Kondelik als Glücksbringer

Erster Neuzugang der IndiansErster Neuzugang der Indians
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Den

ersten von vier Schritten haben die Hannover Indians am gestrigen Abend getan.

Mit einem mehr als verdienten 6:3 über die Freiburger Wölfe entschieden die

Mannen von Trainer West die erste Begegnung in der Play-down-Serie gegen allerdings

erschreckend schwache Breisgauer.

Über

3200 waren am Gründonnerstag an den Pferdeturm gepilgert, um unter anderen auch

die Rückkehr von Torhüter-Legende Roman Kondelik zu sehen, der kurzfristig für

den erkrankten Münster einsprang. Der Jubel über Kondeliks Rückkehr war kaum

verstummt, da durften die Indians-Anhänger den Führungstreffer bejubeln.

Priebsch zog in Überzahl ab, den Abpraller von der Hintertorbande versenkte den

Puck Jelitto (3.) dankbar zum 1:0 im Freiburger Gehäuse. Wie ungefährlich die

Wölfe waren, zeigte sich in den nächsten fünf Minuten. Nach einer umstrittenen,

wie unnötigen, Spieldauerdiszisplinarstrafe für Atherton nach einem Kniecheck,

schafften es die Mannen von Trainer Berwanger in der fünfminütigen Überzahl nicht,

auch nur eine halbwegs gefährliche Szene zustande zu bringen. Das gelang ihnen

zwar in der Folgezeit zweimal Vozar (8., 14.), doch Indians-Keeper Ziffzer

zeigte sich an diesem Abend glänzend aufgelegt. Just als die Partie etwas

verflachte, fiel die Vorentscheidung. In Überzahl markierte Chamberlain (18.)

frei vor den Tor das 2:0.

Den

Sack endgültig zu machten die Niedersachsen nach nur 29 Sekunden des

Mittelabschnitts. Leisenring staubte zum 3:0 ab. Routiniert spielten die

Pferdetürmler anschließend die Partie runter, die Kulisse zeigte sich

zufrieden, feierte sich und seine beiden Torhüter, und zwischendurch auch die

weiteren Tore der Indianer. Leisenring (32.) und Martens (37.) schraubten das

Resultat noch im zweiten Durchgang auf 5:0. Dabei profitierten sie auch von den

Undiszipliniertheiten ihres Gegners. Schüle (15.) noch im ersten Durchgang, und

Mizzi (39.) kassieren jeweils eine Spieldauerstrafe.

Im

Schlussdrittel traf Chamberlain (43.) aus kurzer Distanz zum 6:0, ehe bis kurz

vor Ende nichts mehr Zählbares auf dem Eis passierte. Ob des Ergebnisses wohl

zu sicher, kassierten die Hannoveraner innerhalb von nur anderthalb Minuten

durch Gorgenländer (58.), Corey (59.) und Billich (59.) drei Gegentreffer, die

vielleicht die richtigen Warnschüsse vor der morgigen Auswärtspartie in

Freiburg waren.  

Stimmen: Joe West

(Hannover); „Es war eine gute Leistung von, mit schönem Überzahlspiel. Das hat

mir sehr gefallen. Am Ende haben wir leichtsinnige Tore bekommen. Aber es war

heute nur ein Sieg.“

Markus

Berwanger (Freiburg): „Ich mache es kurz. Ich würde mich schämen ein Freiburger

Trikot anzuziehen bei der Leistung. Schlechter kann es nicht mehr gehen.“

Statistik: 1:0 (2:12)

Jelitto (Leisenring, Priebsch) 5-4; 2:0 (17:10) Chamberlain (Doyle, Hemmes) 5-4;

2:0 (20:29) Leisenring (Hughes, Jelitto); 4:0 (31:31) Leisenring (Hughes,

Jelitto) 5-4; 5:0 (36:29) Martens (Leisenring, Chamberlain) 5-3; 6:0 (42:14) Chamberlain

(Bagu, Hemmes) 5-4; 6:1 (57:18) Gorgenländer (Ivan, Stehle) 5-4; 6:2 (58:06)

Corey (Meyer, Anderson) 6-5; 6:3 (58:40) Billich (Vozar, Ketter)

Strafminuten:

Hannover 8 + 5 + Spieldauer für Atherton – Freiburg 18 + 10 für Weissleder +

jeweils 5 + Spieldauer für Schüle und Mizzi

Schiedsrichter:

Korb (Bremen)

Zuschauer:

3207

Jens

Wilke


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