Lausitzer Füchse gewinnen nach Verlängerung beim ESV KaufbeurenKnappe Kiste im Allgäu

Hunter Garlent erzielte zwei Treffer beim Lausitzer Sieg in Bad Tölz. (Foto: picture alliance/dpa/Kessler-Sportfotografie)Hunter Garlent erzielte zwei Treffer beim Lausitzer Sieg in Bad Tölz. (Foto: picture alliance/dpa/Kessler-Sportfotografie)
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Die Füchse starteten besser in das Spiel und bekamen nach rund einer Minute bereits die erste Chance in Überzahl zu agieren. Alexander Thiel musste aufgrund eines Stockschlages auf die Strafbank. Die Gäste zeigten hier eindrucksvoll, warum sie in der Powerplay-Statistik am oberen Ende der Tabelle stehen, und schnürten die Hausherren regelrecht in ihrem Drittel ein. Die Weißwasseraner schafften es jedoch nicht, die Scheibe im Tor unterzubringen. So stand am Ende ein ansehnliches, aber erfolgloses Überzahlspiel zu Buche. Tray Tuomies Team fand sich in der Folge jedoch weiter überwiegend in der eigenen Defensivzone wieder. Einzig ein Schuss von Sami Blomqvist konnten die Statistiker in den ersten Minuten auf Seiten des ESVK notieren. Doch die Hausherren bissen sich immer mehr in die Partie und schafften es in der Folge immer mehr das Zepter zu übernehmen. Die letzten Minuten gehörten dann folgerichtig auch den Jokern und waren gesät mit einigen guten Einschussmöglichkeiten, welche jedoch ungenutzt blieben. So traf nicht nur John Lammers den Pfosten, sondern auch Leon van der Linde verfehlte das leere Tor, nachdem er schön freigespielt wurde. Mit einem am Ende gerechten 0:0 ging es dann in die erste Pause des Abends. 

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes waren beide Teams vor allem auf die Defensive bedacht. Die Joker blieben die aktivere Mannschaft, ohne aber die wirklich große Gefahr vor Leon Hungerecker auszustrahlen. Dies änderte sich, als die Scheibe frei im Torraum lag und Sami Blomqvist im Getümmel die Übersicht behielt. Leon Hungerecker im Tor der Sachsen konnte die Scheibe im Fallen mit dem Schoner abwehren. Doch im direkten Gegenzug waren die Joker in Spielminute 26 erfolgreich. Sami Blomqvist verwertete einen Querpass von Joey Lewis zur verdienten Führung der Rot-Gelben. Die Hausherren schafften es auch in der Folge, die Gäste im eigenen Drittel zu halten und zwangen die Sachsen zu einigen Klärungsversuchen, welche in einem Icing endeten. Nach rund 32 Minuten bekamen dann die Hausherren ihre erste Überzahl des Tages.

In diesem schafften aber die Gäste dann den Ausgleich: Stefan Vajs und Sören Sturm behinderten sich an der Bande und so kamen die Füchse an die Scheibe. Roope Mäkitalo war der Nutznießer und egalisierte den Spielstand. Den Jokern fehlte im Überzahlspiel der Zug zum Tor. Hieraus resultiert auch der ligaweit letzte Platz in der Überzahlstatistik. Auch die nächsten Powerplays der bayerischen Schwaben verstrichen ohne nennenswerte Torgefahr und so ging es erneut mit Gleichstand in die Kabine – 2:2. 

Die Joker starteten in Überzahl in das letzte Drittel. In der 41. Spielminute traf dann Sören Sturm mit einem Schlagschuss in doppelter Überzahl in den Winkel und erzielte das erste Powerplaytor der Joker an diesem Abend. In weiteren Verlauf gab es Großchancen auf beiden Seiten, aber die Torhüter blieben die Sieger. Die Kaufbeurer hielten an ihrer druckvollen Spielweise fest, doch die Sachsen tauchten immer wieder gefährlich vor Stefan Vajs auf. In der 54. Spielminute war es dann eine Einzelaktion von Roope Mäkitalo, die den Spielstand neutralisierte. Tray Toumies Team vergab in dieser Phase zu viele hochkarätige Chancen und dies bestraften die Gäste durch dieses Tor. Beide Mannschaften wollten im weiteren Verlauf nicht den entscheidenden Fehler machen, konzentrierten sich auf die Defensive. 

In der folgenden Verlängerung ging das Belauern weiter. Kurz vor Ende war es dann Hunter Garlent, der für seine Farben den zweiten Punkt sicherte.


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