpa/picture alliance)
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Das erste Drittel in der Wee-Eisarena war nicht gerade von vielen Highlights geprägt. Hier und da hatte beide Mannschaften einige Torchancen, doch die beiden Goalies, Weißwasser-Torhüter Marvin Cüpper und Tigers-Schlussmann Brett Jaeger, ließen keine Pucks in ihr Netz. Auch das erste Überzahlspiel der Bayreuther hatte keinen Erfolg zu verbuchen. Langsam, aber sicher versuchten die Lausitzer das Spiel an sich zu reißen. Gegen Ende dieses Spieldrittels kam es zu einer kleinen Auseinandersetzung vor dem Tor der Tigers, was aber von den Schiedsrichtern unterbunden wurde und kleine Strafen von jeweils zwei Minuten verhängt wurden (Brad Ross und Tomas Schmidt).

Das zweite Drittel starte so wie das erste Drittel aufgehört hatte: die Füchse wollten unbedingt die Oberhand dieses Spiels und Tore erzielen. Da kam der erste Torjubel von den Fanrängen der Lausitzer – doch die Latte verhinderte für Brett Jaeger. In der 25. Spielminute klingelte es erstmals im Kasten der Tigers. Die Lausitzer gingen nach Zuspiel durch Kapitän Clarke Breitkreutz und Jakub Kania dank Brad Ross 1:0 in Führung. Als wäre das 1:0 die Zündung für die Füchse gewesen, so spielten sich die Blau-Gelben jetzt richtig in Rage, während den Gästen Gegenwehr schwerfiel. Das erste Powerplay der Füchse in diesem Spiel hatte jedoch keinen Erfolg zu verbuchen. Die Tigers hingegen gerieten zunehmend unter Druck und kamen nicht mehr aus ihrem eigenem Drittel. In der 34. Minute ertönte folgerichtig erneut die Torsirene für die Lausitzer. Das 2:0 durch Jordan George nach erneutem Breitkreutz-Zuspiel war völlig verdient in diesem Spielabschnitt. Aber das war noch nicht das Ende in diesem Drittel: Kaum drei Spielminuten später erhöhte Feodor Boiarchinov sogar auf 3:0 für die Füchse. Trotz der drei Gegentore im Mittelabschnitt wusste Tigers-Goalie sich auszuzeichnen und verhinderte sogar einen höheren Rückstand.

Das letzte Drittel ging ähnlich rasant und es dauerte nicht lange bis zum nächsten Tor für die Blau-Gelben – genauer gesagt: keine zwei Minuten nach Beginn. Torschütze war Luke Nogard mit seinem ersten Tor für die Lausitzer. In der 50. Minute dröhnte wieder einmal die Torsirene. Daniel Schwammberger stand goldrichtig im Zentrum und nutzte diese Chance, um auf 5:0 zu erhöhen – was für Clarke Breitkreutz den dritten Assist am Abend darstellte. Just nach dem eigenen ungenutzten Powerplay drehten die Tigers auf: Kaum waren die Lausitzer Füchse wieder vollzählig, trafen die Gäste erstmals in der Partie zum 1:5. Sebastian Busch war der Torschütze für den ersten Treffer der Bayreuther. Die Gunst der Stunde nutzend und mit dem Wissen, nichts mehr verlieren zu können, waren die Franken jetzt im Spiel und gaben Vollgas wie die Feuerwehr. Als hätte sie ihr erster Treffer beflügelt, folgte kaum zwei Minuten später der nächste Treffer. Im Powerplay konnte Ville Järveläinen sich durchsetzen und das Tor erzielen. Doch damit noch nicht genug: Knapp eineinhalb Minuten später mussten die Fans der Lausitzer wieder ein Tor mitansehen. Jakub Kania wurde vom Torschützen Sebastian Busch stehen gelassen und konnte zum dritten Mal einnetzen. Knapp zwei Minuten vor Schluss nahm Tigers-Trainer Petri Kujala Goalie Jaeger vom Eis und eine Auszeit, um das fast Unmögliche möglich zu machen und weiter zu verkürzen. Die Füchse wussten dagegenzuhalten und versuchten zwei Empty-Net-Goals, die aber vorbei gingen. 42 Sekunden vor Ende des Spiels zog Tyler Gron für Bayreuth aber eine Strafe, Jaeger kehrte ins Tor zurück und es blieb beim 5:3 für die Lausitzer Füchse.

Tony Ziebarth


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