Indians Chancenlos in den Pre-Play-offs

Indians Chancenlos in den Pre-Play-offsIndians Chancenlos in den Pre-Play-offs
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Dabei hatte es optisch gut ausgesehen. Die Fans hatten in einer feinen Choreografie vor Spielbeginn den Spielern zu verstehen gegeben, dass sie hinter ihnen stehen würden und ihrerseits Leistung erwarteten und die Spieler zeigten gerade am Anfang, dass sie auch gewillt waren, diese Vorgaben umzusetzen. Mit Schwung gingen die Mannen von Trainer Bernhard Kaminski die Partie an, wurden jedoch schnell ausgebremst durch eine taktisch von Cannibals-Coach Abstreiter hervorragend eingestellte Mannschaft. Mit vier Mann wurden die Indianer in ihren Offensivbemühungen gestellt, und diese Aufgaben absolvierten die Niederbayern so gut, dass sie mutiger wurden. Das 0:1 war nur noch eine Frage der Zeit, fiel jedoch recht unglücklich aus Gastgebersicht, als Hübscher (17.) eine von Oswald und Prommersberger initiierte Panikattacke mit dem Führungstor ausnutzte.

Dieser Treffer spielte den Landshutern natürlich in die Karten. Die Gastgeber zeigten sich über die gesamte Spielzeit stets bemüht, aber irgendwie fehlte ihnen die letzte Durchschlagskraft vor dem Tor, mussten darüber hinaus immer wieder bei den gefährlichen Kontern der Kannibalen auf der Hut sein. Passend, und verdient schließlich das 0:2, als wiederum Hübscher (34.) eine Strafzeit von Tarkir (Spielverzögerung) zum 0:2 ausnutzen konnte.

Die daraufhin folgende Stille im Eisstadion zeigte deutlich, wie wenig Chancen die Fans der eigenen Mannschaft für die letzten zwanzig Minuten zutrauten und diese Einschätzung sollte sich bewahrheiten. Ein kurzes Strohfeuer zu Beginn des Saisonabschlussdrittels mit Chancen für McPherson, Sommerfeld und Dmitriev verpuffte recht schnell und die ausgebufften Gäste, die letztendlich auch noch das notwendige Quäntchen Glück hatten, als ihr Keeper Vogl immer noch in letzter Sekunde einen Teil seiner Ausrüstung in die Indians-Schusswege bringen konnte. Die letztendlich endgültige Entscheidung fiel in der 51. Minute, als Morris in Unterzahl einen Konter fuhr, Ower austanzte und locker seine Farben in das Viertelfinale schoss.

Tatsache war in den zwei Spielen, dass die Indians zwar im taktischen und kämpferischen Bereich vieles versuchten, aber nie in der Lage waren die deutlich bestens eingestellten Niederbayern auch nur annähernd in Schach zu halten.