Joker stechen kampfstarke Steelers aus - 5:7 Heimniederlage

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Dabei fing das Spiel gar nicht schlecht an. Vom Eröffnungsbully an gehörte die erste Phase der Partie den Gastgebern in der René Schoofs die erste wirkliche Chance sogleich verwerten konnte. Völlig alleine tauchte er vor Stefan Horneber im Tor der Gäste auf und ließ ihm aus knapp vier Metern keine Abwehrchance (4.). Im weiteren Verlauf hätten nach Chancen von Daniel Oppolzer, PJ Fenton und Mark Heatley durchaus weitere Tore fallen können doch Fortuna stand in diesem Fall erst einmal dem Gegner bei. Im ersten richtigen Angriff über Dominic Krabbat gelang Christoph Aßner der Ausgleich (9.). Durch diesen Treffer geweckt agierten die Kaufbeurer nun wesentlich aktiver und machten es den Steelers nicht mehr so einfach zu Chancen zu gelangen. Patrick Schmid und PJ Fenton scheiterten jeweils am Goalie der bayerischen Gäste. Kurz vor Drittelende hatte dann Marcel Neumann die Steelers Führung auf der Kelle, setzte den Puck aber knapp am Tor vorbei. Nur eine Sekunde vor Drittelende durften die mitgereisten Fans der bayerischen Gastmannschft doch noch jubeln. Aus dem Gewühl heraus wurde der Puck von Andrew McPherson in Überzahl über die Linie gestochert.


Zum Start ins Mitteldrittel zeigten sich die Hausherren wenig beeindruckt vom späten Treffer der Joker im Drittel zuvor und kamen zu Beginn durch Mark Heatley und Arturs Kruminsch zu Chancen die ihren Weg ins Gehäuse von Stefan Horneber aber nicht finden wollten. Dafür legten die Gäste in der 24. Spielminute nach. Einen schnellen Angriff über die rechte Seite nutzte Levi Nelson auf Zuspiel von Daniel Menge zum 1:3. Die „Men in Green" aber zogen nun ihrerseits das Tempo an und kamen wieder zurück ins Spiel. Bedingt durch viele Fehler im Spielaufbau machte der Gegner es den Gastgebern unerwartet leicht und Mark Heatley ließ sich nicht lange bitten, passte hinter dem Tor auf PJ Fenton der aus dem Slot heraus zum 2:3 Anschlusstreffer einnetzen konnte (28.). Die nächste sich bietende Möglichkeit nutzte Chris St. Jaques zum Ausgleich. Nach einem Schlagschuss von Pascal Schoofs nahm der quirlige Stürmer den zurückprallenden Puck und schob aus 3 Metern Distanz zum 3:3 ein (33.). Vor der Pausensirene hatte PJ Fenton im Konter noch eine Chance, kam aber nicht an Horneber im Tor der Joker vorbei und so blieb es beim 3:3 nach 40 Minuten.


Auch ins Schlussdrittel starteten die Bietigheimer mit viel Druck, echte Chancen waren aber zunächst Mangelware. Die erneute Führung der Bayern fiel wie aus dem nichts. Aus 8 Metern war es Dominic Krabbat der Sébastien Charpentier überwinden konnte (45.). Dieser Gegentreffer schien zu fruchten und die Heimmannschaft gab wieder Gas. Im Powerplay wurde René Schoofs wunderschön von Arturs Kruminsch in Szene gesetzt und konnte freistehend zum 4:4 Ausgleich einschießen (49.). Wieder im Powerplay durften die Fans der Steelers dann die Führung ihrer Mannen bejubeln. Nachdem PJ Fenton zunächst nur die Latte getroffen hatte bügelte er seinen Fehler umgehend wieder aus und schob den Puck aus kaum einen Meter Entfernung in die kurze Ecke (52.). Durch diesen Treffer angestachelt setzte die Mannschaft von Ken Latta nun auf volle Offensive und erwischte die Bietigheimer in der Schlussphase eiskalt. Zunächst markierte Brady Leisenring nach Assists von Rob McFeeters und Marco Habermann das 5:5 (53.). Nach dem Marvin Tepper seine Chance aus aussichtsreicher Position vergab schlug es auf der anderen Seite erneut ein. Levi Nelson nutzte einen Stellungsfehler in der Verteidigung gnadenlos aus und schoss seine Mannschaft wieder in Führung (59). Um kurz vor Schluss doch noch zum Ausgleich zu kommen nahm Coach Kevin Gaudet seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Dies brachte den Hausherren jedoch nichts mehr und man musste in Person von Andrew Mc Pherson ein Empty Net Goal zum 5:7 Endstand hinnehmen.

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