Knappe Niederlage in Thurgau

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Die Wölfe Freiburg verloren am Samstagabend ihre erste Vorbereitungspartie beim Schweizer Nationalliga-B-Klub HC Thurgau mit 3:4 Toren (0:1,1:2,2:1). Trainer Pavel Gross musste auf Aaron Fox und Ravil Khaidarov verzichten, während bei den Hausherren 23 Spieler auf dem „Matchblatt“ standen. Etwa 100 Wölfe-Anhänger waren der Mannschaft zur Saisonpremiere an den Bodensee nachgereist und machten damit gut die Hälfte des Stehplatz-Publikums aus.



Die Hausherren, die in ihren ersten beiden Testspielen empfindliche Niederlagen einstecken mussten (2:10 gegen Kloten, 0:7 gegen Ambri), standen relativ tief und waren jedoch immer wieder über Konter gefährlich. Beim HC Thurgau klappten die Spielzüge etwas flüssiger, bei den Wölfen merkte man, dass es noch an Abstimmung mangelt. Bemerkenswert war das Engagement von Keeper Christian Bronsard, dessen Anweisungen noch auf der Pressetribüne gut zu verstehen waren.



Nach der frühen Führung der Thurgauer in der 5. Minute durch Marco Signer hatten die Freiburger zahlreiche Ausgleichsmöglichkeiten, unter anderem durch Robert Paule (Pfostenschuss 11.) und Steve Palmer (24.). Gerade nachdem der Kapitän der Wölfe freistehend vor dem HCT-Gehäuse vergeben hatte, erzielte André Nussbaum von der Strafbank kommend das 2:0 für die Schweizer. Henrik Hölscher gelang es in der 34. Minute als erstem Wölfe-Crack, Thurgaus Keeper Claudio Bayer zu bezwingen. Doch nur eine Minute später stellte Michael Diener mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her. Im Schlussdrittel vergaben die Wölfe zahlreiche Möglichkeiten, Thurgau dagegen nutzte Fehler im Freiburger Defensivverhalten eiskalt aus. Am Ende wurde es trotz des 4:1 durch Björn Luther (45.) aber noch einmal knapp für die Hausherren. Peter Mares wurde von Steve Palmer schön frei gespielt, doch der Torjäger traf aus dem „slot“ heraus nur den Pfosten. Nach dem Anschluss durch zwei starke Einzelaktionen von Chris Lipsett (47./56.) brauchte Thurgau bei einem weiteren Lattenschuß des Kanadiers viel Glück, um letztlich den Vorsprung doch noch über die Zeit retten.



Wölfe-Trainer Pavel Gross war nach Spielende nicht unzufrieden: "Es waren schon einige gute Ansätze zu erkenen, obwohl es das erste Spiel nach zwei harten Trainingswochen war. Darauf müssen wir aufbauen, konsequent weiter arbeiten und von Spiel zu Spiel besser werden. Ein großes Manko war sicher unsere Chancenauswertung. Das muss in jedem Fall effektiver werden. So viele Chancen wie heute werden wir vielleicht in zwei Meisterschaftsspielen nicht bekommen."



Die Freiburger Aufstellung:

Tor: Bronsard (nicht eingesetzt: Jetter)

1. Block: Parrish, Paule – Mares, Palmer, Vogl

2. Block: Goc, Willaschek – Schmerda, Hölscher, Rifel

3. Block: Vasicek, Slavetinsky – Lipsett, Weixler, Danner

4. Block: Funk, Hölscher, Wilnauer


Torschützen:

1:0 (04:02) Signer (Liukkonen/Vitolins)

2:0 (23:26) Nussbaum (Diener/Liukkonen)

2:1 (33:15) Hölscher (Parrish/Mares) 5:4

3:1 (34:26) Diener (Mäder)

4:1 (44:54) Luther

4:2 (46:22) Lipsett (Paule/Hölscher) 5:4

4:3 (55:48) Lipsett


Schiedsrichter: Baumgartner

Strafen: Thurgau 28’, Freiburg 24’ + 10’ Disziplinarstrafe Hölscher

Zuschauer: 457


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