Kassel Huskies und Ravensburg Towerstars vor HalbfinaleinzugKrefeld verbucht ersten Viertelfinalsieg

Die Lausitzer Füchse mussten sich den Kassel Huskies geschlagen geben. (Foto: Jan Neumeister)Die Lausitzer Füchse mussten sich den Kassel Huskies geschlagen geben. (Foto: Jan Neumeister)
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Playoffs:

Lausitzer Füchse – Kassel Huskies 1:5 (0:2, 1:3, 0:0), Serie: 1:3

Am Sonntag hatten die Huskies mit einem 4:2 Sieg die Hackordung wiederhergestellt, nichtsdestotrotz hatten die Füchse erneut ein starkes Spiel geliefert und wollten heute den Ausgleich in der Serie. Kassel begann offensiv, Weißwasser versuchte hinten sicher zu stehen. Doch nach fünf Minuten patzte die Abwehr der Füchse und musste das 0:1 durch Joel Lowry hinnehmen. Reichlich 60 Sekunden später fiel bereits das 0:2 durch Louis Brune. Damit ging es in die erste Pause. Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild, Kassel sehr aktiv im Füchsedrittel, so fiel in der 25. Minute das 0:3, erneut durch Joel Lowry. In der 33. Minute produzierte Kassel eine echte Bogenlampe - und diese ging ins Tor, es war das 0:4 durch Louis Brune. Doch Weißwasser gab nicht auf, kurz vor der Drittelpause klappte es dann. In Überzahl überwand Roope Mäkitalo Huskies-Goalie Brandon Maxwell. Kassel fackelte aber nicht lange, einen Konter später fiel das 1:5 durch Jake Weidner. Damit war das Spiel entschieden, im letzten Drittel fielen keine weiteren Tore. Die Fehlerquote der Füchse war heute einfach zu hoch. Den Fans in Weißwasser war es egal, sie feierten ihr Team für die Saisonleistung. Kassel kann am Freitag den Einzug ins Halbfinale klarmachen.

Krefeld Pinguine – Eispiraten Crimmitschau 3:1 (1:1, 2:0, 0:0), Serie 1:3

Sweep or not, das war die Frage für die Eispiraten an diesem Abend. Würden sie zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in ein DEL2-Halbfinale einziehen können? Es klappte nicht, zumindest nicht im ersten Anlauf. Vor erneut beeindruckender Kulisse in Krefeld hatten die Gastgeber den besseren Start und führten zur Drittelmitte mit 1:0 durch Josh MacDonald. Danach drückte Krefeld, um die Führung auszubauen, doch Felix Thomas nutzte einen schnellen Konter zum Ausgleich. Im zweiten Abschnitt passierte zunächst nichts, beiden Teams gelang kein Treffer. Doch eine halbe Minute vor der zweiten Pause musste Scalzo für Crimmitschau auf die Strafbank, kurz darauf traf Josh MacDonald zum zweiten Mal an diesem Abend, damit stand es 2:1. Der Treffer fiel zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Krefeld hatte jetzt endgültig Oberwasser und belohnte sich in der 44. Minute mit dem 3:1 durch Alexander Weiss. Crimmitschau konnte im Gegensatz zum letzten Spiel das Schlussdrittel aber nicht dominieren und muss oder darf am Freitag noch einmal zu Hause antreten, um das Halbfinale mit dem zweiten Matchpuck perfekt zu machen.

ESV Kaufbeuren – EV Landshut 1:2 (0:2, 0:0, 1:0), Serie 2:2

Der ESVK war am Sonntag endgültig in der Serie angekommen, durch ein starkes letztes Drittel in Landshut. Heute hatten die Gäste den besseren Start, in der zehnten Minute traf David Stieler im Powerplay zum 0:1, zugleich der Pausenstand. Im zweiten Drittel baute Wade Bergman in Überzahl aus, knapp 27 Minuten waren gespielt. Der Schlussabschnitt folgte und nun gelang dem ESVK der Anschlusstreffer durch Micke Saari. Doch danach konnte der Gastgeber nichts mehr drauflegen und verlor das vierte Spiel der Serie, die nun wieder ausgeglichen ist.

Ravensburg Towerstars – Eisbären Regensburg 2:0 (0:0, 2:0, 0:0), Serie 3:1

Die Towerstars hatten nach ihrem knappen Sieg vom Sonntag die Nase vorn, doch Regensburg hatte in den bisherigen drei Spielen jeweils starke Leistungen abrufen können. Heute belauerten sich beide Teams erst einmal, das erste Drittel blieb torlos. Das änderte sich in der 22. Minute, als Louis Latta zum 1:0 für Ravensburg einnetzte. Danach dauerte es keine 60 Sekunden, dann erhöhte Lukas Bender auf 2:0 für den Vorjahresmeister. Der drehte kurz vor Spielende noch einmal auf, zunächst war es Sam Herr, der drei Minuten vor dem Ende auf 3:0 stellte, bevor kurz darauf Matthew Alfaro in Überzahl noch auf 4:0 erhöhte. Ravensburg kann damit ebenfalls am Freitag das Halbfinale buchen – einen weiteren Sieg allerdings vorausgesetzt.

Playdowns:

Dresdner Eislöwen – Selber Wölfe 0:2 (0:2, 0:0, 2:0), Serie 3:1

Die Starbulls Rosenheim hatten den Klassenerhalt bereits am Sonntag vollbracht, so dass sich in der ersten Playdown-Serie nunmehr nur noch Dresden und Selb gegenüberstehen. Dresden führt die Serie zwar an, doch durch den neuen Modus brauchten vor dem Spiel noch beide Teams zwei Siege zum Klassenerhalt. Das erste Drittel gehörte den Gästen, Dresden lag nach knapp acht Minuten durch Nick Miglio und Frank Hördler 0:2 hinten. Dabei blieb es bis zur zweiten Pause. Im letzten Drittel war kaum eine Minute gespielt, da erzielte Dani Bindels für die Eislöwen den Anschlusstreffer zum 1:2. Noch eine Minute später markierte Justin Florek den Ausgleich, das Spiel war wieder auf Anfang gestellt. In der regulären Spielzeit fiel kein weiterer Treffer, es ging in die Verlängerung. Da waren reichlich drei Minuten gespielt, da brachte Yannick Drews die Halle mit dem 3:2 für Dresden zum beben. Die Eislöwen benötigen nur noch einen weiteren Sieg zum Klassenerhalt.


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