Kassel bleibt unangefochten auf Platz 1 – Steelers weiter Schlusslicht der LigaDEL2 am Dienstag

Die Lausitzer Füchse unterliegen dem ESV Kaufbeuren nach Penaltyschießen. (Foto: Jan Neumeister)Die Lausitzer Füchse unterliegen dem ESV Kaufbeuren nach Penaltyschießen. (Foto: Jan Neumeister)
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EHC Freiburg – Ravensburg Towerstars 2:3 (0:0, 0:3, 2:0)

Die Freiburger hatten aus den letzten fünf Spielen 14 Punkte gesammelt, während es bei den Ravensburgern eher wechselhaft lief. Das erste Drittel endete torlos. Im zweiten Spielabschnitt waren gut elf Minuten gespielt, da eröffnete Sam Herr den Torreigen für die Towerstars. Nur eine Minute später fiel schon das 0:2 durch Maximilian Hadraschek. Und weil er einmal dabei war, erhöhte er 21 Sekunden später auf 0:3. Damit ging es in die zweite Pause. Im letzten Spielabschnitt machte es Freiburg dann noch einmal spannend, als Eero Elo und Philipp Wachter auf 2:3 verkürzten. Doch es reichte nicht mehr zum Ausgleich, so dass die Towerstars drei Punkte aus dem Breisgau mit nach Hause nehmen konnten.

EV Landshut – Bietigheim Steelers 5:3 (2:2, 1:1, 2:0)

Die Landshuter haben sich nach fünf Siegen in Folge auf Rang vier vorgeschoben, die Steelers mussten zuletzt vier Niederlagen in Folge hinnehmen und kamen als Tabellenletzter zum EVL. AM Dienstag gingen die Steelers nach fünf Minuten in Überzahl durch Cole MacDonald in Führung. Zur Drittelmitte glich Edwin Schatz für die Gastgeber zum 1:1 aus. In der 16. Minute drehte der EVL zunächst das Spiel durch ein Tor von Tyson McLellan. Doch die Freude währte nur 30 Sekunden, da machte Anton Sproll das Tor zum 2:2 für die Steelers. Im zweiten Drittel waren kaum sechs Minuten gespielt, da eroberte sich Alex Tonge in Unterzahl den Puck und machte das 3:2 für die Landshuter. Doch in der 34. Minute konnte Jackson Cressey in Überzahl zum 3:3 für die Steelers ausgleichen. Im letzten Spielabschnitt waren es Brett Cameron und Davids Stieler, die mit ihren Toren den 5:3-Sieg für Landshut sicherten.

Kassel Huskies – EC Bad Nauheim 5:3 (1:0, 1:2, 3:1)

Der souveräne Tabellenführer empfing den hessischen Lokalrivalen aus Bad Nauheim, der die Huskies in der letzten Saison im Halbfinale um den Aufstieg gebracht hatte. Im ersten Drittel passierte zunächst nicht viel, bevor Kassel in der 14. Minute durch Joel Lowry mit 1:0 in Führung ging. Zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte Louis Brune dann in der 24. Minute zum 2:0 für die Huskies. Doch Bad Nauheim gab nicht auf. Zwei Überzahltore durch Jordan Hickmott und Max Gerlach zum 2:2 brachten die roten Teufel zurück ins Spiel. Den Schlussabschnitt aber dominierte Kassel. Zunächst machte Hans Detsch in der 45. Minute das 3:2. Daniel Weiss brachte Nauheim zur Drittelmitte noch einmal heran, bevor Joel Lowry in der 58. Minute das 4:3 erzielte. Ryan Olsen machte 13 Sekunden vor Schluss mit dem 5:3 den Deckel für Kassel drauf.

Lausitzer Füchse – ESV Kaufbeuren 2:3 (0:1, 1:0, 1:1, 0:0, 0:1) n.P.

Die Lausitzer Füchse mussten sich am Freitag in Freiburg knapp mit 1:2 geschlagen geben und lauerten auf Wiedergutmachung. Doch der Tabellenzweite, der ESV Kaufbeuren, kam keineswegs auf Geschenke-Tour nach Weißwasser. In den ersten zehn Minuten egalisierten sich beide Teams, wobei Kaufbeuren die besseren Chancen hatte. Aber Matthew Galajda im Füchse-Tor war jeweils Endstation. Auf der anderen Seite konnte Lukas Valasek einen vielversprechenden Konter nicht verwerten. Danach kam Weißwasser besser ins Spiel, dennoch war es John Lammers, der den ESVK in der 18. Minute in Überzahl in Führung brachte. In der 24. Minute ging es dann schnell. Weißwasser gewann das Bully, der Puck ging vors Tor und Lane Scheidl glich zum 1:1 für die Gastgeber aus. Damit ging es in die zweite Pause. Das letzte Drittel begannen die Füchse in Überzahl. Und diese nutzten sie in der 41. Minute. Mit seinem zweiten Tor an diesem Abend brachte Lane Scheidl die Gastgeber mit 2:1 in Führung. Kaufbeuren ließ sich aber nicht beeindrucken und so fiel in der 54. Minute der Ausgleich zum 2:2 durch Thomas Heigl. Weißwasser wollte jetzt die erneute Führung erzwingen und hatte in den letzten Spielminuten einige hochkarätige Möglichkeiten. Dazu kam eine weitere Überzahl 23 Sekunden vor Schluss für die Füchse, aber Kaufbeuren rettete sich in die Verlängerung. Trotz anderthalb Minuten Unterzahl hatte hier der ESVK die besseren Möglichkeiten. So fiel die Entscheidung erst im Penaltyschießen. Hier war es Thomas Heigl, der zweimal traf und somit den Zusatzpunkt für Kaufbeuren vor 2.590 Zuschauern sicherte. Füchse-Trainer Petteri Väkiparta ärgerte sich nach dem Spiel, dass es erneut nur Kleinigkeiten waren, die seinem Team den Sieg versagten.

Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)

Die Selber Wölfe, vor dem Spiel auf Rang elf, empfingen die Dresdner Eislöwen. Diese sind zwei Plätze hinter Selb weit von ihren ursprünglichen Saisonzielen entfernt und haben echte Personalprobleme. Mit Mitch Wahl und Arne Uplegger fallen zwei wichtige Spieler für längere Zeit verletzt aus. Aber am Dienstag hatte Dresden einen Start nach Maß, Dani Bindels brachte die Eislöwen nach fünf Minuten in Führung. Und er war es auch, der nach reichlich für Minuten im zweiten Drittel auf 0:2 erhöhte. Chad Bassen brachte die Wölfe nach reichlich vier Minuten im letzten Drittel auf 1:2 heran, doch Tore von Johan Porsberger in der 50. Minute und David Suvanto in der 58. Minute zum 1:4 besiegelten den Sieg der Eislöwen. Die Dresdner schieben sich in der Tabelle auf Rang 12, allerdings punktgleich mit den Starbulls Rosenheim.

Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim 4:3 (2:0, 0:0, 2:3)

Die Regensburger landeten zuletzt mit der Verpflichtung des 39-jährigen Ex-NHL-Profis David Booth einen echten Transfercoup. Mit 535 Spielen und 237 Scorerpunkten in der NHL bringt er enorme Erfahrung mit nach Regensburg. Er spielte die letzten zwei Spielzeiten in der ersten norwegischen Liga. In dieser Saison war es sein erstes Spiel. Und es lief für Regensburg. Keine 90 Sekunden waren gespielt, da machte Andrew Yogan das 1:0 für die Eisbären. Tariq Hammond erhöhte in der neunten Minute auf 2:0. Im zweiten Drittel erhöhten Andrew Yogan und Corey Trivino auf 4:0. Damit schien das Spiel entschieden zu sein, doch Rosenheim legte ein starkes letztes Drittel hin. Innerhalb von drei Minuten erzielten Dominik Kolb und zweimal C.J. Stretch drei Tore und verkürzten auf 4:3. Das reichte allerdings nicht aus, um den Sieg der Eisbären zu verhindern.

Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 2:5 (0:1, 1:4, 1:0)

Die Crimmitschauer lagen als Überraschungsteam der Saison vor dem aktuellen Spiel auf Rang fünf, während Aufstiegsaspirant Krefeld als Tabellenachter nach Westsachsen kam. Die Pinguine spielten über die Feiertage zweimal vor Rekordkulisse. Reichlich sechs Minuten waren im Sahnpark gespielt, da brachte Alexander Ruutu die Gäste in Führung. Mit dem 0:1 aus Sicht der Gastgeber ging es in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt klingelte es nach reichlich zwei Minuten erneut im Eispiraten-Tor, Lucas Lessig machte in Unterzahl das 0:2. Und nur eine Minute später erzielte Philip Kuhnekath das 0:3, auch das erneut in Unterzahl. Zur Drittelmitte erhöhte Alexander Weiss sogar auf 0:4, bevor Gregory Kreutzer in der 33. Minute den Anschlusstreffer zum 1:4 für Crimmitschau erzielte. Doch die Freude währte keine Minute, da machte Christian Kretschmann das 1:5. Das Tor von Thomas Reichel neun Minuten vor Schluss für die Eispiraten war nur noch Ergebniskosmetik.


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