Kaderplanungen bei den WölfenAlexander Brückmann verlängert in Freiburg

Lesedauer: ca. 1 Minute

Alex Brückmann ist einer jener Akteure, deren Wert sich nicht in Zahlen ausdrücken lässt - dabei sind die Zahlen gar nicht schlecht: 27 Skorerpunkte sammelte der Verteidiger in der zurückliegenden Spielzeit. Dass sich diese in zwei Tore und 25 Vorlagen (bei nur 22 Strafminuten) aufschlüsseln, sagt aber schon viel über den Typus Eishockeyspieler, den Brückmann verkörpert: Ihm geht es nicht ums eigene Ego, sondern um das Wohl der Mannschaft. In deren Dienste stellt sich der EHC-Crack mit der Nummer 86 in jedem Spiel: abgeklärt, diszipliniert, clever, lauf- und spielstark. Der gebürtige Breisacher ist mit seinen 1,72 Metern das Gegenteil eines Haudrauf-Defenders; er löst brenzlige Situationen mit Raffinesse und Technik anstelle von physischer Wucht. In den zurückliegenden Jahren stand er oft als Verteidigungspartner von Routinier Milos Vavrusa auf dem Eis und war im Alter von gerade einmal 22 Jahren ein absoluter Leistungsträger in der Freiburger Aufstiegsmannschaft.

Seine Cleverness und Spielstärke, da sind der Freiburger Trainer und Sportliche Leiter Leos Sulak und der EHC-Vorstand ganz sicher, wird Alex Brückmann auch eine Etage höher in die Waagschale werfen können. Deshalb wurde der Kontrakt mit der Freiburger Nummer 86 um ein weiteres Jahr verlängert.

 

Stand der Kaderplanung

 

Alexander Brückmann ist der 15. Spieler aus dem Oberliga-Meisterteam, der mit dem EHC Freiburg in die DEL2 geht. Er ist der achte Verteidiger, der für die neue Saison unter Vertrag steht. Mit Milos Vavrusa, Vladimir Kames, Adam Schusser, Dennis Meyer, Philip Rießle, Michael Frank, Lutz Kästle und eben Alexander Brückmann ist die Freiburger Hintermannschaft damit komplett; zudem könnte auch der junge Allrounder Quirin Stocker in der Defensive aushelfen. Im Angriff sind noch zwei Plätze für erfahrene Spieler frei. Für die restlichen Plätze können sich noch junge Talente empfehlen; zu diesem Kreis zählen etwa die Eigengewächse Iven Rösch und Yannick Henry sowie externe Cracks, die im August ein Probetraining im Breisgau absolvieren.