Lasset die Spiele beginnen!DEL2 Vorschau Playoffs-Viertelfinale Spiel 1

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Die Ansetzungen:

Bietigheim Steelers – Starbulls Rosenheim

Tabellenplatz nach der Hauptrunde: 1 | 8.

Goldhelmträger: Justin Kelly (85) | C.J. Stretch (62)

Schiedsrichter: Tony Engelmann/Eugen Schmidt

Der Hauptrundenprimus geht als klarer Favorit in dieses Duell. Drei der vier Saisonbegegnungen konnten die Ellentaler für sich entscheiden, nur das letzte Spiel Anfang Februar ding an die Starbulls. Besonders die Heimbilanz der Steelers ist beeindruckend: beeindruckende 16 Siege in Folge könnten auch in dieser Serie auf einen Vorteil hinweisen. Allerdings lässt sich Starbulls-Trainer Franz Steer davon einschüchtern: „Wenn wir nicht mit dem Willen antreten würden, die Playoff-Runde zu gewinnen, dann bräuchten wir gar nicht zu spielen. Wir machen keine Kaffeefahrten nach Bietigheim. Die Mannschaft wird top vorbereitet in die Duelle gehen. Vielleicht spielen wir mal komplett anders, als es der Gegner und auch unsere Zuschauer erwarten. Vor allem aber müssen wir da sein und zuschlagen, wenn es bei den Steelers in einer Spielphase oder einem Spiel mal nicht läuft.“

 Fischtown Pinguins –Dresdner Eislöwen

Tabellenplatz nach der Hauptrunde: 2. | 7.

Goldhelmträger: David Stieler (50) | Harrison Reed (62)

Schiedsrichter: Elvis Melia/Andre Schrader

Diese Ansetzung verspricht besondere Brisanz. Die Eislöwen treffen hier auf ihren ehemaligen Trainer, der nun die Fischtown Pinguins trainiert. „Wir kennen das System, das Bremerhaven spielt“, bestätigt Stürmer Arturs Kruminch. „Schließlich steht an der Bande aus unserer Sicht mit Thomas Popiesch auch kein Unbekannter. An diese Konstellation hätte vor der Saison natürlich keiner gedacht. Aber solche Geschichten schreibt eben der Sport. Wir sind gut vorbereitet, wollen definitiv gewinnen. Ich denke nicht darüber nach, ob die Pause für Bremerhaven ein Vor- oder ein Nachteil ist. Für uns ist es auf jeden Fall ein Vorteil, dass wir schon eingespielt und in unserem Playoff-Modus sind.“ Eislöwen-Trainer Bill Stewart freut sich auf die Herausforderung: „Wir brauchen gar nicht darüber reden, dass wir uns den Einzug in das Playoff-Viertelfinale schwer erkämpft haben und deshalb weniger Zeit für die Regeneration hatten. Fakt ist doch: Jetzt beginnt die wirkliche Playoff-Zeit. Jetzt beginnt das, was wir alle wollen und wofür wir die ganze Saison arbeiten. Jetzt will niemand mehr Entschuldigungen hören. Wir fangen wieder beim Serienstand von 0:0 an. Jeder kann zeigen, was er drauf hat. Bremerhaven ist ein Top-Team, aber wir haben auch genügend Qualität im Kader und werden sie aufs Eis bringen.“

Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim

Tabellenplatz nach der Hauptrunde: 3. | 6.

Goldhelmträger: Brian Roloff (70) | Nick Dineen (61)

Schiedsrichter: Michael Klein/Robert Paule

Die Bilanz dieser beiden Mannschaften in der Hauptrunde ist ausgeglichen: jede Mannschaft gewann ein Auswärts- und ein Heimspiel, die Ravensburger brauchten hierfür jedoch das Penaltyschießen. Während die Hessen auf ein Torverhältnis von plus/minus Null schauen, können die Oberschwaben mit plus 39 auf die drittbeste Offensive der Liga verweisen. Darauf wollen sich die Towerstars jedoch nicht ausruhen: „Es wird kein Spaziergang“, wird Trainer Daniel Naud auf der Homepage der Ravenburger zitiert. wir können diese Serie nur gewinnen, wenn wir in jeder Sekunde der maximal sieben Spiele zu hundert Prozent da sind. Es reicht nicht, wenn wir auf uns auf die offensiven Qualitäten verlassen. Die Jungs müssen jedes Spiel zu Null gewinnen wollen. Die Jungs haben diese Woche richtig stark gearbeitet, wir hatten viel Tempo im Training. Das gesamte Team ist definitiv bereit. “

Kassel Huskies – Löwen Frankfurt

Tabellenplatz nach der Hauptrunde: 4. | 5.

Goldhelmträger: Jamie MacQueen (70) | Nick Mazzolini (59)

Schiedsrichter: Ramin Yazdi/Sven Fischer

Erst am letzten Spieltag der Hauptrunde rutschten die Huskies auf den vierten Tabellenplatz ab, allerdings bescherte ihnen dies im Viertelfinale das Derby gegen die Löwen Frankfurt. Drei der vier Duelle in der Hauptrunde gingen an das Team aus der Mainmetropole, nur einmal waren die Huskies im Penaltyschießen erfolgreich. „Der Reset-Knopf ist gedrückt, es geht bei null los“, meint Löwen-Assistenzkapitän David Crespiva. „Wir haben uns intensiv auf die Serie vorbereitet und sind heiß auf den Start vor den tollen Fan-Kulissen, die in beiden Hallen für Derby-Stimmung sorgen werden.“  Löwen-Sportdirektor Rich Chernomaz sieht seine Mannschaft gut gerüstet „Wir hatten eine gute Vorbereitung, in der wir uns sehr fokussiert auf Kassel eingestellt haben. Die Taktik wird in dieser Serie durchaus eine bedeutende Rolle spielen. Wichtiger ist allerdings, ständig auf dem Gaspedal zu bleiben, egal ob es in den einzelnen Partien gut läuft oder wir uns durch eine schwierige Situation kämpfen müssen