Kaufbeurer Stadtrat und ESVK ziehen weiter an einem Strang

ESVK verpflichtet Max KaltenhauserESVK verpflichtet Max Kaltenhauser
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Wie bereits gemeldet stand zu Beginn dieser Woche die Entscheidung des

Kaufbeurer Stadtrates über eine weitere Förderung des Dritten Bauabschnittes des

Stadions am Berliner Platz an. Dabei stimmte der Stadtrat mit deutlicher

Mehrheit dafür, das sportlichen Aushängeschild der Stadt weiterhin zu

unterstützen. Es wurde ein Zuschuss für den gemeinnützigen Teil des Baus in Höhe

von Euro 60.000,00 zugesagt, weitere 60.000,00 wird der Verein selbst

aufbringen.


Bei der Besprechung der Finanzkalkulation vor gut einem Jahr wurde der

ursprünglich höher beantragte Zuschuss mit Kenntnis des ESV Kaufbeuren in einem

gemeinsamen Gespräch mit den Verantwortlichen der Stadt gekürzt "um zu sparen",

wie ein Stadtrat in der öffentlichen Sitzung allen Anwesenden nochmals in

Erinnerung rief.  Durch bekannte Faktoren (Statikproblem, Bohrpfähle,

Eigenleitungen) wurden die veranschlagten Summen jedoch überschritten, so dass

der Vorstand des ESVK nun froh ist mit Hilfe der Stadt und entsprechendem

eigenem Engagement den Bau fertig stellen zu können.


"Im Innenverhältnis ist natürlich ein Vorstandsmitglied für den Bau direkt

verantwortlich, nach Außen hin sind wir alle gemeinschaftlich für sportlichen

wie wirtschaftlichen Erfolg und Misserfolg verantwortlich", so Vorstand Andreas

Settele. "Wir haben im Rahmen unserer fachlichen Möglichkeiten zusammen mit der

Stadt die Verwendung der Mittel stets kontrolliert und ich kann nicht sagen,

dass wir bisher deutlich billiger hätten bauen können. Diesbezüglich bedanken

wir uns ausdrücklich für das Vertrauen der Stadt " Der Vorstand hofft nun, dass

alle Beteiligten weiter an einem Strang ziehen werden und im Frühjahr die

Fertigstellung gefeiert werden kann.