Kassel Huskies besiegen die Dresdner EislöwenElfter Heimsieg in Folge

Derek Dinger (rechts) erzielte den dritten Kasseler Treffer beim Heimsieg gegen Dresden. (Foto: dpa/picture alliance)Derek Dinger (rechts) erzielte den dritten Kasseler Treffer beim Heimsieg gegen Dresden. (Foto: dpa/picture alliance)
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Von Harmonie und Liebe war an besagtem 14. Februar nichts zu sehen in der Eissporthalle am Auestadion: Harte Checks, aggressives Forechecking, geradliniges Spiel und Tore waren die Attribute, die die TV-Zuschauer schon im ersten Drittel sahen. Es dauerte bis zur vierten Minute, bis die Eislöwen das erste Mal gefährlich vor Jerry Kuhn kamen. Zuvor ließen die Huskies mit aggressivem Forechecking und einer Druckphase im Angriffsdrittel der Gäste den Dresdner wenig Luft zum Atmen. Zwingend war das noch nicht. Die Sachsen kamen in der ersten Überzahl der Partie durch Dotzlers Schuss von der blauen Linie, den Toni Ritter abfälschen konnte, zur ersten zwingenden Chance. Mrazeks Schuss verfehlte das Tor nur knapp und Kramers Abschluss wurde von Cameron geblockt. Weil die Huskies gut in der Box standen, kam für die Mannen von Andreas Brockmann in der Folge nicht viel Zählbares zustande.

Besser machten es die Schlittenhunde: Nach anfänglichen Schwierigkeiten im ersten Powerplay in die Box zu kommen, war es einmal mehr die Kasseler Top-Reihe, die für das 1:0 sorgte. Weil Helenius Cornets Flachschuss auf dem linken Schoner nur prallen lassen konnte, hatte Lukas Laub, dem die Scheibe quasi auf den Schläger sprang, nicht viel Mühe zum 1:0 einzuschieben. Weil vor allem die Huskies in der Folge das Spiel machten und zu Chancen kamen (12:3 Torschüsse im ersten Drittel), war das 2:0 durch Ryan Olsen nur eine Frage der Zeit. Im zweiten Powerplay nach vorausgegangen Chancen durch Cameron und Keulen war es Lukas Laub, der beim Aufbau am schnellsten erkannte, dass die Eislöwen schlecht wechselten. Den gewonnenen Raum nutzte Laub mit seinem präzisem Pass auf Olsen, der keine Mühe hatte Helenius in der zwölften Minute zum 2:0 halbhoch zu überwinden. Im ersten Durchgang passierte nicht mehr viel und so ging es beim Spielstand von 2:0 in die erste Pause.

Auch ihr drittes Überzahlspiel zu Beginn des zweiten Drittels konnten die Dresdner nicht in Zählbares ummünzen. Allein Roope Ranta kam zu drei Abschlüssen, allesamt nicht zwingend genug. Die Eislöwen zeigten Moral, aber das Spiel verflachte mit zunehmender Spieldauer. Geprägt von Coast-to-Coast-Hockey mit wenig Unterbrechungen, aber auch wenig guten Momenten. Das Spiel plätscherte in der Folge etwas vor sich hin. Als die Huskies bei einem Konter über Spitzner und Breitkreuz zu einer Doppelchance kamen (29. Minute) war Helenius noch Sieger, gegen Dingers Schuss aus dem Halbfeld zum 3:0 in der 31. Minute aber war er machtlos. Die Huskies nahmen nun wieder etwas mehr Fahrt auf und kamen im anschließenden Powerplay zu besten Chancen. Aber weder Saponari noch Cameron noch Cornet konnten auf 4:0 erhöhen. Ausgerechnet Helenius, der zuvor noch stark hielt, ermöglichte mit seinem Fehler hinter dem eigenen Tor, als er genau auf den Schläger von Granz spielte, den vierten Treffer der Hausherren. Granz bediente den vor dem Tor stehenden Valentin, der zum 4:0 ins leere Tor einschieben konnte (33. Minute). Dresden wechselte daraufhin den Torwart, der junge Vieregge hütete fortan das Tor der Sachsen. Seine Vorderleute zeigten Moral, den wütenden Angriffen aber fehlte es an Präzision und so ging auch das zweite Drittel mit zwei Kasseler Toren und dem Zwischenstand von 4:0 in die Pause.

Die Dresdner zeigten auch im dritten Drittel großen Willen und steckten nicht auf, kamen in der 52. Minute in Überzahl durch Roope Ranta zum Anschlusstreffer und neun Sekunden später zum 4:2 durch Evan Trupp. Die Abwehr des Tabellenführers wirkte etwas durch den Wind. Die Dresdner machten es nochmal spannend und gestalteten die letzten Minuten mit viel Druck. Den elften Heimsieg der Mannen von Tim Kehler aber konnten sie nicht mehr gefährden, weil die Huskies es verstanden weiter nach vorne zu spielen und dem Dresdner Spiel so den Druck nahmen.

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