Knappe Niederlage gegen RosenheimESVK verliert 3:4 im Derby

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Dann kamen die Oberbayern besser ins Spiel und hatten unter anderem nach einem Alleingang von Zick eine große Chance. Stefan Vajs war nach seiner krankheitsbedingten Pause wie gewohnt zur Stelle. Danach gab es jeweils fünf gegen drei Situationen, die jedoch nichts einbrachten. Mit 0:0 ging es in die Kabine.

In der 22. Minute erkämpfte sich Josh Burnell hinter dem Tor die Scheibe. Sein Zuspiel in den Slot konnte Marc Schmidpeter zur Führung für die Joker verwandeln. In der 29. Minute konnte der Topscorer der Rosenheimer, C. J. Stretch, eine Überzahlsituation erfolgreich abschließen und es stand 1:1. Nur zwei Minuten später waren die rot-gelben in Überzahl. Josh Burnell fasste sich ein Herz, ging über rechts durch und ließ Timo Herden mit einem trockenen Handgelenkschuss ins lange Eck keine Chance. In der 36. Minute wiederum der Ausgleich für die Starbulls. Lindlbauer schoss aus der Halbdistanz, Vajs konnte zunächst abwehren, der Rosenheimer Verteidiger bekam den Nachschuss und die Scheibe zappelte im Netz.

Das dritte Drittel begann denkbar ungünstig für den ESVK. MacLeod eroberte die Scheibe, Daxlberger vor dem Tor nahm die Scheibe direkt ab und es stand 2:3. Nun standen die Joker mit dem Rücken zur Wand. Die Versuche blieben zunächst erfolglos. Als Daxlberger, zuvor noch Torschütze, die Strafbank drückte wollte es Baldwin wissen. Eine schnelle Kombination über Baindl und Oppolzer konnte er erfolgreich vollenden. Als viele schon mit einem Unentschieden rechneten war der Unparteiische vermeintlich das Zünglein an der Waage. Nachdem zunächst Max Schmidle für ein vermeintliches Haken die Bank hüten musste und dann Schmidpeter nach einem allerdings klaren Stockschlag ebenfalls eine Strafe absitzen musste, ließen sich die Cracks von der Mangfall nicht lange bitten. MacLeod war der Matchwinner, lediglich 83 Sekunden vor Spielende.

In der anschließenden Pressekonferenz war Franz Steer mit dem Ergebnis zufrieden, da er einige krankheitsbedingte Ausfälle zu beklagen hatte. Mike Muller hingegen haderte mit der Disziplin und einigen unnötigen Strafzeiten, die somit das Spiel entschieden. Allerdings sah er auch einen klaren Aufwärtstrend zu den letzten Spielen.

Neu beim ESVK ist Norbert Pascha. Der gebürtige Dresdner übernimmt ab sofort das Amt des Co-Trainers. Er soll Trainer Muke Muller in der täglichen Trainingsarbeit unterstützen. 

ESVK Geschäftsführer zur Personalie Norbert Pascha: "Wir wollten eigentlich schon von Beginn an der Saison mit einem Co-Trainer arbeiten. Wir haben jetzt bei den vielen Spielen über Weihnachten wieder gemerkt, dass diese Personalie wichtig ist. Als sich nun die Möglichkeit ergeben hat Norbert Pascha nach Kaufbeuren zu holen, haben wir zugeschlagen."

1:0 (22.) Marc Schmidpeter (Josh Burnell); 1:1 (29.) C.J. Stretch (Stefan Loibl, Peter Lindlbauer) ÜZ; 2:1 (32.) Josh Burnell (Simon Schütz, Stefan Vajs) ÜZ; 2:2 (36.) Peter Lindlbauer (Wade MacLeod, Dominik Daxlberger); 2:3 Dominik Daxlberger (Wade MacLeod , C.J. Stretch); 3:3 (51.) Lee Baldwin (Daniel Oppolzer, Michael Baindl) ÜZ; 3:4 (59.) Wade MacLeod (Tyler McNeely) ÜZ

Aufstellung ESVK:

Vajs; Henne

Stein - Heider
Schütz - Bergmann
Baldwin - Versteeg
Woidtke

Schmidpeter - Thomas - Burnell
Schmidle - Menge - Lukes
Baindl - Pfaffengut - Oppolzer
Lucas - Schäffler

Strafminuten: 30 - 18

Schiedsrichter: Sicorschi

Pressemitteilung ESV Kaufbeuren/Markus Müller