Jahresausklang ohne weitere Punkte

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Die Partie bei den Oberschwaben begann für beide Mannschaften zunächst recht ausgeglichen. Eine erste Probe für die Hintermannschaft der Eispiraten galt es nach gut zwei Minuten zu überstehen. Nach einem zu nachlässigen Abwehrversuch kam der Puck zu Marko Friedrich, der aus kurzer Distanz abzog. Auch der sich bietende Nachschuss für die Towerstars konnte Sebastian Albrecht im Tor der Westsachsen vereiteln. Die in der Folge taktisch geprägte Partie zeigte auf keiner von beiden Seiten ein Übergewicht. Strafen gegen Carlo Grünn aufseiten der Eispiraten und Marko Friedrich bei den Towerstars (wegen Haken) sind das einzig Erwähnenswerte. Erst ab der Hälfte des ersten Drittels schalteten die Oberschwaben wieder einen Gang höher und versuchten mit schnellen Angriffen in die Zone der Eispiraten zu gelangen. Doch die glänzend stehende Abwehr ließ so gut wie nichts zu. Mit einem gerechten 0:0 endete das erste Drittel damit torlos.

Im zweiten Spielabschnitt begannen die Gastgeber aus Ravensburg weiter sehr engagiert. Allerdings folgte ab der 22. Minute die stärkste Phase der Eispiraten. Nach einem Pass von Carlo Grünn lief Hannes Albrecht frei auf den gegnerischen Keeper zu, der die Scheibe allerdings abwehren kann. Fast im Minutentakt kamen die Crimmitschauer nun gefährlich vor das Tor der Towerstars, die Führung blieb ihnen aber verwehrt. Das Bild änderte sich erst ab der 33. Spielminute. Nach einem Bodycheck musste Austin Wycisk auf die Strafbank. Die nun in Unterzahl spielenden Eispiraten standen tief in der eigenen Hälfte und mussten sich im Powerplay den Gastgebern beugen. Nach einem Querpass von Scott Champagne auf Andreas Gawlik zog dieser von der blauen Linie ab und schickte den Puck ins Netz. Dennoch ließen sich die Eispiraten nicht aus dem Konzept bringen und kamen in Folge durch Cameron Keith und Troy Schwab zu zwei guten Schusschancen, die aber erneut nicht den Erfolg brachten. Mit 0:1 im Rückstand liegend ging es in die zweite Pause für beide Teams.

Als die Uhr im letzten Drittel herunterlief, war allen Verantwortlichen beider Teams klar, das es in der Ravensburger Eisporthalle noch zu einem spannenden Kampf kommen würde. Die erste nennenswerte Chance musste man aber für die Gastgeber notieren. Einen Schuss von Frederik Cabana konnte Sebastian Albrecht im Kasten der Crimmitschauer sicher klären. Die Partie, inzwischen auch durch viele Kampfszenen geprägt, war weiterhin auf Messers Schneide und beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Das zeigten auch die Strafen gegen Marco Schütz aufseiten der Eispiraten und Marko Friedrich bei den Towerstars. Beide mussten wegen übertriebener Härte für 2 Minuten auf die Bank. In der 54. Spielminute hätte dann der Ausgleich für die Westsachsen fallen müssen. Nach einem abgewehrten Schussversuch von Ravensburgs Top-Scorer Bob Wren gelangt die Scheibe zu Carlo Grünn der allein aufs gegnerische Tor zuläuft aber im Abschluss scheitert. Dann reagierte Trainer Fabian Dahlem, der seine Mannschaft mit einer Auszeit zu sich holte. Etwas mehr als zwei Minuten waren zu diesem Zeitpunkt noch zu spielen. Als die Scheibe dann im Besitz der Eispiraten war, ging man volles Risiko um die Partie noch zu drehen. Schlussmann Sebastian Albrecht verließ das Eis, um dann mit sechs Spielern sich vor dem Ravensburger Tor fest zu setzten. Trotz einiger Querpässe gab es keine Lücke für einen Schuss und so geriet das Spielgerät an den Gegner. Lukas Slavetinsky schob die Scheibe in der 59. Minute in das leer stehende Tor der Westsachen ein. Der letzte Hauch einer Hoffnung war dann keine 60 Sekunden später vorbei, als Tobias Bräuner erneut nach einer Puckeroberung in den leeren Kasten der Crimmitschauer zum 0:3 Endstand einschob.

"In einem taktischen Spiel wollten sich beide Mannschaften keine Blöße geben. Das zweite Drittel war geprägt vom Kampf, wo wir es jedoch verpasst haben das Tor zu machen. Am Ende haben wir noch einmal alles probiert, das Spiel war wesentlich ausgeglichener als es das Ergebnis am Ende wiederspiegelt." so Trainer Fabian Dahlem auf der Pressekonferenz nach der Partie.


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