Kassel auch gegen Heilbronn siegreich - Huskies bauen Vorsprung aus

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Mit einem 5:3-Sieg gegen

den Aufsteiger aus Heilbronn sicherten sich die Huskies den achten Sieg im

neunten Spiel und konnten so die Tabellenführung bereits auf sechs Zähler

ausbauen. Trainer Stéphane Richer aber warnte vor zu großer Freude: „Wir sind selbstverständlich

sehr froh über das Erreichte, aber es liegen gerade einmal neun Spiele hinter

uns; die Saison ist noch lang und wir müssen uns noch an einigen Stellen

verbessern.“ Zwar feierten Fans und Mannschaft nach dem Abpfiff die errungenen

drei Punkte gemeinsam, allzu große Euphorie wollte aber ohnehin nicht aufkommen

– zu lebendig scheint dafür noch die Erinnerung an die letzte Spielzeit, in der

man ab dem neunten Spieltag das Tableau anführte, um dann im Finale doch an

Wolfburg zu scheitern.

Das Spiel der

Schlittenhunde gegen die Heilbronner Falken begann recht ausgeglichen, wobei

Kassel leichte Vorteile hatte. Ex-Husky Ilpo Kauhanen zeigte sich in dieser

Phase von seiner besten Seite und rettete seiner Mannschaft unter anderem bei

Buryms Schuss mit einem Hechtsprung vom einen Pfosten zum anderen das 0:0.

„Ilpo hat heute Abend überragend gespielt und uns lange Zeit im Spiel

gehalten,“ urteilte Heilbronns Trainer Rico Rossi nach der Partie.

Waren im ersten Drittel

noch keine Treffer gefallen, so hatte der zweite Spielabschnitt doch einiges

mehr an Toren und Brisanz zu bieten. Knapp viereinhalb Minuten waren gespielt,

da schlug es hinter Boris Rousson ein: Benedikt Kohl brachte die Falken in

Überzahl mit 1:0 in Führung. Die Huskies ließen sich davon allerdings nicht im Geringsten

beeindrucken und reagierten nur 34 Sekunden später ebenfalls mit einem

Power-Play-Tor durch Kraft. Doch auch Heilbronn ließ nicht locker, setzte

engagiert nach und kam durch Ankert in der 27. Minute wiederum mit einem Mann

mehr auf dem Eis zum erneuten Führungstreffer. Drew Bannister zeigte den Gästen

dann aber, womit sie von nun an rechnen müssten: Mit einem wahren Gewaltschuss

von der blauen Linie glich der Defender ein weiteres Mal den Spielstand aus und

trieb sein Team voran. Die Huskies gewannen nun einiges an Oberwasser,

Heilbronn war sichtbar irritiert. Diese Chance ließen sich die Kasseler nicht

entgehen und erhöhten bis zum Drittelende durch Treffer von Gyori, DelMonte und

McNeil auf 5:2. Rico Rossi wollte seinem Team nach dem Spiel aber keinen

Vorwurf machen: „Ich kann mich wirklich nur über wenig beschweren. Wir haben

eine sehr junge Mannschaft, die Jungs müssen erst lernen, dass in einem Spiel

jede Minute zählt. Heute hat uns diese kleine Verschnaufpause vielleicht den

Sieg gekostet.“

Auch im letzten

Spielabschnitt zeigten sich die Heilbronner weiter sehr bemüht und spielten gut

mit, mehr als der Treffer zum 3:5 von Edwardson war aber für den Aufsteiger in

Kassel nicht mehr drin.


Leona Malorny

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