Knappe Niederlage in BremerhavenPinguine verkürzen in der Serie

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Im zweiten Abschnitt konnten zunächst erneut die Gastgeber jubeln: Alexander Nikiforuk (25.) netzte im Powerplay ein, doch Harrison Reed konnte wenig später den Anschlusstreffer markieren (26.). Abermals war es eine Dresdner Unterzahlsituation, die zu einem weiteren Treffer durch Jan Kopecky (28.) führte.
Zwei Treffer im Schlussabschnitt durch Jeffrey Szwez (43./PP) und René Kramer (57./PP) reichten nicht aus, um die Partie noch einmal in eine andere Richtung zu lenken. Nach Spielende kam es zu einer Rudelbildung auf dem Eis, infolgedessen der Dresdner Jeffrey Szwez und der Bremerhavener Tim Miller jeweils mit einer Disziplinarstrafe belegt wurden. Da beide Spieler im Verlauf der Endrunde bereits einmal verwarnt wurden, sind sie automatisch für das nächste Aufeinandertreffen am Dienstag gesperrt.

Bremerhavens Coach Thomas Popiesch: „Wir haben heute wieder ein sehr schnelles Spiel erlebt. Im Großen und Ganzen hatten wir mehr Kontrolle und waren einen Tick aggressiver eingestellt. Uns ist es gelungen, effektiv im Powerplay zu agieren. Wir haben unser Ziel erreicht, die Serie weiter fortzusetzen und wollen am Dienstag in Dresden nachlegen.“

Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Heute hat die bessere Mannschaft gewonnen. Wir haben schon oft darüber gesprochen, waren heute aber wieder nicht diszipliniert genug und haben einfach zu viele Strafen genommen. Man hat heute wieder gesehen: Ohne Disziplin haben wir keine Chance auf Erfolg. Ich bin froh, dass wir die Situation nach Spielende lösen konnten. Ich sehe es auch als meine Aufgabe an, solche Dinge unter Kontrolle zu bekommen. Wir wollen in dieser großartigen Serie alle Spieler zur Verfügung haben und brauchen grundsätzlich nicht noch zusätzliche Sperren." 

Kapitän Steven Rupprich: „Wir müssen zu Hause von der ersten Sekunde an Druck aufbauen, so, wie wir es auch in den letzten Spielen getan haben. Heute ist es uns nicht gelungen. Am Ende sind wir nochmal zurückgekommen, aber 40 Minuten reichen nicht.“

René Kramer: „Wir haben das erste Drittel verschlafen. Außerdem haben wir wieder zu viele Strafen bekommen. Am Ende – und das müssen wir mitnehmen – haben wir aber Charakter bewiesen und sind nochmal rangekommen.“

Presemitteilung Dresdner Eislöwen