„Kultklub Ost“ Crimmitschau zu Gast am Bauchenberg

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Die Schwenninger Wild Wings stehen vor einem vermeintlich leichteren Wochenende. Am morgigen Freitag um 20 Uhr kommt mit den Eispiraten der „Kultclub des Ostens“ aus Crimmitschau an den Neckarursprung und am Sonntag sind die Wild Wings bei den Blue Devils in Weiden zu Gast. An das letztmalige Gastspiel der Crimmitschauer erinnern sich die Schwenninger gerne, denn die Sachsen kamen mit rund 1200 Fans angereist. „Das war eine unglaublich schöne Stimmung“, erinnert sich der 1. Vorsitzende Oliver Klein. „Das war ein fantastisches Eishockeyfest mit tollen Fans und einem friedlichen Miteinander.“



Ging es damals für beide Teams noch um die Qualifikation für die Play-Off-Runde, sehen die Vorzeichen dieses Jahr bislang anders aus. Während die Wild Wings sich oben in der Tabelle festsetzen wollen, muss Crimmitschau schon aufpassen, nicht den Anschluss zu verlieren. Mit lediglich neun Punkte haben die auf Rang zwölf liegenden Ostdeutschen fünf Zähler Rückstand auf den Tabellenachten Bremerhaven. Vor allem auswärts hingen die Trauben bisher fast immer zu hoch für die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger. Lediglich zwei Punkte konnten bisher in der Fremde gewonnen werden. „Das sagt meiner Meinung nach nicht viel aus“, sagt SERC-Coach Mike Bullard. „Wie schwer es ist auswärts zu gewinnen, mussten wir auch schon erfahren. Die Liga ist sehr ausgeglichen. Da braucht man auch mal Glück, damit ein Auswärtssieg rausspringt.“



Mike Bullard hat für das Heimspiel am Freitag (20 Uhr) ein Luxusproblem. Thomas Gaus ist voraussichtlich wieder fit. Dadurch stehen „Bully“ acht Verteidiger zur Verfügung. „Ich werde aber maximal sieben auf den Spielberichtsbogen setzen.“ Wer auf den harten Tribünenplatz muss, lässt der Trainer allerdings noch offen. „Das werde ich kurzfristig entscheiden und vor allem erst mit dem betroffenen Spieler besprechen.“ Die Mannschaft ist sich der Schwere des Wochenendes bewusst. „Wir wissen, dass wir hochkonzentriert sein müssen“, so Mike Bullard. „Viel wird auf die Disziplin ankommen, denn Crimmitschau hat ein gutes Überzahlspiel. Aber für mich zählt nur der Sieg! Ich will endlich den Sprung unter die Top Vier schaffen!“



Dazu ist allerdings ein Sechs-Punkte-Wochenende notwendig. Und das wird sehr schwer, obwohl auch die Blue Devils aus Weiden, bei denen der SERC am Sonntag antreten muss, als Tabellen-Zehnter (zwölf Punkte) nicht zu den Top-Teams der Liga gehören. Aber es wurden neun Punkte zu Hause im heimischen Stadion gewonnen. Da gilt es, hochkonzentriert in das Spiel zu gehen, um den heimstarken Devils nicht zu die Punkte zu überlassen. „Weiden ist gerade super drauf. Sie haben ein Sechs-Punkte-Wochenende hinter sich und werden entsprechend Selbstbewusstsein haben. Aber machbar ist für meine Mannschaft fast alles, wenn wir endlich unsere Chancen rein machen“, sagt Mike Bullard. Zumal die Weidener mehrere Wochen auf St.Pierre verzichten müssen, der sich einen Kapselriss und Knorpelschaden zugezogen hat. Zudem fallen Stephan Hagn und Christian Franz aus. Mit von der Partie werden allerdings wieder J.F. Boutin, Alex Herbst und Holger König sein.



Der SERC Vorstand hat Mannschaft und Trainer ein klares Ziel vorgegeben. Lizenzspielerobmann Hans-Peter Valentin:"Grundsätzlich sind wir mit der bisherigen sportlichen Leistung der Mannschaft einverstanden. Der Tabellenplatz spiegelt unser Saisonziel wieder. Wir sind aber überzeugt, dass das Team noch mehr kann und es jetzt an der Zeit ist, mit konstanteren Leistungen die Punkte einzufahren. Daher haben wir klar signalisiert, dass wir ein 6-Punkte-Wochenende erwarten. Dafür werden die Jungs alles geben, die Zielvorgabe ist angekommen."

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