Knappes 3:2 der Huskies gegen Steelers

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Knapper aber verdienter Erfolg für die Kassel Huskies. Mit 3:2 gewannen die Nordhessen gegen die Bietigheim Steelers und verließen somit im 22. Heimspiel zum 21. Mal das Eis als Sieger. Trainer Stephane Richer musste mit Jacek Plachte, Brad Burym (beide Grippe) und Shawn McNeil (Probleme mit dem Handgelenk) auf drei Spieler kurzfristig verzichten.

Die Huskies starteten sehr konzentriert in die Partie und hatten im frühen Überzahlspiel durch Kramer die Chance in Führung zu gehen, doch sein Kracher wurde von Koslow in größter Not noch abgewehrt. Powerplay Nummer zwei lief dann nicht mehr so gut für die Gäste: Kraft hatte mit viel Übersicht auf DelMonte gelegt, der kurvte um das Tor von Koslow, verzögerte lange und überwand den Schlussmann zum verdienten 1:0. Die Nordhessen kontrollierten weiterhin das Spiel, auch als Bietigheim in Überzahl besser ins Spiel fand. Smazal zog von der blauen Linie ab und zeigte damit Boris Rousson, dass er keineswegs einen ruhigen Abend erleben würde. Vier Minuten später war er dann auch schon das erste Mal geschlagen: Die Huskies waren nach einem Wechsel noch nicht wieder richtig formiert, als Serikow sich auf der linken Seite die Scheibe schnappte und aus spitzen Winkel abzog. Nur eine Minute später wären die Gäste beinahe in Führung gegangen, doch Heilmann scheiterte direkt vor dem Tor völlig unbedränkt an Rousson.

Im zweiten Abschnitt wirkten die Nordhessen zeitweise etwas unkonzentriert. Zwar hatten sie durch DelMonte gleich zu Beginn eine gute Chance, bei der Koslow alles andere als gut aussah, doch dann brach der Spielfluss ein wenig ein. Viele unnötige Puckverluste und Stockfehler führten dazu, dass Bietigheim in Führung ging. In Überzahl bekam Washburn den Puck perfekt auf die Kelle gelegt und drosch den Puck zum 2:1 in die Maschen. Der Gast führte und Kassel wachte auf. Klinge traf wenig später in Überzahl den Pfosten, bevor Pielmeier den Tiefschlaf in der Hintermannschaft der Steelers ausnutzte. Über links lief er allen davon und hatte dann Glück, dass Koslow den Puck nach seinem Schuss nicht richtig zu fassen bekam und zum 2:2 ins Netz trudelte. Kraft und Gyori hätten die Schlittenhunde dann in Front bringen können, doch Koslow hielt die Schwaben im Spiel. Fünf Sekunden vor Drittelende noch einmal Bully vor dem Kasten der Gäste. In Gedanken wohl schon in der Kabine schauten sie zu, wie zunächst Boisvert an Koslow scheiterte und dann DelMonte ungehindert den Rebound ins verwaiste Tor legte - 3:2 für Kassel.

Das letzte Drittel wurde dann von vielen versteckten Fouls geprägt, die die Stimmung mächtig anheizten. Die Spannung entlud sich in drei Fights Mitte des Spielabschnitts, wo Christ (gegen Beck), Lehoux (gegen Grover) und Kohmann (gegen Dotzler) als Punktsieger vom Eis gingen. Ausgelöst wurden die Szenen von immer wiederkehrenden Provokationen von dem Ex-Huskies-Spieler Alexander Serikow, der sich dann aber aus den Faustkämpfen raushielt. Sportlich passierte nicht sehr viel. Klinge aus der Nahdistanz (44.) und Gyori in Unterzahl bei einem Konter (45.) hatten noch die besten Möglichkeiten, bevor Boisvert Sekunden vor dem Ende nur den Pfosten traf, als Koslow zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis ging.

Kassel Huskies - Bietigheim Steelers 3:2

(1:1;2:1;0:0)
Tore: 1:0 (8:29) DelMonte (Kraft, Macri - 5:4), 1:1

(15:09) Serikow (Beck, Smazal), 1:2 (28:20) Washburn (Kesä, Wrobel - 5:4) , 2:2

(32:02) Pielmeier (Bannister, Pellegrims), 3:2 (39:59) DelMonte (Boisvert,

Kramer).
Schiedsrichter:

Neubert.
Zuschauer:

3638.
Strafzeiten: Kassel 29 plus Spieldauer (Christ) - Bietigheim 31 plus Spieldauer

(Beck).


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