Kassel erneut im Penaltyschießen siegreich - 3:2 gegen Essen

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Wieder einmal konnten sich die Huskies nach einem Unentschieden nach sechzig Minuten im Penaltyschießen durchsetzen. Gegen die Moskitos Essen gelang den Schlittenhunden am Sonntagabend ein 3:2-Sieg nach Penaltyschießen.

Wieder einmal waren die Huskies aber auch erst einmal in Rückstand geraten. Es war bereits die 28. Spielminute, als Essens Martin Sekera einen Schnitzer in der Kasseler Hintermannschaft ausnutzen und Boris Rousson zur 1:0-Führung für die Gäste überwinden konnte. Im ersten Spielabschnitt waren beide Mannschaften zuvor zu guten Möglichkeiten gekommen, konnten sie aber nicht verwerten.

Nach dem Essener Führungstreffer kamen die Kasseler dann richtig in Fahrt, erhöhten die Schussfrequez und konnten nur vier Minuten später ausgleichen. Kraft kam frei vors Tor gefahren und traf mit einem schnellen Schuss über Jochen Reimer hinweg ins Schwarze. Kassel spielte weiter engagiert und kam zu weiteren Chancen. In Überzahl gelang es Manuel Klinge dem weit aus dem Tor hechtenden Reimer die Scheibe vorzuenthalten und die 2:1-Führung für die Hausherren zu markieren.

Im letzten Spielabschnitt zeigten die Gäste vom Essener Westbahnhof deutlich, dass sie dieses Spiel noch nicht als verloren ansahen und kämpften sich wieder heran. Acht Minuten vor Schluss gelang Hubbauer der 2:2-Ausgleich. Trotz Chancen auf beiden Seiten, wollten keine weiteren Treffer fallen. Auch nicht in der Verlängerung, so dass die Partie ins Penaltyschießen ging. Palmer und McNeil waren auf Kasseler Seite erfolgreich, während bei den Moskitos lediglich Müller traf.

Stimmen zum Spiel:

Jari Passanen: „Die Heimmannschaft hat heute Abend besser gespielt und verdient gewonnen. Dennoch bin ich mit meiner Mannschaft sehr zufrieden. Im letzten Drittel hatten wir auch durchaus die Chance zu gewinnen, aber Rousson hat auf Kasseler Seite überragend gehalten. Natürlich freut es mich, dass wir hier einen Punkt holen konnten, aber wichtiger finde ich das kampfstarke Auftreten meiner Mannschaft.“

Stéphane Richer: „Ich bin zufrieden mit dem Sieg. Wir sind ein bisschen langsam ins Spiel gestartet. Ich denke, die Beine waren noch ein bisschen schwer, nach der langen Heimfahrt am Freitag. Im zweiten Drittel haben wir dann den Druck erhöht und Reimer hatte die Chance das Spiel für Essen zu gewinnen; er war wirklich sehr gut gehalten. Im Penaltyschießen hat Boris Rousson dann seine ganze Erfahrung genutzt und den Sieg für uns geholt.“

Huskies-Trainer Stéphane Richer äußerte sich bei der inoffiziellen Pressekonferenz zudem zur aktuellen Situation der Huskies. Der Verein war in den vergangenen Wochen in Teilen der nordhessischen Medien wegen einer anstehenden Räumungsklage des ehemaligen Huskies-Eigners Simon Kimm und einer - für viele überraschenden - Bürgschaft des Landes Hessen in arge Kritik geraten.

Stéphane Richer: „Es hat in den letzten Wochen einige unschöne Berichte in einer Zeitung gegeben. Auch im Namen der Mannschaft möchte ich dazu nur eines sagen: Wir sind Erster in der Tabelle, wir sind sehr erfolgreich, wir haben eine tolle Stimmung in der Mannschaft,- aber darüber liest man kein Wort. Es gibt es keine finanziellen Schwierigkeiten bei den Huskies; alle Spieler haben ihre Gehälter und Prämien erhalten. Ich denke, wir sollten lieber unseren Tabellenplatz, die Saison, diese Super-Stimmung genießen und Spaß haben.“ (Foto by City-Press)

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