Lausitzer Füchse mühen sich zum Sieg gegen Selbs MinikaderWeißwasser gewinnt nach Rückstand

Die Lausitzer Füchse konnten das erste Spiel der Playdown-Serie gegen die Tölzer Löwen für sich entscheiden. (Foto: dpa/picture alliance/Kessler-Sportfotografie)Die Lausitzer Füchse konnten das erste Spiel der Playdown-Serie gegen die Tölzer Löwen für sich entscheiden. (Foto: dpa/picture alliance/Kessler-Sportfotografie)
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Die Wölfe kamen mit zwölf Niederlagen in Folge im Gepäck in die Lausitz. Die Gastgeber hatten am Sonntag in Freiburg und schon am Freitag in Dresden knapp verloren und waren auf Rang 13 der Tabelle abgerutscht. Die Nordfranken hätten den Bus in Selb stehenlassen können, die nur zehn einsatzbereiten Feldspieler hätten auch in zwei PKW gepasst.

Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr, gleich in der ersten Minute ein Schuss an das Aluminium des Selber Heiligtums. Nach fünf Minuten fuhr Roope Mäkitalo persönlich inklusive Puck zu Michel Weidekamp ins Gästetor. Die sehr ausführliche Videoanalyse ergab eine Behinderung des Torhüters, so dass das Tor nicht gegeben wurde. Nur eine Minute später dann Jubel bei den Wölfen, als Nick Miglio Leon Hungerecker überwand. Auch diesmal gab es einen Videobeweis wegen Torwartbehinderung, doch dieses Mal zählte das Tor. So stand es 0:1. Selb agierte danach mit breiter Brust, die Füchse wirkten nervös. Das änderte sich erst fünf Minuten vor Drittelende, als Roßmy den Ausgleich erzielte. Mit dem 1:1 ging es, für Selb hochverdient, in die erste Pause. Lange Gesichter bei den Füchse-Fans.

Die erste Hälfte des zweiten Drittels spielte sich zwar fast ausschließlich im Wölfe-Drittel ab, ein Tor für die Füchse wollte aber nicht fallen. Im Gegenteil, Selb hätte mit einigen gefährlichen Kontern fast die erneute Führung erzielt. So dauerte es bis zur 29.Minute, ehe Toni Ritter für Weißwasser das 2:1 machte. Die Lausitzer waren nun selbstbewusster, in der 33. Minute erhöhte Roope Mäkitalo auf 3:1.

Zwölf Minuten Anlauf brauchten die Füchse im dritten Abschnitt, dann brachte Toni Ritter, fast direkt von der Strafbank kommend, den Puck zum 4:1 ins Gästetor. Peter Quenneville erhöhte knapp vier Minuten vor Schluss gegen jetzt zunehmend müde wirkende Wölfe auf 5:1. Dabei blieb es, auch eine Überzahl ab der 58. Minute konnten die Füchse nicht zu einem weiteren Tor nutzen.

Über weite Strecken durchaus ebenbürtige Selber Wölfe brachten die Füchse immer wieder in Verlegenheit, so dass Trainer Herbert Hohenberger nach dem Spiel berechtigt stolz auf den Kampfgeist seiner Mini-Truppe war. Im Tabellenkeller der DEL2 ändert sich nichts, die Füchse bleiben auf Rang 13, da Bayreuth gegen Ravensburg gewann.


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