Jetzt gilt es für den Ligaprimus!Viertelfinalvorschau: Kassel Huskies - Heilbronner Falken

Jubeln die Kassel Huskies in den Play-offs weiter?  (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Jubeln die Kassel Huskies in den Play-offs weiter? (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Die Formkurve der Nordhessen zeigte bis zum Abbruch der Hauptrunde, wie die meiste Zeit der Saison, steil nach oben. Die letzten neun Partien wurden allesamt gewonnen, torreiche Spiele gegen Kaufbeuren (10:3) und Bad Tölz (8:4) untermauerten den Lauf der Nordhessen. Vor allem Ryan Olsen entwickelte sich im letzten Hauptrundenviertel zum überragenden Akteur nach schwierigem Saisonstart. Mit Phil Cornet (23 Tore aus 28 Spielen), Lukas Laub (36 Punkte aus 37 Spielen), Brett Cameron (23 Punkte aus 28 Spielen) könnten drei Topspieler in die Reihen um Routinier Michael Christ, der mit dem ersten Viertelfinale sein 600. Spiel im blau-weißen Dress absolvieren wird, zurück ins Team kehren und die Schlittenhunde noch gefährlicher machen. Es ist bemerkenswert wie konstant der Aufstiegsaspirant trotz der immensen Ausfälle lange Zeit agierte. Eine tragende Säule, Corey Trivino, der lange Zeit Topscorer war, kehrte auch erst kurz vor Ende der Hauptrunde ins Team zurück. Die Falken konnten sieben der letzten neun Partien siegreich gestalten, unter anderem gewann man auswärts beim Top-Team Bad Tölz. Der Trend zeigte zuletzt klar nach oben. Alles in allem spielte das Team um Coach Stewart eine wechselhafte letzte Saisonphase, die durch positive Corona-Fälle abrupt beendet wurde und die Falken letztlich knapp in die Play-offs brachte.

In den bisherigen Partien in der Hauptrunde ging das Team von Tim Kehler in zwei von drei Partien als Sieger hervor. Selbstläufer waren die Spiele keineswegs, die Begegnungen konnten lediglich mit einem Tor Differenz entschieden werden, auswärts unterlagen die Schlittenhunde zuletzt 4:2. Das vierte Aufeinandertreffen wurde aufgrund von positiven Corona-Fällen im Team der Badener nicht mehr gespielt.

Dass die Huskies in den meisten Statistiken nach der Hauptrunde die vorderen Ränge belegen ist hinlänglich bekannt. Die Schwäche der Nordhessen bildet jedoch das Powerplay, hier landete man mit 19,7 Prozent Erfolgsquote nur im Mittelfeld, den Großteil der Saison verbrachte man in dieser Statistik im Tabellenkeller. Zuletzt zeigte sich das Powerplay stark verbessert, es bleibt abzuwarten, ob das Team hier noch eine Schippe drauflegen kann. Es wird zudem spannend werden, wie das beste Team der Liga in Unterzahl (Kassel) gegen die drittbeste Überzahlmannschaft aus Heilbronn bestehen kann. Allzu oft sollten die Huskies gegen das Team von Bill Stewart nicht auf der Strafbank sitzen.

Fazit: Die große Stärke der Huskies liegt darin, dass das Toreschießen auf viele Schultern verteilt ist und die Nordhessen vier Reihen aufbieten können, die wenig in den hinteren Reihen abfallen. Knüpft das Team um Sportkoordinator Manuel Klinge an das Niveau der Vorrunde an und kann es im Powerplay noch zulegen, so sollte die erste Play-off-Runde keine Hürde darstellen. Heilbronn hat nichts zu verlieren und mit Strategen wie Wruck, Neal, Gervais, Della Rovere sowie den jungen Wilden um Yannik Valenti und Davis Koch die Möglichkeit dem großen Favoriten ein Bein zu stellen. Ihn ganz zu stürzen wird aber wohl schwierig werden, zu souverän und überzeugend war die Hauptrunde der Schlittenhunde. Auch aufgrund der Kadertiefe und dem Scoring der einzelnen Reihen ist Kassel klar im Vorteil. Bei Heilbronn tragen sich zu wenige regelmäßig in die Torschützenliste ein, zudem liegen die Vorteile auf der Torhüterposition klar beim ECK, stellt man mit Gerald Kuhn und Leon Hungerecker das überragende Torhütergespann der DEL2.

Hockeyweb-Prognose: Die Kassel Huskies ziehen ins Halbfinale ein!


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