Joey Lewis lässt Jokerherzen höherschlagenZweiter Nackenschlag für die Steelers besiegelt Sommerpause

Die Fans vom ESV Kaufbeuren haben Max Schmidle für sein 500. Spiel im Trikot der Joker geehrt.  (Tobias Link)Die Fans vom ESV Kaufbeuren haben Max Schmidle für sein 500. Spiel im Trikot der Joker geehrt. (Tobias Link)
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Bevor es auf dem Eis sportlich zu Sache ging, wurde Max Schmidle für sein 500. Spiel im Trikot der Buron Joker geehrt. Die Heimkurve widmete dem Fanliebling für diese Vereinstreue sogar eine eigene Choreographie.

Vom ersten Bully weg konnte man die Wichtigkeit der Partie sehen. Beide Teams starteten druckvoll ins Match, indem sie Checks zu Ende fuhren und um jede Scheibe kämpften. Der Spielbeginn verstrich jedoch ohne nennenswerte Torchance auf beiden Seite. In der 7. Minute durfte das Kaufbeurer Publikum den ersten Treffer des Abends bejubeln: Die Buron Joker kombinierten sich in Person von Anti Kerälä und Julian Eichinger gekonnt aus dem eigenen Drittel und der Clever-Fit-Topscorer Sami Blomqvist markierte mit einem platzierten Handgelenksschuss die erste Führung des Abends. Der darauffolgende Spielverlauf war geprägt von Strafzeiten für beide Mannschaften. In diesen konnten sich insbesondere Jan Dalgic auf Kaufbeurer Seite – er vertrat den gesperrten Ilya Sharipov- und Stephon Williams für die Bietigheimer auszeichnen. „ Ehrlich gesagt, es war für mich wie jedes andere Spiel auch. Klar, man weiß, es sind Playoffs, aber dadurch steigt der Druck für mich nur umso mehr und ich versuche, diesen für mich so klein wie möglich zu halten. Deshalb sehe ich es wie jedes andere Spiel“, sagte ESVK Youngster Jan Dalgic über sein erstes DEL2 Playoffspiel nach dem Spiel.

Die Bietigheim Steelers kamen mit viel Energie aus der Pause und versuchten schnell den Ausgleich zu erzielen. Die Buron Joker kämpften sich aber zurück in die Partie und es entwickelte sich ein Match auf das Tor der Enzstädter. Die bayrischen Schwaben konnten ihre drückende Überlegenheit aber nicht in Tore umwandeln und so hieß die Endstation immer wieder Stephon Williams. In der 32. Minute schafften die Steelers nach einem Fehler der Kaufbeurer Hintermannschaft durch Ex-Joker Mychal Montheit den Ausgleich. Die Hausherren zeigten sich von dem Gegentor unbeeindruckt und hielten an ihrem druckvollen Spiel fest. Dies zwang die Bietigheimer zum Ziehen einer Strafzeit, welches das Kaufbeurer Special-Team durch den „500-Spiele-Mann“ Max Schmidle zur erneuten Führung nutzen konnte. Die Gäste antworteten sofort und glichen durch Brett Breitkreuz – bedient von Matt McKnight – im direkten Gegenzug aus. Mit dem Unentschieden verabschiedeten sich dann beide Teams in die letzte Drittelpause des Abends. „Wenn man die ganze Zeit defensiv kompakt steht, dann fühlt man sich irgendwann sicher. Das hat auch nichts mit Überheblichkeit zu tun, aber manchmal übersieht man den einen Mann, was natürlich nicht passieren darf“, erklärt ESVK-Torhüter Jan Dalgic die unglücklichen Gegentore.

Im letzten Spielabschnitt wollte keine Mannschaft unnötiges Risiko eingehen und so lauerten beide Teams auf Fehler des Anderen. Das Match blieb zwar schnell und intensiv, jedoch fehlten die Top-Torchancen auf beiden Seiten. Das änderte sich in der 50. Minute als Sami Blomqvist nach einem Scheibenklau im Ellentaler Drittel den Pfosten traf. Die Schiedsrichter bemühten zur Überprüfung der Situation den Videobeweis. Dieser ergab, dass die Scheibe die Linie nicht komplett überquert hat. Im Gegenzug hatten die Gäste durch Alexander Preibisch die Riesenchance auf die Führung. Er scheiterte aber wie sein Gegenüber am Gestänge. Die meisten Zuschauer hatten sich schon auf die nahende Verlängerung eingestellt, doch wieder machten die Joker in der letzten Spielminute alles klar: elf Sekunden vor Ende bediente Julian Eichinger mit einem Traumpass aus dem eigenen Drittel den nach vorne eilenden Joey Lewis und dieser überwand Stephon Williams zum Siegtreffer für die Joker. Der daraus resultierende Jubel in der Erdgas-Schwaben-Arena kannte keine Grenzen. Durch diesen Sieg zieht der ESV Kaufbeuren zum vierten Mal in Folge ins Playoff-Viertelfinale ein, wo jetzt die Kassel Huskies warten.

 



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