Kassel Huskies: Tag der Vielfalt gegen Dresden – Auswärts in KaufbeurenVorschau auf das kommenden Wochenende der Kassel Huskies

(Foto: Diekmann/Kassel Huskies)(Foto: Diekmann/Kassel Huskies)
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Die Schlittenhunde, aktuell Tabellensiebter, treffen am Freitag in eigener Halle ab 19:30 Uhr auf die achtplatzierten Dresdner Eislöwen. Spieltagssponsor für das Heimspiel ist das Schloss Orangerie Kassel. Zwei Tage steht das Auswärtsspiel beim sechsplatzierten ESV Kaufbeuren auf dem Programm. Erstes Bully im Allgäu ist dann um 17 Uhr.

Der Kampf um die besten Pre-Playoff-Plätze in der DEL2 hat sich am letzten Wochenende nochmals deutlich zugespitzt. Lediglich zwei Punkte trennen die Teams auf den Positionen sieben bis zehn. Nachwievor haben die Huskies die beste Ausgangslage. Auch der Sprung in die Play-Offs ist rechnerisch noch möglich. Elf Punkte auf den ESV Kaufbeuren gut zu machen, dürfte allerdings sehr schwer werden. Aber auch der Gang in die Play-Downs ist noch nicht ausgeschlossen. Sieben Punkte trennen die Schlittenhunde und die Bayreuth Tigers auf Platz elf. 

Eric Valentin gibt Comeback

Nach dem Ausfall von Corey Trivino bis Saisonende, werden am Wochenende alle vier restlichen Import-Spieler im Aufgebot von Trainer Tim Kehler stehen. Förderlizenzler Alexander Karachun wird den Huskies am Freitag nicht zur Verfügung stehen, am Sonntag ist ein Einsatz aber möglich. Wieder im Huskies-Rudel dabei sein wird am Freitag auch Eric Valentin. Der Förderlizenzler der Grizzlys Wolfsburg feiert nach monatelanger Verletzungspause sein Comeback. Valentin absolvierte die komplette Vorbereitung mit den Schlittenhunden und absolvierte in dieser Saison fünf DEL2-Spiele für die Huskies. 

Tag der Vielfalt gegen Dresden

Das Heimspiel der Huskies gegen die Dresdner Eislöwen steht im Zeichen der Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“. Mehrere Unternehmen, Vereine und Verbände aus der Region Kassel setzen damit ein Zeichen für Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz. Die Kassel Huskies beteiligen sich auch an dieser Initiative. Respekt, Toleranz und Offenheit für andere Sichtweisen haben im Eishockey Tradition. Sie sind Basis für das berühmte Familiengefühl im Eishockey-Sport. Am Freitag wird es dazu auch einige Fan-Aktionen in der Eissporthalle geben. So können sich Fans mit den Schildern „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ fotografieren lassen und selbst ein Zeichen für Vielfalt und gegen Ausgrenzung setzen. Zudem werden sich auch die Spieler der Huskies und Eislöwen vor dem Spiel mit einem großen Banner an der Initiative beteiligen.

Die kommenden zwei Gegner im Kurzportrait:

Dresdner Eislöwen (Freitag, 22. Februar, 19:30 Uhr, Eissporthalle Kassel)

Die Dresdner Eislöwen werden am Freitag mit viel Selbstvertrauen nach Kassel kommen. Dank des Sechs-Punkte-Wochenendes, durch Siege gegen Kaufbeuren und Deggendorf, rückten die Sachsen auf Platz sieben vor. Der Abstand auf die Huskies beträgt nur einen Zähler. Für die Schlittenhunde ist es nach den Heimspielen gegen Crimmitschau und Bayreuth somit das dritte Spiel in eigener Halle gegen einen direkten Pre-Playoff-Konkurrenten. Natürlich wollen die Huskies an die Leistung vor einer Woche gegen Bayreuth anknüpfen und die Eislöwen auf Distanz halten. Top-Scorer der Dresdner ist Jordan Knackstedt. Der Deutsch-Kanadier belegt mit 66 Scorerpunkten aktuell Rang drei der DEL2. Gegen die Huskies konnte er in dieser Saison aber noch nicht selbst treffen. Top-Torjäger im Team von Trainer Bradley Gratton ist Nick Huard. Der 27-jährige Kanadier hat in dieser Spielzeit bereits 26 Mal getroffen, drei Mal gegen die Huskies. Ganz neu bei den Eislöwen ist seit letztem Freitag Aleksejs Sirokovs. Der 37-jährige lettische Nationalspieler wurde kurz vor der Wechselfrist noch an die Elbe geholt. Er besetzt neben den drei Kanadiern Nick Huard, Harrison Reed und Jordan Heywood, sowie Landsmann Georgijs Pujacs die fünfte Importstelle der Sachsen. Am Freitag in Kassel könnte seine DEL2-Premiere feiern. Im Tor der Dresdner steht mit Marco Eisenhut der Torhüter, mit den bislang meisten Spielminuten aller DEL2-Goalies. Von den drei Partien in dieser Saison konnten die Huskies nur eine gewinnen. Mitte Oktober siegten sie mit 5:2 in der sächsischen Landeshauptstadt. Spiel zwei in der Kasseler Eissporthalle ging dann mit 2:0 an die Eislöwen. Vor gut fünf Wochen gab es für die Huskies eine 6:1-Niederlage in Dresden. Die Schlittenhunde wollen dafür am Freitag natürlich Revanche nehmen.

ESV Kaufbeuren (Sonntag, 24. Februar, 17 Uhr, erdgas schwaben arena)

Mit dem ESV Kaufbeuren treffen die Huskies auf die zurzeit schwächelndste Mannschaft der DEL2. Sieben Niederlagen in Serie gab es zuletzt für die Allgäuer. Davor gewann das Team von Trainer Andreas Brockmann noch fünf Spiele nacheinander und war sogar kurzzeitig Tabellenführer. In den letzten Wochen folgte nun den Abrutsch auf Platz sechs. Grund dafür waren auch etliche verletzte Spieler. So mussten zum Beispiel einige gelernte Stürmer in der Verteidigung aushelfen. Am kommenden Wochenende wird sich das Joker-Lazarett aber wieder etwas lichten.
Dies dürfte ESVK-Coach Andreas Brockmann mit Sicherheit freuen. Seit dem er im Sommer 2016 ins Allgäu kam, läuft es bei den Jokern. In den letzten zwei Spielzeiten erreichte man stets das Playoff-Halbfinale und auch in dieser Saison sollte die direkte Playoff-Qualifikation klappen. Brockmann hat aus dem Kellerkind ein Spitzenteam gemacht. Aktuell in er der Dienstälteste Trainer der DEL2 und im Übrigen auch der einzige aller 14 Übungsleiter, der auch in der letzten Saison bei seinem aktuellen Team tätig war.
Im Kader des ESVK glänzt vor allem das Dou Sami Blomqvist und Branden Gracel. Finne Blomqvist hat mit 35 Saisontreffern die aktuell meisten der Liga. Sommer-Rückkehrer Gracel hat mit 54 Punkten aus nur 38 Spielen die Erwartungen im Allgäu auch erfüllt. Im Tor der Joker steht mit Stefan Vajs einer der besten DEL2-Torhüter der letzten Jahre. In dieser Saison sind aber zumindest seine persönlichen Werte noch nicht ganz auf dem Niveau der letzten beiden Spielzeiten. 

Alle drei bisherigen Duelle zwischen Huskies und Joker in dieser Saison endeten nur mit einem Tor Unterschied. Dabei verließ aber stets der ESVK das Eis als Sieger. Mit 1:0 und 3:2 waren die Allgäuer in Kassel erfolgreich, 2:1 nach Verlängerung hieß es Anfang Dezember in Kaufbeuren. Es wäre also mal Zeit, für den ersten Kasseler Sieg gegen Kaufbeuren in dieser Saison.

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