Lausitzer Füchse scheitern an ChancenverwertungDEL2 am Freitag

Die Lausitzer Füchse unterlagen den Eisbären Regensburg. (Foto: Jan Neumeister)Die Lausitzer Füchse unterlagen den Eisbären Regensburg. (Foto: Jan Neumeister)
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Lausitzer Füchse – Eisbären Regensburg 2:4 (0:1, 0:1, 2:2)

Die Lausitzer Füchse auf Rang 7 empfingen den Tabellenfünften, die Eisbären Regensburg. Beide Mannschaften trennte nur ein Zähler, insofern war es ein wichtiges Spiel für beide Teams in der immer noch sehr engen DEL2. Wegen eines Schadens auf der Eisfläche begann die Begegnung vor 2.682 Zuschauern mit 45 Minuten Verspätung. Zunächst konnte Weißwasser eine knappe Minute doppelter Überzahl nicht nutzen. Das rächte sich in der 18. Minute, als Regensburg durch einen Powerplay-Treffer von Abbot Girduckis in Führung gingen. Dabei hatten die Füchse die Partie bis dahin dominiert. Kurz vor der ersten Pause vergab Michael Bartuli einen Penalty für die Füchse.

Im zweiten Drittel machten die Gastgeber ordentlich Druck, scheiterten aber ein ums andere Mal an Thomas McCollum im Eisbären-Tor und an sich selbst. So kam es fast folgerichtig zu einem weiteren Treffer der Gäste, Jakob Weber erhöhte in Überzahl auf 0:2. Im letzten Drittel war Regensburg weiter hellwach und traf erneut zur Drittelmitte. Petr Heider war allein vor dem Tor und machte das 0:3. In der 55. Minute vor dem Ende verkürzte Weißwasser durch Sebastian Zauner noch auf 1:3, auch dieses Tor fiel in Überzahl. Drei Minuten vor dem Ende zogen die Füchse den Torwart, da traf Corea Trivino ins leere Tor zum 1:4. Die Füchse warfen alles nach vorn, das brachte den Anschlusstreffer zum 2:4 durch Lane Scheidl, reichte aber nicht, um das Spiel doch noch zu drehen.

Die Füchse haben in dieser Saison das beste Penaltykilling der Liga, nur nicht an diesem Tag. Dies und die erneut schlechte Chancenverwertung verhagelten den Jahresauftakt. Zwei Heimspiele und zwei, wenn auch knappe Niederlagen.

Die weiteren Spiele:

Bietigheim Steelers – Dresdner Eislöwen 5:2 (2:1, 3:0, 0:1)

Die Steelers brauchen jeden Zähler, um vom Tabellenende wegzukommen. Dresden auf Rang zwölf hatte vor dem Spiel sieben Punkte Vorsprung. Das erste Drittel lief gut für die Gastgeber, nach dem anfänglichen Führungstor der Eislöwen lag man zur ersten Pause mit 2:1 vorn. Drei weitere Steelers-Treffer später war der zweite Spielabschnitt rum, die Gastgeber führten nun mit 5:1. Ein Treffer von Eislöwe Johan Porsberger drei Minuten vor Schluss reichte nicht, die Steelers gewannen mit 5:2 und verkürzen den Abstand auf Rang 13 auf nunmehr vier Punkte.

EV Landshut – Ravensburg Towerstars 4:5 (1:2, 3:1, 0:2)

Ein torreiches und wechselhaftes Spiel sahen die Fans in Landshut. Es war das Spiel der Special Teams, der Führungstreffer für die Towerstars im ersten Drittel sowie zwei Treffer durch Alex Tonge für Landshut am Ende des zweiten Abschnitts fielen jeweils in Überzahl. Nickolas Latta war es im Schlussdrittel, der mit gleich zwei Treffern den Sieg für Ravensburg sicherte.

Kassel Huskies – EHC Freiburg 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)

Jake Weidner brachte die Huskies nach reichlich vier Minuten mit 1:0 in Führung. Kurz nach Beginn des zweiten Drittels gelang Freiburg der Ausgleich, aber Kassel erhöhte durch zwei Überzahltore auf 3:1. Im letzten Drittel musste Freiburg ein weiteres Gegentor in Unterzahl hinnehmen. Kassel bleibt souveräner Spitzenreiter.

Krefeld Pinguine – EC Bad Nauheim 1:4 (0:3, 1:0, 0:1)

Die Roten Teufel ließen im ersten Drittel nichts anbrennen, Krefeld lag zum ersten Pausentee mit 0:3 zurück. Zum Ende des zweiten Abschnitts gelang den Pinguinen durch Lucas Lessio der Anschlusstreffer. Aber das reichte nicht, 48 Sekunden vor Spielende machte Tim Coffman mit dem 1:4 den Deckel drauf.

Selber Wölfe – Starbulls Rosenheim 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:0, 0:1) n.P.

In Selb ging es ausgeglichen zu, nach 60 Minuten stand es 2:2, ebenso nach der Verlängerung. So musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Hier war es Stefan Reiter, der den Puck ins Tor brachte und den Zusatzpunkt für Rosenheim sicherte.

Eispiraten Crimmitschau – ESV Kaufbeuren 3:4 (1:3, 2:0, 0:0, 0:1) n.V.

Die Eispiraten sahen zunächst nicht gut aus. Trotz der frühen Führung in der ersten Minute machte Kaufbeuren im ersten Abschnitt drei Tore. Doch im zweiten Drittel trafen Tobias Lindberg und Ladislav Zikmund für den Ausgleich der Gastgeber. Weitere Tore fielen in der regulären Spielzeit nicht mehr. In der Verlängerung dauerte es zwei Minuten, dann traf Alexander Thiel zum Zusatzpunkt für die Gäste. Die gewinnen ihr zweites Spiel im neuen Jahr in der Overtime.


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