Knappe 1:2-Auftaktniederlage Playoff-Viertelfinale in Ravensburg Spiel 1

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bei den Roten Teufeln fehlte Henri Laurila, der aufgrund von muskulären Problemen die Woche so gut wie nicht trainieren konnte. Man hoffte bis zuletzt, dass er einsatzfähig sein würde, am Ende musste der Verteidiger aber passen. Der Finne wurde von Joel Johansson ersetzt, der seit Wochen wieder voll mittrainiert und somit heiß auf seinen Einsatz als zuletzt überzähliger fünfter Ausländer war. Andreas Pauli fehlte erwartungsgemäß ebenfalls, während Kyle Helms spielen konnte, so dass Tim May als überzähliger Ü23-Spieler von der Tribüne aus zuschauen musste. Aus Düsseldorf standen mit Leon Niederberger, Eugen Alanov und Hagen Kaisler drei Akteure zur Verfügung, während bei den Hausherren erstmals seit Saisonbeginn wieder alle Akteure an Bord waren.

Die Partie begann mit offenem Visier: beide Seiten wollten den Gegner früh beeindrucken, so dass es nach zwei Spielminuten hüben wie drüben Großchancen auf die Führung gab. Aber weder Nick Dineen noch Dustin Cameron brachten die Scheiben für die Gäste am Goalie vorbei, wie auch Ravensburgs Mathieu Tousignant an Mikko Rämö scheiterte. Das 1:0 fiel schließlich früh zugunsten der Oberschwaben: Alexander Dück schoss in der 5. Minute von der blauen Linie und Austin Smith fälschte mit der Kelle unhaltbar für Rämö ab. Und die Hausherren setzten nach: erneut Smith sowie Slavetinsky scheiterten am starken Bad Nauheimer Goalie, der sich abermals zum besten Mann auf Gäste-Seite bis dato heraus kristallisierte. Die Roten Teufel schienen beeindruckt, kamen in der 9. Minute durch einen Alleingang von Dusan Frosch aber zu ihrer größten Möglichkeit, doch weder der Schuss des Deutsch-Tschechen noch der Nachschuss von Nick Dineen konnten an Nemec vorbei gebracht werden. Dann die einzige Strafzeit im ersten Abschnitt: als der Ex-Ravensburger Kyle Helms in der Kühlbox saß, schlenzte Carciola das Hartgummi ins lange Eck zum 2:0 (17.). Die Towerstars spielten nun wie entfesselt, so dass sich die Hessen einzig bei Mikko Rämö bedanken konnten, dass es lediglich zwei Gegentreffer in diesem ersten Abschnitt waren. In der letzten Spielminute vor der ersten Pause, als die Gastgeber gedanklich wohl schon in der Kabine waren, setzten die Roten Teufel aber noch einmal nach und exakt vier Sekunden vor der Sirene traf Nick Dineen mit einem schönen Move, bei dem der US-Amerikaner einen Verteidiger sowie auch Nemec aussteigen ließ, zum wichtigen Anschlusstreffer.

Mit Beginn des Mittelabschnitts wollten die Kurstädter sichtlich näher am Gegenspieler sein, wurden aber gleich durch eine Strafzeit gegen Dusan Frosch jäh zurück gepfiffen. Slavetinsky hatte im Powerplay hier die große Gelegenheit auf das dritte Tor, doch Rämö hielt bei freier Sicht den Schuss aus dem Slot. In der Folgezeit konzentrierten sich die Gäste ob des starken Forecheckings der Towerstars auf die Defensive, die nun besser funktionierte, so dass die Oberschwaben weit weniger Torschüsse zu verzeichnen hatten. Die Roten Teufel verlagerten sich somit auf Konter und hätten damit fast Erfolg gehabt. Zunächst stand Kyle Helms nach einem Fehler der Gastgeber urplötzlich frei vor Nemec, war aber wohl zu überrascht, so dass sein Schuss über das Gehäuse ging (32.). Anschließend konnte Dusan Frosch einen Zwei-auf-Eins-Konter nicht erfolgreich abschließen (35.), während die Hausherren jede Lücke in der Bad Nauheimer Defensive nach den Angriffsbemühungen der Roten Teufel zu nutzen versuchten. Aber Rämö stand - wie beim Schuss von Stephan Vogt in der 37. Minute - sicher auf dem Posten, so dass es auch nach 40 Minuten beim 2:1 blieb und noch alles drin war für das letzte Drittel.

In den letzten 20 Minuten mussten die Gäste zunächst zwei Strafzeiten gegen Joel Keussen überstehen, nachdem die Partie nun ein wenig mehr an Härte erfuhr. Man überstand diese Szenen aber schadlos und konnte (bzw. musste) nun seinerseits nach vorne agieren. Gleichzeitig mussten die Roten Teufel aber hinten aufpassen, denn ein drittes Gegentor hätte das Match womöglich vorentschieden. Es dauerte aber bis zur 55. Minute, ehe die Roten Teufel in ihrem zweiten Powerplay des Abends (Ravensburg hatte bis dahin schon fünf absolviert) zu Möglichkeiten kamen, die jedoch nicht zwingend genug waren. Die Zeit lief zugunsten der Towerstars und als Petri Kujala seinen Goalie vom Eis nahm, hatte Johansson in der letzten Spielminute eine Riesenchance auf den Ausgleich, doch Nemec hielt sensationell. Die Uhr lief herunter und Ravensburg feiert somit den ersten Sieg in der Serie. 


Ravensburg Towerstars - EC Bad Nauheim 2:1 (2:1, 0:0, 0:0)
Tore:
1:0 (04:19) Smith (Dück, Schmidt)
2:0 (16:30) Carciola (Slavetinsky, MacLean) PP1
2:1 (19:56) Dineen (Cameron, Frosch)
Strafminuten: EVR 8 / ECN 14
Zuschauer: 3.418

Pressemitteilung EC Bad Nauheim

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Dresdner Eislöwen Dresden
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ESV Kaufbeuren Kaufbeuren
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2 : 3
Löwen Frankfurt Frankfurt
EC Bad Nauheim Bad Nauheim
3 : 6
Tölzer Löwen Bad Tölz
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