Krefeld Pinguine gewinnen Spiel 7 gegen die Dresdner EislöwenHalbfinalserie gegen Ravensburg

Odeen Tufto traf dreimal für die Krefeld Pinguine gegen die Dresdner Eislöwen. (picture alliance / Eibner-Pressefoto / Fabian Friese)Odeen Tufto traf dreimal für die Krefeld Pinguine gegen die Dresdner Eislöwen. (picture alliance / Eibner-Pressefoto / Fabian Friese)
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Die Stimmung in der YAYLA Arena war ab der ersten Minute elektrisch. Ein physisches Spiel deutete sich an, nachdem die letzten Spiele doch eher müde und träge wirkten. Zur Freude der KEV-Fans dauerte es nur 31 Sekunden, bis die Pinguine die Führung in Spiel 7 übernehmen konnten. Odeen Tufto schloss auf Zuspiel Kapitäns Alexander Weiß‘ per One-Timer aus vollem Lauf ab und überwanden Janick Schwendener zum ersten Mal.

Im weiteren Verlauf des ersten Drittels egalisierten sich die beiden Mannschaften, sodass die Torhüter erst im zweiten Drittel wieder hinter sich greifen mussten. Auf Krefelder Seite war es erneut Tufto, der in der 25. Minute das 2:0 für die Pinguine erzielte.

Jordan Knackstedt startete die Aufholjagd der Eislöwen in der 29. Minute. Mit mehr Spielanteilen und einer Menge Druck in Richtung Matthias Bittner im KEV-Tor, konnten die Eislöwen den 2:1-Anschlusstreffer erzielen. Den Ausgleichstreffer erzielten die Sachsen durch Tomas Andres in der 49. Minute im Powerplay und läuteten damit eine spannende Schlussphase ein.

Als das Spiel ebenso wie die Serie drohte, in Richtung der Eislöwen zu kippen, nahm David Rundqvist eine Zwei-Minuten-Strafe wegen hohen Stocks und das Pinguine-Powerplay schlug zu! Rückkehrer und Kapitän Alexander Weiß tippte einen scharfen Pass von Marcel Müller aus dem Slot an Schwendener im Gehäuse zum 3:2 vorbei.

Mit dem letzten Mute der Verzweiflung warfen die Dresdner in der Schlussminute noch mal alles nach vorne. Außer einer großen Strafe für Jordan Knackstedt, fanden die Eislöwen jedoch nicht mehr den Weg auf die Anzeigentafel. Den fand Odeen Tufto jedoch noch ein drittes Mal. Bei laufender Strafe löste Dresden die Deckung auf und sorgte dafür, dass Alex Weiß und Torschütze Tufto alleine frei vor dem Tor standen.

Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Als erstes möchte ich Krefeld zum Einzug ins Halbfinale gratulieren. Es ist natürlich schwer die richtigen Worte zu finden. Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Krefeld hat wirklich gut gespielt, die Rückkehrer haben viel Energie gebracht. So ist am Ende der Sport. Es tut sehr weh und wir müssen uns erstmal sammeln. Ich bin extrem stolz auf meine Jungs. Sie haben Charakter gezeigt und die Serie nach dem 0:3 noch aufgeholt. Ich möchte mich bei allen Fans und allen, die und in dieser Saison die Daumen gedrückt haben bedanken!“

Am Freitag treffen die Krefeld Pinguine im Halbfinale auswärts auf die Ravensburg Towerstars.


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