Kassel Huskies gewinnen das Hessen-Derby in FrankfurtDEL2 kompakt

Jubelnde Kassel Huskies. (Foto: dpa/picture alliance)Jubelnde Kassel Huskies. (Foto: dpa/picture alliance)
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Heilbronner Falken – Bayreuth Tigers 2:3 (0:1, 1:0, 1:1, 0:1) n.P.

In Heilbronn waren es zuerst die Gäste, die nach zehn Minuten jubeln durften. Anthony Luciani brachte die Tigers in Führung. Ebenso sparsam wie das erste Drittel lief das zweite Drittel gemessen an den Toren. In Überzahl in der 28. Minute konnte Mark Heatley den Ausgleich erzielen. Fünf Minuten waren im dritten Abschnitt, gespielt als Kevin Lavallée die numerische Überzahl seiner Falken zum 2:1 nutze. Seinen persönlichen Doppelpack schnürte Anthony Luciani in der 57. Minute, ebenfalls im Powerplay. Das war dann auch der Zwischenstand nach der regulären Spielzeit. Da auch in der Overtime keine Tore fielen, musste die Entscheidung im Penaltyschießen her. Als Sieger gingen die Gäste vom Eis, denn nur Eric Chouinard konnte seinen Penalty verwandeln, alle anderen scheiterten.

Löwen Frankfurt – Kassel Huskies 3:4 (1:2, 2:1, 0:0, 0:1) n.V.

Das Spitzenspiel des Tages blieb niemanden etwas schuldig. Bereits in der zweiten Minute gingen die Schlittenhunde aus Kassel mit 1:0 durch Mike Little in Führung. Das 2:0 für die Huskies erzielte Andre Reiß nach 14 Minuten und das in Unterzahl. In Überzahl schlugen die Löwen dann zurück in Person von Brett Breitkreuz (16.). Im zweiten Drittel traf für die Huskies zum 3:1 wiederum Mike Little bereits nach 98 Sekunden. Doch Matthew Pistilli verkürzte in der 35. Minute und Wade MacLeod glich 38 Sekunden später zum 3:3 aus. So ging es in das letzte Drittel. In diesem waren beide Mannschaften damit beschäftigt, kein Tor zu kassieren, und mussten dann die Extrarunde in der Verlängerung drehen. Knapp 90 Sekunden dauerte die Overtime, ehe Adriano Carciola den Siegtreffer für Kassel erzielte.

Tölzer Löwen – Ravensburg Towerstars 3:4 (1:2, 0:1, 2:0, 0:1) n.V.

Spannend bis zum Schluss war es in Bad Tölz. Dabei sah es am Anfang nach einer klaren Angelegenheit aus. Justin Buzzeo im Powerplay nach fünf Minuten und Carter Proft in der neunten Minute sorgten für die 2:0-Führung für die Towerstars. Marcel Rodman konnte zwei Minuten vor der ersten Pause noch auf 1:2 verkürzen. Im Mittelabschnitt konnte Carter Proft für die Gäste die Führung wieder auf zwei Tore ausbauen. Im Schlussdrittel traf erst Johannes Sedlmayr in der 46. Minute und Phlipp Schlager dann in der 58. Minute und schickte die Partie damit in die Overtime. Killian Keller beendete die Verlängerung nach 2:59 Minuten mit seinem 4:3 für Ravensburg.

Bietigheim Steelers – Eispiraten Crimmitschau 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)

Obwohl es in der offiziellen Mitteilung der DEL heißt, dass es die Steelers waren, die im Antrag einen Fehler hatten, ließ sich das Team davon im ersten Drittel nicht verunsichern. Im ersten Powerplay des Spiels traf Shawn Weller zur 1:0-Führung der Steelers (12.). Das zweite Powerplay im Spiel nutze Marcus Sommerfeld in der 17. Minute zum 2:0. Das zweite Drittel verlief ohne Torjubel auf beiden Seiten. Im Schlussdrittel traf Matt McKnight in Überzahl in der 43. Minute zum 3:0-Endstand.

Lausitzer Füchse – Dresdner Eislöwen 4:3 (1:0, 1:2, 2:1)

Die Füchse hatten den besseren Start für sich, spielten nach zwei Minuten bereits im Powerplay und nutzen dies für die 1:0-Führung durch Anders Eriksson. Im zweiten Drittel glich Martin Davidek nach 55 Sekunden aus. Artur Tegkaev brachte die Hausherren keine zwei Minuten später wieder in Führung. 33 Sekunden vor Ende des mittleren Abschnitts traf Martin Davidek erneut und diesmal in Überzahl zum 2:2. Nochmal richtig Fahrt nahm das Spiel im Schlussdrittel auf, Andre Mücke erhöhte auf 3:2 in der 44. Minute. Chris Owens legte fünf Minuten später mit seinem Treffer das 4:2 nach. Nochmal spannend wurde es 31 Sekunden vor Schluss, denn Matt Siddall verkürzte auf 3:4, allerdings blieb es bei diesem Spielstand.

ESV Kaufbeuren – SC Riessersee 6:1 (2:0, 3:0, 1:1)

Dass eine der beiden Serien heute reißen würde, war klar, dass es aber so deutlich sein würde, hätte niemand gedacht. Kaufbeuren zeigte sich in Bestform und führte nach dem ersten Drittel durch Tore von Christoph Kiefersauer (5.) und Steven Billich (18., Überzahl) mit 2:0. Im Mittelabschnitt legte Max Schmidle doppelt nach und traf in der 26. und 29 Minute und erhöhte auf das zwischenzeitliche 4:0. Sami Blomqvist legte nach 31 Minuten das 5:0 nach, das war auch der Pausenstand. Jere Laaksonen erhöhte in der 42. Minute auf 6:0. Den Schlusspunkt in diesem Torreichen Spiel setzte Stephan Wilhelm mit dem Ehrentreffer zum 6:1 für die Gäste vom Riessersee.

EHC Freiburg – EC Bad Nauheim 0:3 (0:2, 0:1, 0:1)

Die Gäste aus der Kurstadt gingen im ersten Drittel mit 2:0 in Führung, in der zehnten Minute traf James Livingston zur 1:0-Führung. Vier Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels traf Cody Sylvester zum 2:0 und damit auch zum Pausenstand. Im Mittelabschnitt waren 5:35 Minute gespielt, als Nicklas Mannes den einzigen Treffer der zweiten 20 Minuten erzielte und mit seinen Teamkameraden das 3:0 bejubelte. Im Schlussdrittel traf knapp zwei Minuten vor dem Ende Mike McNamee in das leere Tor zum 4:0-Endstand.