Kaufbeuren schlägt auch Bietigheim, Bayreuth überrascht DresdenDEL2 kompakt

Der ESV Kaufbeuren besiegt die Bietigheim Steelers. (Foto: dpa/picture alliance)Der ESV Kaufbeuren besiegt die Bietigheim Steelers. (Foto: dpa/picture alliance)
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SC Riessersee – EC Bad Nauheim 6:1 (1:1, 3:0, 2:0)

Die ersten drei Punkte des Spieltages sicherte sich der SC Riessersee. Nur 42 Sekunden dauerte es, bis Lubor Dibelka die Bayern in Führung brachte. Kurz vor der ersten Pause konnte Cody Sylvester für Bad Nauheim zwar ausgleichen, die restlichen Treffer fielen jedoch ausnahmslos auf Seiten der Gastgeber. In der 29. Minute erzielte Louke Oakley die erneute Führung, nochmals Oakley (38.) und Richard Mueller (40.) sorgten für den 4:1 Pausenstand. Auch Joel Johansson trug sich in der 48. Spielminute in die Torschützenliste ein, ehe Mattias Beck rund sechs Minuten vor Spielende zum 6:1 Endstand einnetzte.

ESV Kaufbeuren – Bietigheim Steelers 4:1 (0:1, 3:0, 1:0)

Nach dem amtierenden Meister aus Frankfurt besiegte der ESV Kaufbeuren an diesem Wochenende auch den Tabellenführer aus Bietigheim. Den einzigen Treffer im ersten Drittel erzielte Frédérik Cabana in der siebten Spielminute und brachte die Steelers so mit 1:0 in Führung. Den Ausgleich markierte Joona Karevaara in der 28. Spielminute, Max Schmidle (37.) und Charlie Sarault (38.) trafen – jeweils in Überzahl – zur 3:1 Führung der Hausherren nach 40 Minuten. Letztendlich sorgte Philipp de Paly rund 30 Sekunden vor Schluss per Empty-Net-Goal für das 4:1 Endergebnis.

Eispiraten Crimmitschau – Kassel Huskies 3:6 (0:1, 1:3, 2:2)

Ganze neun Tore sahen die Zuschauer in Crimmitschau. Treffer Nummer eins erzielte Lukas Koziol nach nur 32 Sekunden und brachte Kassel schnell in Führung. Ähnlich lief es zu Beginn des zweiten Drittels, als Adriano Carciola in Überzahl nach 49 Sekunden auf 2:0 erhöhte. Christoph Kabitzky markierte in der 29. Minute den 1:2 Anschlusstreffer, Evan McGrath hatte jedoch die passende Antwort parat und brachte die Huskies durch zwei Treffer (34., Powerplay und 40.) mit einer 4:1 Führung in die zweite Pause. Patrick Pohl verkürzte in der 48. Minute auf 2:4 aus Crimmitschauer Sicht, binnen 65 Sekunden konnten die Huskies nach Treffern von Braden Pimm (44.) und Patrick Klöpper (45.) ihre Führung jedoch weiter ausbauen. Auch das Überzahltor von Alexander Karachun zum 3:6 in der 58. Minute konnte an der Niederlage der Eispiraten nichts mehr ändern.

Tölzer Löwen – Lausitzer Füchse 1:3 (0:0, 1:2, 0:1)

Das Duell Drittletzter gegen Vorletzter konnten die Lausitzer Füchse in Bad Tölz mit 3:1 für sich entscheiden. Nach einem torlosen Anfangsdrittel fiel der erste Treffer des Abends erst in der 32. Minute, als Marcel Rodman die Löwen mit 1:0 in Führung brachte. Der Ausgleich gelang Anders Eriksson in der 36. Minute, 44 Sekunden später gingen die Gäste durch Christian Neuert mit 2:1 in Führung. Die Entscheidung fiel zu Beginn des letzten Drittels, als Feodor Boiarchinov in der 43. Minute das 3:1 zugunsten der Füchse markierte.

Bayreuth Tigers – Dresdner Eislöwen 7:2 (2:1, 2:0, 3:1)

Dem Tabellenschlusslicht aus Bayreuth gelang derweil ein deutlicher 7:2-Heimsieg über die Dresdner Eislöwen. Nach nur neun Sekunden hatte Eric Chouinard den Puck zum ersten Mal in das Dresdner Tor befördert. Christoph Körner erzielte in der sechsten Minute in Überzahl das 1:1, doch nicht einmal eine Minute später hatte Anthony Luciani die Führung der Hausherren wieder hergestellt. Zu Beginn des zweiten Drittels sorgte Andreas Geigenmüller zunächst für das 3:1, in der 32. Minute legte er direkt nach und erhöhte auf 4:1. Das 5:2 folgte in der 43. Minute durch Sergej Stas. In der 50. Minute gab es nochmal ein Lebenszeichen der Gäste, als Steven Rupprich den zweiten Treffer für die Eislöwen erzielte. Doch daraufhin sorgten Anthony Luciani und Ivan Kolozvary in der 58. bzw. 59. Minute für den Heimsieg des Tabellenschlusslichts.

Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken 3:5 (0:1, 3:2, 0:2)

Nach der Heimniederlage gegen Bad Tölz am Freitag sind die Falken wieder auf Kurs und beendeten zeitgleich die Siegessträhne der Towerstars. Auch hier fiel der erste Treffer früh – 17 Sekunden dauerte es, bis Justin Kirsch die Falken zum ersten Mal jubeln ließ. Nach knapp eineinhalb Minuten im zweiten Drittel erhöhte Kyle Helms auf 2:0, Towerstars-Neuzugang Justin Buzzeo sorgte in der 31. Minute per Powerplay-Treffer für das 1:2 aus Ravensburger Sicht. In der 36. Minute stellte Brandon Alderson in Überzahl den ursprünglichen Abstand wieder her, diesmal dauerte es allerdings nur 11 Sekunden, bis Justin Buzzeo erneut verkürzte und 21 Sekunden später sogar für den 3:3 Ausgleich sorgte. Doch die Falken blieben standhaft und sicherten sich durch zwei weitere Treffer von Justin Kirsch in der 55. und 59. Minute (Empty-Net-Goal) drei Auswärtspunkte.

Wölfe Freiburg – Löwen Frankfurt 2:6 (1:3, 1:2, 0:1)

Die Löwen Frankfurt konnten nach vier Niederlagen in Folge erstmals wieder punkten. Bereits nach elf Minuten lagen die Gäste durch Treffer von Clarke Breitkreuz (5.), Matthew Pistilli (10.) und Tyler Gron (11.) mit 3:0 vorn. In der 12. Spielminute markierte Lennart Palausch das 1:3. Im zweiten Spielabschnitt bauten die Löwen ihre Führung aus. Nur eineinhalb Minuten nach der Pause traf Nils Liesegang, C. J. Stretch sorgte in der 33. Minute für ein 5:1 aus Sicht der Löwen. Wie bereits im ersten Drittel trafen vor der Pause auch die Gastgeber. Enrico Saccomani erzielte in der 36. Minute das 2:5. Mitte des letzten Drittels traf Matthew Pistilli erneut und setzte den Endstand so auf 6:2 aus Sicht der Gäste fest.

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