Landshut souverän - Torfestival in Bad NauheimDEL2 kompakt

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Richtig Arbeit hatte Ravensburg gegen Riessersee: Das 2:1 war hart umkämpft. Von Strafzeiten geprägt war die Partie zwischen Kaufbeuren und Bremerhaven; mit dem besseren Ende für die Buron Jokers. Landshut tat das Nötigste und siegte in Weißwasser 4:2, während Dresden einmal mehr in die Verlängerung musste.


Eispiraten Crimmitschau – Starbulls Rosenheim 2:3 (0:0,2:0,0:2,0:1) OT

Beide Teams starteten engagiert, neutralisierten sich aber zunächst. Die Chancen auf beiden Seiten entschärften die Schlussleute sicher. Im Mitteldrittel  dann ein Doppelschlag für die Eispiraten: Matthias Foster und Harrison Reed innerhalb binnen 60 Sekunden mit der 2:0-Führung. Schock für die Eispiraten: Stürmer Cam Keith wurde verletzt in die Kabine gebracht. Später folgte auch Daniel Bucheli, der eine Spieldauer-Disziplinarstrafe erhielt. Die Unterzahl überstanden die Eispiraten jedoch unbeschadet. Im Schlussabschnitt präsentierten sich die Eispiraten sehr geordnet und Rosenheim kam offensiv aus der Kabine. Mit Erfolg: Der Anschluss fiel im Powerplay. Es wurde spannend. Als alle schon an den Sieg der Eispiraten glaubten, passiert es: Das 2:2 durch Shawn Weller fällt eine (!) Sekunde vor Ende der regulären Spielzeit. Josef Frank war der glückliche Schütze des Siegtreffers in der Overtime.
Tore: 1:0 Matthias Forster (32:28), 2:0 Harrison Reed (33:03), 2:1 Tyler Mc Neely (47:37/PP1), 2:2 Shawn Weller(59:59/EA), 2:3 Josef Frank (64:05)
Zuschauer: 1.615

ESV Kaufbeuren – Fishtown Pinguins 4:3 (2:0, 0:2, 2:1)

In einem engen und hart umkämpften Spiel sicherten sich die Buron Joker aus Kaufbeuren vor 1.142 Zuschauern einen knappen 4:3-Sieg. Während der ESVK besser ins Spiel kam und nach dem ersten Drittel mit 2:0 führte, gelang es den Fischtown Pinguins im Mitteldrittel durch zwei Tore auszugleichen. Das durch viele Strafen geprägte Spiel nahm im Schlussdrittel erneut Fahrt auf, als der ESVK zwei Tore innerhalb von 35 Sekunden markierte. Der Anschlusstreffer zum 4:3 durch Björn Bombis brachte dann noch einmal Spannung in die Partie, weiteres gelang den Gästen von der Nordsee allerdings nicht mehr.
Tore: 1:0 Max Hadraschek (8:42), 2:0 Alexander Thiel (11:54/PP1), 2:1 Ryan Martinelli (26:04/PP1), 2:2 Mark Kosick (30:05/PP1)), 3:2 Stephen Schultz (48:27/PP1), 4:2 Alexander Thiel (49:03), 4:3 Björn Bombis (55:03/PP1)
Zuschauer: 1.142

Ravensburg Towerstars – SC Riessersee 2:1 (2:0, 0:0, 0:1)

Die Ravensburg Towerstars haben in einem bis zur allerletzten Sekunden hoch dramatischen DEL2-Spiel einen 2:1 Erfolg gefeiert. Damit sind die Oberschwaben in eigener Halle seit zehn Spielen ungeschlagen. Dustin Cameron hatte bereits im ersten Abschnitt einen 2:0-Vorsprung vorgelegt, den die Gastgeber trotz hochkarätiger Chancen der Gäste gut verteidigen konnten. Richtig spannend wurde es allerdings, als der SC Riessersee rund 13 Minuten vor Ende in doppelter Überzahl den Anschlusstreffer markierte und mit zwei Pfostenschüssen in der Schlussphase um Millimeter nahe am Ausgleich war.
Tore: 1:0 Dustin Cameron (06:56 ), 2:0 Dustin Cameron (11:02 ), 2:1 Morten Lie (46:13/PP2)
Zuschauer: 2.500

Lausitzer Füchse – EVL Landshut 2:4 (0:1 2:1 0:2)

Die Lausitzer Füchse boten das spielerisch bislang beste Wochenende der Saison, obwohl es nach dem Auswärtssieg in Rosenheim (4:3), gegen Spitzenreiter Landshut zu keinem Zähler reichte. Mitte der zweiten Drittels führten die Lausitzer zwar mit 2:1. Kurz vor der zweiten Pause gelang Godfrey mit einem Schlagschuss von der blauen Linie der verdiente Ausgleich. Im letzten Drittel lieferten sich beide Teams, vor 2100 Zuschauern, einen offenen Schlagabtausch. In dem hatte der Spitzenreiter dann etwas mehr Glück. Ex-Fuchs Ostwald gelang die erneute Führung für die Gäste, ehe Vantuch in den Schlusssekunden ins leere Füchse-Tor zum 2:4 Endstand traf.
Tore: 0:1 Stefan Loibl (4:25) 1:1 Scott King (24:02) 2:1 Casey Pierro-Zabotel (33:12/PP1), 2:2 Josh Godfrey (38:17/PP1), 2:3 Elia Ostwald (43:08) 2:4 Lukas Vantuch (58:46)

EC Bad Nauheim - Bietigheim Steelers 7:6 (0:2, 3:3, 3:1, 1:0) OT

Was für ein Spiel im Colonel-Knight-Stadion: Mit 7:6 n.V. waren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim dem Meister aus Bietigheim in einem dramatischen Spiel, in dem die Hausherren ob ihres unermüdlichen Kampfgeistes am Ende belohnt wurden, einen Tick überlegen. „Das war vielleicht das schnellste Spiel seit meinem Amtsantritt hier in Bad Nauheim. Es war toll, wie die Fans uns nach dem 1:10 in Landshut heute wieder unterstützt haben", sagte ein gut gelaunter EC-Coach Frank Carnevale nach dem Schlusssirene. Und in der Tat: Es sollte dramatisch werden. Die Partie ging hin und her. Die Fast 2.500 Zuschauer waren aus dem Häuschen.
Tore: 0:1 (14:29) Patrick Asselin, 0:2 (18:19) Mark Heatley , 0:3 (26:25) Henry Martens, 1:3 (27:12) Jason Pinizzotto (PP1), 2:3 (29:52) Michael Dorr, 2:4 (30:33) Patrick Asselin, 3:4 (36:19) Dan Ringwald 3:5 (38:52) Greg Squires 4:5 (44:04), Kevin Lavallee 4:6 (46:44), Robin Just  (PP1), 5:6 (51:46) Daniel Ketter 6:6 (58:19), Harry Lange, 7:6 (62:36/PP1) Matt Beca
Zuschauer: 2.494

Heilbronner Falken – Dresdner Eislöwen 2:3 (1:0, 1:0, 0:2, 0:0, 0:1) SO

Auch eine 2:0-Führung genügte den Heilbronner Falken gegen die Dresdner Eislöwen nicht, um am Ende als Sieger vom Eis zu gehen. Die Sachsen konnten im Schlussdrittel die Partie ausgleichen, während bei den Gastgebern der überragende Torhüter Sinisa Martinovic immerhin noch einen Punkt rettete und auch in der Overtime die Falken vor einer Niederlage bewahrte, bevor Dresden im Penaltyschießen das glücklichere Team war.
Tore:  1:0 Mitch Versteeg (05:04), 2:0 Sachar Blank (24:18 PP1), 2:1 Carsten Gosdeck (51:09), 2:2 Tomi Pöllänen (53:40 PP1), 2:3 Carsten Gosdeck (65:00 SO)
Zuschauer:  1.151

Die Ergebnisse des 20. DEL2-Spieltags im Überblick:

ESV Kaufbeuren – Fishtown Pinguins 4:3 (2:0, 0:2, 2:1)
Eispiraten Crimmitschau – Starbulls Rosenheim 2:3 (0:0,2:0,0:2,0:1)OT
Lausitzer Füchse – EVL Landshut 2:4 (0:1 2:1 0:2)
Ravensburg Towerstars – SC Riessersee 2:1 (2:0, 0:0, 0:1)
EC Bad Nauheim - Bietigheim Steelers 7:6 (0:2, 3:3, 3:1, 1:0)OT
Heilbronner Falken – Dresdner Eislöwen 2:3 (1:0, 1:0, 0:2, 0:0, 0:1) SO

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