Joker verlieren Vorbereitungsderby in Füssen

ESVK verpflichtet Max KaltenhauserESVK verpflichtet Max Kaltenhauser
Lesedauer: ca. 1 Minute

Vor lediglich 982 Zuschauern unterlagen die Buron Joker am Sonntag Abend beim EV

Füssen mit 4:6. Hauptverantwortlich für die Niederlage war ein schwaches zweites

Drittel, in dem die Gastgeber bis auf 5:1 davonzogen. Wie bereits vorher

bekannt, nahmen Webb, McFeeters, Tanaka und Wehrstedt nicht am Spielgeschehen

teil. Außerdem verzichtete Ken Latta auch auf Emil Ekblad, Dominic Krabbat und

Daniel Oppolzer, da alle drei Spieler angeschlagen waren. Im Tor bekam

Förderlizenztorhüter Florian Hechenrieder Spielpraxis.
Nachdem sich die

Teams zu Beginn erst einmal langsam abtasteten, gingen die Gastgeber durch Eric

Nadeau nach etwas mehr als vier Minuten in Führung. Dennoch wollten im ersten

Drittel keine weiteren Tore fallen, da sich die Torhüter herausragend zeigten

und die Joker nicht zwingend genug agierten.
Mit einem Tor quasi zum vom

Bullypunkt nach nur sieben Sekunden glich Anton Saal im zweiten Drittel flugs

aus. Doch in den Folgeminuten fanden sich zunehmend immer mehr Joker-Akteure auf

der Strafbank wieder, das die Gastgeber prompt durch Kevin Lavallee und Raphael

Rohwedder zur 3:1-Führung nutzen konnten. Als dann endlich die Joker einmal in

Überzahl waren, klingelte es wieder im Kasten der Gäste erneut durch Lavallee.

Als Leopold Prantl das 5:1 folgen liess, sah es für die ohne Ausländer

angetretenen Kaufbeurer überhaupt nicht gut aus. 
Im Schlussabschnitt rissen

sich die Joker noch einmal am Riemen und wollten erhebliche Ergebniskosmetik

betreiben. Dies gelang bereits zum Beginn des Drittels durch Marc Sill im

Powerplay zum 5:2. Als Anton Saal wenige Minuten später das 5:3 folgen ließ,

keimte bei den dezimierten Jokern noch einmal Hoffnung auf, dem Spiel doch noch

einmal eine Wende geben zu können.
Doch mit dem dritten Überzahltreffer der

Leoparden durch Eric Nadeau drei Minuten vor Schluss war die Niederlage

besiegelt, obwohl Stefan Rott 90 Sekunden vor Ende den 6:4-Endstand

herstellte.
Ohne acht Stammspieler, darunter alle sechs Ausländer, hatten

sich die Joker beim benachbarten Oberligisten dennoch ordentlich aus der Affäre

gezogen. Dennoch wird es langsam Zeit, dass die verletzten und angeschlagenen

Spieler wieder aufs Eis zurückkommen, obwohl vor allem die jungen Joker derzeit

massig Eiszeiten bekommen.