Kassel gibt in Bietigheim eine 3:1-Führung aus der HandDEL2 kompakt

Dominic Auger machte die Wende im Spiel zwischen Bietigheim und Kassel perfekt. (Foto: dpa/picture alliance)Dominic Auger machte die Wende im Spiel zwischen Bietigheim und Kassel perfekt. (Foto: dpa/picture alliance)
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Bayreuth Tigers — SC Riessersee 4:3 (1:1, 1:0, 2:2)

Die Tigers haben ihre Gäste aus Garmisch in einem spannenden Spiel niedergerungen. Richard Mueller sorgte zunächst für die Gästeführung, die Bayreuth durch Ivan Kolozvary und Luca Gläser drehte. Andreas Driendl glich die Partie zu Beginn des Schlussabschnitts aus, ehe wieder Gläser (56.) und Kolozvary — 55 Sekunden vor dem Ende in Unterzahl — für die Entscheidung sorgten. Garmisch hatte es verpasst, die Partie durch das Powerplay kurz vor dem Ende in die Verlängerung zu schicken. Der Anschlusstreffer von Driendl zwei Sekunden vor Ultimo kam zu spät.

Ravensburg Towerstars — EC Bad Nauheim 4:3 (0:2, 4:0, 0:1)

Die Roten Teufel hatten bereits mit 2:0 geführt, nachdem Andreas Pauli und James Livingston in der sechsten Minute innerhalb von 18 Sekunden erfolgreich waren. Der Mittelabschnitt jedoch gehörte den Hausherren: Dennis Reimer, Daniel Pfaffengut, Robin Just und Ondrej Pozivil sorgten für ein 4:2 nach 40 Minuten. Pauli machte es in der 58. Minute allerdings noch einmal spannend.

Heilbronner Falken — Eispiraten Crimmitschau 4:7 (1:2, 2:3, 1:2)

Was für ein verrückter Start in ein torreiches Spiel: Nach nur 24 Sekunden wanderte Gästespieler Vincent Schlenker auf die Strafbank — und nur 40 Sekunden später führte seine Mannschaft, weil Dominic Walsh in Unterzahl getroffen hatte. Die Westsachsen führten zwischenzeitlich mit 5:2, wirklich heran kamen die Falken nicht mehr. Die weiteren Tore für Crimmitschau erzielten Bernhard Keil (2), Vincent Schlenker, Ivan Ciernik, Ales Kranjc und Elia Ostwald. Für Heilbronn trugen sich Patrick Kurz, Dennis Palka, Brandon Alderson und Justin Maylan in die Torschützenliste ein.

Lausitzer Füchse — EHC Freiburg 2:0 (0:0, 0:0, 2:0)

Lange mussten die Fans in Weißwasser auf Tore warten — doch am Ende sahen die 2189 Zuschauer einen Heimsieg. In der 48. Minute brachte Feodor Boiarchinov die Lausitzer Füchse in Führung. André Mücke machte den Sack in der 56. Minute zu. Torhüter Maximilian Franzreb konnte sich über den Shutout freuen.

Dresdner Eislöwen — ESV Kaufbeuren 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)

Dresden hatte bereits mit 2:0 nach Toren von Steven Hanusch und Alexander Höller geführt, ehe Sami Blomqvist und Charlie Sarault für die Allgäuer egalisierten. Dominik Grafenthin und nochmal Höller entschieden die Partie. ’Ich freue mich natürlich sehr über den Sieg. Spielerisch war es aber keine Glanzleistung. Kaufbeuren hat Druck gemacht und wir haben unser Forechecking nicht so auf Eis gebracht, wie wir es uns vorgenommen haben. Unser Goalie Marco Eisenhut hat heute wieder eine hervorragende Partie gezeigt“, sagte Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer.

Bietigheim Steelers — Kassel Huskies 4:3 (0:1, 1:2, 2:0, 1:0) n.V.

Die Huskies gaben eine 3:1-Führung, die Braden Pimm, Jens Meilleur und Adriano Carciola bei einem Gegentor von Marcus Sommerfeld herausgeschossen hatten, noch aus der Hand. Im Schlussdrittel trafen Matt McKnight und Alexander Preibisch zum 3:3. Zwei Sekunden vor Ende der Overtime entschied Dominic Auger die Partie in Überzahl. ’Wir sind etwas frustriert, dass wir die 3:1-Führung nicht zu drei Punkten genutzt haben, zumal wir gute Chancen auf den vierten Treffer hatten. Insgesamt haben wir zu viele Strafen kassiert, was gegen die Steelers als bestes Powerplayteam der Liga tödlich ist“, erklärte Kassels Trainer Rico Rossi.

Tölzer Löwen — Löwen Frankfurt 4:7 (2:4, 0:2, 2:1)

Eine deutliche Niederlage für den Neuling — denn der Meister führte bereits mit 7:2, ehe Johannes Sedlmayr das Ergebnis mit zwei Powerplay-Toren noch einmal erträglicher gestaltete. Zuvor hatten Josef Frank und Florian Strobl für Bad Tölz getroffen. Die Tore für Frankfurt erzielten Wade MacLeod (2), Vladilav Filin, Brett Breitkreuz, Tyler Gron, C.J. Stretch und Nils Liesegang.