Indians bezwingen den TabellenführerHannover Indians

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Zunächst einmal konnte die Geschäftsführung der Hannover Indians jubeln. Erst konnte der Vertrag mit Head-Coach Christian Künast verlängert werden und dann passierten über 3.000 Fans die Eintrittstore. Vor wenigen Jahren war diese Zahl noch normal, aber zuletzt, auch geschuldet durch eine gewisse heimische Erfolglosigkeit, hatte man sich der 2000er Marke bedrohlich genähert.  Diese erwähnten 3.000 Fans sollten ihr Kommen jedoch nicht bereuen. Sie sahen ein Match, dass von  der Intensität her durchaus Play-Off-Charakter hatte, auch wenn es bei den technischen Details nicht überzeugen konnte. Das war aber auch kein Wunder, denn die Indians kannten nur ein Ziel: Über den Kampf zum Spiel kommen, die Rosenheimer, die seit jeglichen Zeiten das technische Spiel lieben, hart attackieren und möglichst der Strafbank fernbleiben.  Das gelang dann auch fast, aber bei 18:16 Strafminuten  hatten beide Teams mehrfach die Möglichkeit zum Torerfolg, wobei ausgerechnet die Indians bei einer Erfolgsquote von 12,5% (1 von 8) unter ihrem Schnitt blieben, während die Star Bulls starke 25% (1 von 4) schafften.  Im Gegenzug zeigten die Indians, warum sie im Penaltykilling schon vor der Partie vor den Rosenheimern (Platz 4 zu Platz 6) angesiedelt waren.

Das Spiel selbst begann, wie bereits beschreiben, sehr intensiv. Die Indians versuchten sofort die Rosenheimer unter Druck zu setzen und hatten das notwendige Glück, als Defender Tobias Stolikowski von der blauen Linie abzog, SBR-Keeper Josef Mayer die Scheibe abprallen ließ und Andrej Salzer zu seinem ersten Saisontor verhalf. Dieses Tor setzte ungeahnte Energien frei und die Gäste konnten sich bei ihrem, nun warm geschossenen, Keeper bedanken, dass es nach dem ersten Drittel nur 0:1 stand.

Auch im zweiten Drittel starteten die Gastgeber fulminant, aber diesmal hatten die bayrischen Gäste die richtige Antwort. Nach einer, etwas umstrittenen Strafe für Sven Gerbig, nutzte Matt Caruana dies zum 1:1 Ausgleich. Bevor jedoch der SBR diese Hochzeit für sich nutzen konnte, kam es bereits zur frühen Spielentscheidung. Innerhalb von 40 Sekunden mussten die SBR-Cracks Auger und Squires auf die berühmte Bank und eine Sekunde nach Ablauf der ersten Strafe gelang Patrick White im Nachschuss die erneute Indians-Führung. Danach drängten erneut die Hausherren auf den Führungsausbau, blieben jedoch im Fight mit der SBR-Defensive nur zweiter Sieger.

Das Abschlussdrittel brachte folgerichtig dann auch das was zu erwarten war. Die Rosenheimer versuchten mit aller Kraft den Ausgleich zu erzielen, die Indians hielten dagegen. 68 Sekunden vor Schluss nahm dann SBR-Coach Franz Steer seinen Torwart aus dem Gehäuse, aber die Zeit verstrich erfolglos.

Fazit: Ein hart erkämpfter Sieg für die Hannover Indians, die sich mit dem Erfolg selber Mut machen sollten für zukünftige Aufgaben. SBR-Coach Steer war zwar sichtlich enttäuscht, gab aber das Mannschaftsmotto freimütig bekannt: „ Wir wollen an jedem Wochenende mindestens drei Punkte holen. Wo ist egal.“ Da bleibt wenig hinzuzufügen.


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