Jan Kopecky bleibt ebenfalls ein Pinguin

Bleibt in Bremerhaven: Jan Kopecky. (Foto: Roland Krivec - www.stock4press.de)Bleibt in Bremerhaven: Jan Kopecky. (Foto: Roland Krivec - www.stock4press.de)
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Neben der Position eines Mittelstürmers, eines Außen und eines Verteidigers ist der Kader der Pinguine fast komplett. Lediglich in der Offensive wollen die Seestädter noch zwei jungen Talenten die Chance geben, sich in der neuen Spielzeit zu beweisen.

Apropos beweisen - Kopecky hat in der letzten Spielzeit bereits bewiesen, dass er als sehr spielstarker Flügelstürmer Akzente setzen kann, was er zusätzlich mit seinen 42 erzielten Scorerpunkten unterstrich. Nachdem Trainer Mike Stewart sich intensiv mit den Videos der vergangenen Saison beschäftigt hat, soll er nach dessen ersten Planungen in der ersten Sturmreihe mit Marian Dejdar und dem noch zu verpflichtenden deutschen Center die erste Reihe komplettieren. Stewart: „ Meine Planungen sind natürlich flexibel. Was heute auf meiner Trainertafel steht, kann nach dem Ende der Vorbereitung bereits ganz anders aussehen. Alle Spieler müssen um ihren Platz kämpfen, einen Bestandsschutz gibt es bei mir nicht!“

Seine Profikarriere begann Kopecky bei Slavia Prag, wo er insgesamt drei Spielzeiten absolvierte. In seinem ersten Jahr in Prag war er auch Mitglied der tschechischen U20-Nationalmannschaft, mit der er die U20 WM in Winnipeg Kanada bestritt. Nach drei weiteren Spielzeiten in der tschechischen Extraliga bei Karlsbad und Havirov wagte Kopecky das Abenteuer Nordamerika, das er trotz der guten Saison in Idaho aber schnell ad acta legte. Seinen größten Erfolg feierte Kopecky in der slowakischen  „Hockeymetropole des Ostens“ beim HC Kosice, mit dem er 2008/09 die  Meisterschaft feiern durfte. In Kosice nicht vergessen sein damaliger Auftritt in den Play-offs, wo er in 18 Spielen und dabei 14 erzielten Scorerpunkten neben Rudolf Huna, Stanislav Gron und Peter Bartos mit zu den Stützen der Mannschaft gehörte. Nach einem unbefriedigenden Saisonauftakt bei MsHK Zlinia, geprägt von finanziellen Schwierigkeiten, wechselte der am 21. März 1979 im tschechischen Kolin geborene Stürmer zusammen mit seinem Sturmkollegen Peter Klouda zum Traditionsklub Poprad, mit dem er in der Saison 2010/11 erst im Finale der Play-offs gegen Kosice unterlag und sich somit mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben musste. In seiner ersten Saison bei den Pinguine konnte Kopecky voll und ganz überzeugen. Trotz einer Schulterverletzung schleppte er sich durch die letzten beiden Monate der Saison und bewies Trainer und Mannschaft, dass er bereit ist, für den Klub alles zu geben.

Die Gründe des Stürmers für seinen Verbleib in Bremerhaven liegen vor allen Dingen darin begründet, dass er sich hier an der Unterweser mehr als wohl gefühlt hat. Kopecky: „Natürlich hatte ich auch andere Angebote, aber letztendlich fühle ich mich dem Klub, den Fans und vor allen Dingen den Verantwortlichen gegenüber verpflichtet, die letzte Saison so gut als möglich vergessen zu machen.“ Bereits am kommenden Donnerstag wird „Kope“ das Training in der Seestadt aufnehmen.


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