Joker sogar gegen den Tabellenführer nah an PunktenESV Kaufbeuren

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Zu Beginn war die Partie allerdings recht ausgeglichen, die Joker überstanden zudem das erste gefürchtete Überzahlspiel der Gäste relativ problemlos. Kaum waren die Joker wieder komplett, ergab sich sogar eine über 60-sekündige doppelte Überzahl für die Rot-Gelben, die allerdings ungenügend ausgespielt wurde und somit leider erfolglos blieb. Doch nach und nach nahm der souveräne Tabellenführer, der auf dem besten Wege ist, einen neuen Punkterekord in der DEL2 zu erreichen, das Heft mit seinem schnellen und geradlinigen Eishockey über die gesamte Eisfläche in die Hand. Die Joker hielten allerdings gut dagegen, obwohl sie in der Abwehr immer wieder Schwerstarbeit zu leisten hatten. Ab und zu konnte auch der eine oder andere gefährliche Konter gesetzt werden. Einen davon vergab Tim Richter, dessen Schuss der gegnerische Goalie Andreas Mechel gerade noch von der Linie kratzen konnte. Nur eine Zeigerumdrehung später mussten die Rot-Gelben mit Mann und Maus verteidigen, was eine Strafzeit für Daniel Menge nach sich zog. Doch nur 27 Sekunden später gesellte sich auch Tim Richter dazu, der den Puck mit der Hand aus dem Verteidigungsdrittel warf. Diese Chance ließ sich der Tabellenführer natürlich nicht entgehen. Ausgerechnet Ex-Joker Dominic Auger sorgte mit einem Schlenzer von der blauen Linie für den Führungstreffer in doppelter Überzahl. Nach einem Pfostenschuss von Matt McKnight schienen die Gäste das Spiel langsam in den Griff zu bekommen. Doch praktisch im Gegenzug fiel der nicht unverdiente Ausgleich. Nach einem Schlenzer von Hadraschek an den Schoner des Torhüters, legte Max Schmidle perfekt für Daniel Menge auf, der eiskalt  zum 1:1 verwandelte.

Im Mitteldrittel mussten sich die Joker die ersten gut vier Minuten aufgrund zweier Strafzeiten dem Powerplay der Gäste erwehren. Insgesamt klappte das Unterzahlspiel an diesem Abend recht vielversprechend, lediglich Jason Pinizzotto hatte die große Chance zur Führung der Gäste. Nachdem die Kaufbeurer wieder komplett waren, strich ein Schlagschuss von Tim Richter nur Zentimeter am Tor der Gäste vorbei. Auf der anderen Seite hätte Archie Skalbeck eigentlich den Führungstreffer für die Steelers besorgen müssen, verzog aber frei vor dem Tor. Doch dieser fiel nur zwei Minuten später durch Benjamin Hüfner, als die Rot-Gelben eine unübersichtliche Situation vor dem Gehäuse nicht endgültig klären konnten. Doch erneut gelang den unermüdlichen Kaufbeurern nahezu postwendend der Ausgleichstreffer. Michael Kreitl staubte aus spitzem Winkel ab, was den Gästen, die in der Folge immer wütender angriffen, überhaupt nicht schmeckte. Doch weder Robin Just, der völlig frei zum Schuss kam und an Häkkinen scheiterte, noch Frederik Cabana, der sogar die komplette Jokerdefensive schwindlig spielte, aber anstatt das leere Tor nur den Pfosten anvisierte, beruhigten die mitgereisten Gästefans. Wenige Sekunden vor dem zweiten Pausentee war es aber doch passiert. Marcus Sommerfeldts Knaller von der blauen Linie schlug im Powerplay zum 2:3 im Kreuzeck ein.

Auch im letzten Drittel zeigten die Joker Moral und wollten unbedingt den Ausgleich erzielen. Josh Lunden scheiterte im Powerplay aus spitzem Winkel an Torhüter Mechel. Nur zwei Minuten später landete ein Schlenzer von Alexander Winkler am Pfosten und Max Schmidle scheiterte mit einem Bauerntrick. Auch Rob Kwiet hatte den Ausgleichstreffer auf dem Schläger. Auf der Gegenseite bewahrte uns der erneut starke Pasi Häkkinen mit einer überragenden Parade gegen Sommerfeldt vor der Vorentscheidung. Acht Minuten vor dem Ende wurde der überragende Cabana nach einem Konter schon abgedrängt, passte aber noch zurück und Rene Schoofs erhöhte für die Gäste auf 2:4. Doch erneut nur eine Minute später folgte die prompte Antwort der Joker. Josh Lunden machte die Partie mit dem 3:4 wieder spannend. Zwar hatten die Gäste weiterhin viel Puckbesitz, doch die Joker konnten sich gute Ausgleichschancen vor allem durch Jordan Knackstedt, der frei vor dem Tor aus der Drehung verzog, erarbeiten. Auch die Herausnahme von Torhüter Häkkinen brachte leider nichts mehr ein. Eine Sekunde vor dem Ende stellte McKnight den Endstand zum 3:5 ins leere Tor her.

Gästetrainer Gaudet sprach in der Pressekonferenz von einem gewohnt schweren Spiel in Kaufbeuren. Im letzten Drittel hatte sein Torhüter ein paar gute Paraden gezeigt, ohne die es auch 4:4 hätte stehen können.

Juha Nokelainen hatte ein kämpferisches starkes Spiel seiner Joker gesehen, die sich einiges vorgenommen hatten. Für die bevorstehenden Play-Downs sah er sein Team auf einem guten Weg.  

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