Landsberg: Erfolgreicher Start des Aufsteigers

EVL2000: Spielabsage wegen Horror-VerletzungEVL2000: Spielabsage wegen Horror-Verletzung
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Das von Larry Mitchell vorgegebene Soll, an jedem Spielwochenende zu

punkten, hat die Mannschaft des EVL 2000 am Saisonanfang voll erfüllt.

Am Ende standen nach 2 Spielen drei wichtige Punkte sowie die

Erkenntnis, dass man sich, was die Offensive, angeht keinesfalls

verstecken muss. In der Defensive und speziell im Unterzahlspiel steht

dagegen noch einige Arbeit an. Doch der Reihe nach:


Am Freitag empfing der EVL die Dresdner Eislöwen. Und von Anfang an

entwickelte sich ein munteres und schnelles Spiel mit vielen Torszenen

auf beiden Seiten. Nach der 1:0 Führung durch Ralf Stärk, bei der Marek

Mastic im Tor der Dresdner wie viele Male an diesem Abend eher schlecht

aussah, konnten die Eislöwen jedoch innerhalb von drei Minuten

ihrerseits durch einen Doppelschlag von Daniel Menge in Führung gehen.

Doch auch diese hatte nicht lange Bestand, denn ein stark abgefälschter

Schuss von Marc St. Jean zappelte zum Ausgleich im Dresdner Netz.


Im zweiten Spielabschnitt dominierte nun eindeutig der EVL und

erspielte sich einige Chancen. Zwei davon konnten schließlich innerhalb

von nur 15 Sekunden durch eine schöne Einzelleistung von Daniel Huhn

und einen souverän abgeschlossenen Alleingang von Austin Wycisk genützt

werden. Doch wer unter den 1500 Zuschauern in der gut gefüllten und

äußerst stimmungsvollen Landsberger Eisarena am Hungerbachweg gedacht

hätte, dies wäre die Entscheidung gewesen, sah sich im Schlussabschnitt

schon nach drei Minuten eines Besseren belehrt. Martin Sekera besorgte

in Überzahl den Anschluss und David Musial konnte das Spiel mit dem 4:4

wieder völlig offen gestalten. Die Dresdner waren nun sichtlich um die

Führung bemüht, aber das Tor zum 5:4 schoss wieder der EVL. Adam

Mitchell war nach einem Konter erfolgreich.


Doch auch diese Führung hatte nicht lange Bestand: Eine gute Minute

später war es der letztjährige Zweitligatoptorjäger Robert Brezina, der

wieder den Gleichstand herstellte. Als sich alles schon langsam auf

eine Verlängerung eingestellt hatte, bekam der EVL knapp zwei Minuten

vor dem Ende eine weitere Möglichkeit zum Powerplay, und nutzte sie.

Austin Wycisk stocherte den Puck über die Linie zum 6:5 – Siegtreffer,

was einigen Dresdnern natürlich gänzlich missfiel und eine wilde

Rangelei zur Folge hatte. Greg Schmidt erhielt die fällige

Spieldauerdisziplinarstrafe. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr, man

hatte die ersten drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren.


So konnte man am Sonntag beim Topfavoriten in Regensburg einigermaßen

befreit aufspielen und die Begegnung vor allem im ersten Drittel

durchaus offen gestalten. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre

eine Führung möglich gewesen, so aber lag man nach einem Powerplaytor

von Korbinian Holzer mit 0:1 im Rückstand. Viele unnötige, aber

teilweise auch unverständliche Strafzeiten sorgten im zweiten

Spielabschnitt dafür, dass der EVL sich fast ständig in Unterzahl 

den Regensburgern erwehren musste. Fast zwangsläufig fielen die

nächsten beiden Tore für den EVR durch Anders Moborg und Ervin Masek.

Doch der EVL steckte nicht auf und konnte durch Ausin Wycisk im

Powerplay auf 1:3 verkürzen. Die Eisbären konterten aber eiskalt. Nach

einem Fehler des nicht immer sicher wirkenden Dennis Endras staubte

Gregor Thoma zum 4:1 ab. Nach dem abermaligen Anschlusstreffer, diesmal

durch Rob Brown, folgte jedoch wieder eine Unsicherheit des Landsberger

Torhüters. Oliver Bernhardt war der Nutznießer und schlenzte den Puck

zum 5:2 in die Maschen. Im letzten Spielabschnitt hatten die Eisbären

das Spiel nun völlig unter Kontrolle und konnten ein weiteres

Überzahlspiel zum 6:2 durch Jason Miller nutzen. Und auch ein

Shorthander durch Brent Gauvreau blieb dem EVL nicht erspart. Den

Schlusspunkt unter eine unterhaltsame, wenn auch am Ende einseitige

Partie, setzte schließlich Andrew McPherson, der zum 3:7

verkürzte.  (ChG)


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DEL2 Hauptrunde

Freitag 03.02.2023
EC Bad Nauheim Bad Nauheim
- : -
Lausitzer Füchse Weißwasser
EV Landshut Landshut
- : -
Selber Wölfe Selb
EHC Freiburg Freiburg
- : -
Kassel Huskies Kassel
Krefeld Pinguine Krefeld
- : -
ESV Kaufbeuren Kaufbeuren
Heilbronner Falken Heilbronn
- : -
Eisbären Regensburg Regensburg
Bayreuth Tigers Bayreuth
- : -
Dresdner Eislöwen Dresden
Ravensburg Towerstars Ravensburg
- : -
Eispiraten Crimmitschau Crimmitschau
Sonntag 05.02.2023
EHC Freiburg Freiburg
- : -
Eisbären Regensburg Regensburg
Kassel Huskies Kassel
- : -
Krefeld Pinguine Krefeld
Selber Wölfe Selb
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Ravensburg Towerstars Ravensburg
Eispiraten Crimmitschau Crimmitschau
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Heilbronner Falken Heilbronn
Lausitzer Füchse Weißwasser
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EV Landshut Landshut
ESV Kaufbeuren Kaufbeuren
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Bayreuth Tigers Bayreuth
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