Lasst die Spiele beginnen - Steelers treffen auf Wild Wings

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Spannung, Emotionen und torreiche Spiele – Das erwartet die Zuschauer

in den Play-Off Viertelfinalpaarungen der Bietigheim Steelers gegen die

Schwenninger Wild Wings. Die Gäste aus dem Schwarzwald schoben sich

mit einem 5:4 Erfolg in der Verlängerung am letzten Spieltag auf den

sechsten Tabellenplatz und sorgten damit für die dritte Derby-Begegnung

im Viertelfinale.


Die Play-Off Viertelfinal-Begegnungen 2006:


REV Bremerhaven – EHC Wolfsburg

Landshut Cannibals – Dresdner Eislöwen

SC Bietigheim-Bissingen – Schwenninger Wild Wings

Eisbären Regensburg – Straubing Tigers


Rückblick:

Insgesamt sechs Mal kreuzten die Wild Wings und die

Steelers in dieser Saison die Schläger. Zwei mal traf man sich im Zuge

der Saisonvorbereitung und zwei Mal gingen die Steelers, sowohl in

Schwenningen, als auch in Bietigheim, mit einem 6:4 Sieg vom Eis. Beim

ersten Aufeinandertreffen in der Hauptrunde entführten die Steelers

alle drei Punkte aus dem Schwenninger Bauchenbergstadion. Dan Bjornlie

und Chad Allan trafen zwei Mal in Überzahl, während Matthias Hart das

dritte Steelers Tor bei numerischer Unterlegenheit besorgte. Am Ende

reichten die Tore von Dustin Whitecotton und Brad Bergen nur noch zum

2:3 Endstand. Ein kurioses Spiel erlebten die 2392 Zuschauer dann am

15. November im Bietigheimer Ellental. Nach 60 Minuten schafften es die

beiden Teams auf zwölf Tore und sorgten erst im Penaltyschießen für die

Entscheidung. Zwei Mal Alexandre Jacques und je ein Mal Chris Straube,

Terry Campbell, Eric Schneider und Philipp Schlager hießen die

Torschützen auf Bietigheimer Seite nach der regulären Spielzeit, ehe

Chris Straube den entscheidenden Penalty zu Gunsten der Gastgeber

verwandelte.


Während die Steelers die beiden ersten Partien jeweils für sich

entscheiden konnten, standen die beiden Spiele im Dezember und Januar

eher zu Gunsten der Wild Wings. Das zweite Spiel in Schwenningen war

nach 20 Minuten durch Tore von Wayne Hynes und Alexandre Jacques noch

ausgeglichen, ehe SERC Stürmer Robert Brezina seinen Auftritt hatte.

Der ehemalige Steelers-Spieler sorgte mit drei Treffern für die

Vorentscheidung und war damit der Mann des Abends im

Bauchenbergstadion. Petr Mares sorgte vor knapp 2900 Zuschauern in der

letzten Minute für den 4:2 Endstand. Das letzte Aufeinandertreffen der

beiden Teams fand dann wieder in Bietigheim statt. Dem

Offensivfeuerwerk aus dem Hinspiel folgte eine spannende und intensiv

geführte Partie, die nur durch einen Treffer entschieden wurde. Die

2763 Zuschauer sahen in der 48. Minute das Powerplay-Tor von Dusan

Frosch, der zum Jubel der mitgereisten Schwenninger

Anhänger-Game-Winning Goal erzielte.



Der Vergleich:

Es ist nicht nur Derby Time! Die maximal sieben

Begegnungen zwischen den Steelers und den Wild Wings versprechen schon

beim Anblick der Statistiken viel. So trifft der beste Sturm der Liga

(Schwenningen – 203 Tore) auf die beste Abwehr (Steelers - 137

Gegentore). Die Wild Wings verfügen über das beste Überzahlspiel der

Liga (21,78 %), dicht gefolgt von den Cracks um Steelers Coach Uli

Liebsch (21,15 %).


Mit Eric Schneider spielt bei den Steelers der Topscorer der Liga (90

Punkte), die Wild Wings haben mit Dustin Whitecotton den drittbesten

Scorer (73 Punkte). Die Wahl auf den besten Außenstürmer fiel in dieser

Saison auf den Schwenninger Dusan Frosch, den Titel des besten Centers

der Liga konnte Eric Schneider für sich verbuchen. In der Verteidigung

finden sich je zwei Spieler beider Teams unter den Top-20 der Liga. Auf

Seiten der Gäste ist dies Brad Bergen und Darrell Hay, bei den Steelers

punkten Dan Bjornlie und Chad Allan regelmäßig. (steelers.de)


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