Kassel Huskies verlieren erstmals seit acht SpielenDEL2 am Dienstag: Elf Tore zwischen Heilbronn und Freiburg

Der ESV Kaufbeuren, hier mit Jere Laaksonen (links), besiegte die Selber Wölfe. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)Der ESV Kaufbeuren, hier mit Jere Laaksonen (links), besiegte die Selber Wölfe. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)
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Die Partien im Überblick:

EC Bad Nauheim – EV Landshut 2:0 (0:0, 2:0, 0:0)

Dem EC Bad Nauheim gelang gegen den EV Landshut ein Befreiungsschlag. Nachdem das erste Drittel torlos verlief, brachte Jordan Hickmott (27.) die roten Teufel in Führung. Wenige Minuten später setzte der Ex-Tölzer (33.) nach und markierte auch den zweiten Nauheimer Treffer an diesem Abend. Von den Gästen aus Landshut war bis dahin nur wenig zu sehen, wodurch sie auch im Schlussdrittel weniger Chancen als der ECBN kreierten. Am Ende blieb es beim 2:0 für die Gastgeber, die sich so auf Rang 7 vorschieben, während der EVL weiterhin Zweiter ist.

Heilbronner Falken – EHC Freiburg 6:5 (0:0, 5:1, 0:4, 1:0) n.P.

Den ersten Treffer in einer sehr torreichen Partie erzielte Moritz Elias (23.), der danach das 2:0 durch Luke Volkmann (25.) vorbereitete. In dieser Phase des Spiels waren die Falken deutlich aktiver und Stefan Della Rovere (29.) stellte schließlich auf 3:0. Beim vierten Treffer der Heilbronner gegen bis dato überforderte Wölfe war Volkmann erneut beteiligt – Elias (32.) schnürte den Doppelpack. Erst dann kam durch Kevin Orendorz (39.) ein Lebenszeichen mit dem 1:4. Kenney Morrison (40.) stellte den alten Abstand wieder her. Im Schlussdrittel legte der EHC eine unglaubliche Aufholjagd hin: Durch die Treffer von Tor Immo (41.), Ordendorz (49.) und erneut Immo (55.) stand es wenige Minuten vor dem Ende plötzlich 4:5. Alexander De Los Rios (60.) erzielte 13 Sekunden vor dem Abpfiff das 5:5. Im Penaltyschießen war es jedoch erneut Elias, der den Falken schließlich den Sieg sicherte.

ESV Kaufbeuren – Selber Wölfe 4:1 (2:0, 2:1, 0:0)

Nachdem Jere Laaksonen (7.) den ESVK in Front brachte, folgte der Treffer durch Jacob Lagacé (14.) zum 2:0 für den Tabellenführer. Oliver Noack (22.) verkürzte auf 1:2 aus Sicht der Wölfe, Krauß (36.) stellte jedoch wieder den Abstand von zwei Toren her. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels traf Johannes Krauß (40.) sogar zum 4:1 und entschied die Partie damit frühzeitig. Die Gäste erwiesen sich im letzten Drittel zwar deutlich aktiver, am Sieg des ESVK änderte dies jedoch nichts, wodurch er weiterhin an der Tabellenspitze der DEL2 bleibt.

Kassel Huskies – Lausitzer Füchse 1:3 (0:0, 1:1, 0:2)

Der neunte Sieg in Serie blieb für die Kassel Huskies aus. Eine sehr umkämpfte Partie mit zahlreichen Strafen fand in Sebastian Zauner (34.) den ersten Torschützen des Abends. Zunächst konnte Jake Weidner (37.) noch für die Nordhessen ausgleichen, im letzten Drittel verloren sie weitgehend die Kontrolle über das Spiel und Clarke Breitkreuz (49.) traf zum 2:1 für die Gäste. Am Schluss brachte Louis Anders (60.) die Scheibe im verwaisten Huskies-Tor unter und beendete deren Siegesserie endgültig. Trotzdem bleiben die Füchse nach dem Sieg weiterhin im Tabellenkeller stecken.

Krefeld Pinguine – Eispiraten Crimmitschau 5:3 (0:1, 4:1, 1:1)

Durch Filip Reisnecker (12.) gingen die Eispiraten in Führung, im zweiten Durchgang kassierten sie den Ausgleich durch Alexander Weiß (21.). Dennoch kämpften sich die Sachsen zurück und Mathieu Lemay (26.) erzielte die zweite Führung des Abends für Crimmitschau. Doch auch die Pinguine bewiesen Moral: Zach Magwood (30.) und Kael Mouillierat (37.) drehten die Partie und es stand 3:2 für Krefeld. Wenige Sekunden vor der zweiten Pause erhöhte Marcel Müller (40.) sogar auf 4:2. Nach dem 5:2 durch Mike Fischer (45.) gaben die Eispiraten nicht auf und verkürzten dank des Treffers von André Schietzold (55.) auf 3:5, welches letztendlich zu spät fiel und die dadurch Pinguine einen wichtigen Sieg feiern.

Eisbären Regensburg – Dresdner Eislöwen 5:4 (2:2, 1:1, 1:1, 1:0) n.V.

38 Sekunden waren gespielt und die Gäste lagen durch Jordan Knackstedt (1.) bereits früh vorne. Das 1:1 durch Corey Trivino (10.) fiel noch im gleichen Drittel, wie auch die 2:1-Führung für Regensburg durch Tomas Schwamberger (16.). Beide Teams arbeiteten konstant nach vorne, sodass Simon Karlsson (17.) den nächsten Ausgleich der Partie erzielte. Nach der ersten Pause war es Nikola Gajovsky (26.), der die Eisbären wieder in Front brachte, was die Eislöwen jedoch erneut ausgleichen konnten, diesmal durch David Suvanto (37.). Im letzten Drittel bot sich den knapp 2800 Zuschauern dasselbe Bild: Trivino (41.) brachte die Gastgeber in Front, Suvanto (43.) antwortete mit dem 4:4 und einem weiteren Ausgleich. Die Verlängerung war notwendig, um die abwechslungsreiche Partie zu entscheiden, was Richard Divis (63.) zugunsten der Eisbären schließlich tat.


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