Jan Guryca bleibt ein Roter Teufel Torhüter wird Backup-Goalie hinter neuer Nummer eins

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"Ich bin sehr dankbar darüber, dass ich hier in Bad Nauheim die Chance bekomme, neben dem Sport auch beruflich Fuß zu fassen", sagt der 32-Jährige, der ab dem Herbst beim langjährigen EC-Werbepartner FinanzAktiv eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann beginnen wird, um für die Zeit nach der Profikarriere vorzubauen.

"Der EC war immer meine erste Wahl und ist mein Heimatverein. Ich und meine Familie haben unsere Freunde hier und wir fühlen uns einfach wohl. Auch macht es mir großen Spaß, im Nachwuchs zu arbeiten und dort zu helfen", so Guryca, der ab der neuen Saison auch als Torwarttrainer im Nachwuchsverein tätig sein wird. Jan Guryca sieht in seiner neuen Rolle eine sportliche Herausforderung: "Natürlich möchte auch ich spielen. Ich bin halt kommende Saison der Herausforderer, der auf den anderen Torhüter Druck ausüben wird. Ich denke, dass diese Konkurrenzsituation die Leistungen auf der Goalie-Position steigern wird."

Der 32-jährige Linksfänger begann seine Karriere im Nachwuchs in der Kurstadt, wo er in der Saison 2000/01 erstmals zu Einsätzen in der damaligen Zweitliga-Mannschaft kam. Nach Stationen in Schweinfurt und Regensburg in der Oberliga zog es den 1,80 Meter großen und 83 Kilogramm schweren Goalie nach Bremerhaven (2. Liga) sowie anschließend für vier Spielzeiten in die DEL nach Straubing. Während der Saison 2013/14 kehrte Guryca zurück zu seinem Stammverein, bei dem er letzte Saison in 49 Partien zwischen den Pfosten stand (Fangquote 3,21).

"Für mich als Trainer ist es natürlich optimal, dass auf der Torhüter-Position ein starker Konkurrenzkampf herrscht. Jan wird sicherlich viel Druck von hinten machen", sagt EC-Coach Petri Kujala. "Mit dieser Lösung haben wir jetzt in aller Ruhe Zeit, die Position des ersten Goalies neu zu besetzen. Zusammen mit Förderlizenzspieler Felix Bick werden wir auf dieser wichtigen Position gleich dreifach gut besetzt sein", so der Finne.

"Jan ist ein absoluter Teamplayer und ich freue mich, dass wir mit ihm eine Lösung finden konnten, die ihm neben dem Sportlichen und auch eine berufliche Perspektive bietet. Auch freut es mich für den Nachwuchsverein, dass er von Jan und dessen Erfahrung profitieren kann", so Geschäftsführer Andreas Ortwein.

Somit umfasst der aktuelle Kader (ohne Förderlizenzen) bereits einen Torhüter, sechs Verteidiger sowie elf Stürmer. Mit den drei noch zu vergebenen Ausländerstellen käme man dann auf 16 Ü23-Spieler - also einen mehr, als eingesetzt werden darf. "Dies ist so gewollt und ist gut für das Training und den Konkurrenzkampf im Team - und dies bereits ab Beginn der Vorbereitung zur kommenden DEL2-Saison", so Petri Kujala.

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