Huskies verlieren Hessenderby gegen Frankfurt in der OvertimeKassel Huskies

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Doch zurück zur Gegenwart: Die Huskies sind mit 14 Punkten aus neun Spielen auf Platz 7 der Tabelle voll im Soll. Die hochgehandelten Frankfurter Löwen hingegen konnten die in sie gesteckten Erwartungen bislang nicht erfüllen. Auf dem vorletzten Tabellenplatz stehend galt für Tim Kehlers Mannen also die Devise, sich mit einem Derby-Sieg aus dem Tabellenkeller rauszuziehen.

Die Huskies gingen durch die Ausfälle von Valenti, Collins und Klinge stark geschwächt in die Partie, konnten dafür aber auf 5.132 Fans in ihrem Rücken bauen. Sowohl Nord- als auch Südhessen starteten jedoch verhalten in die Partie, so dass Chancen zunächst Mangelwaren waren. Austin Wycisk (3. Spielminute) und Richard Mueller (5.) scheiterten aber an den jeweils im Weg stehenden Torhütern. Die größte Chance des ersten Drittels vergab Husky Conor Morrison, als er in der 19. Spielminute aus spitzem Winkel das leere Tor verfehlte.

Auch der Mittelabschnitt war geprägt von gegenseitiger Vorsicht. Die besten Chancen auf das erste Tor der Partie vergaben aber sowohl die Löwen Mazzolini und Martens sowie Huskies Tomassoni und Zeiler. Für den sportlichen Höhepunkt des zweiten Drittels sorgte in der 37. Minute dann Husky-Goalie Mika Järvinen, der einen zwei-auf-null-Konter des Löwen Marton Vas mit einer spektakulären Parade entschärfte und damit den Zwischenstand von 0:0 in die zweite Pause rettete.

Erst im dritten Drittel sollten die Zuschauer in der Eissporthalle mit Toren verwöhnt werden. Den Anfang machte Conor Morrison, der Hogan nach 48. Minuten endlich überwand. Doch mit fortlaufender Spielzeit ließen die wacker kämpfenden Huskies die Kräfte im Stich. Löwen-Angriff um Löwen-Angriff rollte auf Järvinens Tor. Doch der finnische Torsteher der Huskies wuchs immer wieder über sich hinaus und rettete das 1:0 bis in die Schlussphase. Doch als Austin Wycisk in der 58. Spielminute wegen Haltens auf der Strafbank Platz nehmen musste, war auch Järvinen mit seinem Latein am Ende. Marc Schaub verwandelte aus kurzer Distanz zum hochverdienten 1:1 und sorgte dafür, dass die Partie in die Verlängerung ging. Und weil die Huskies erneut mit einem Mann weniger auskommen mussten, bot sich für die Löwen die goldene Gelegenheit die Partie zu entscheiden. Und diese Chance nutzten die Löwen erneut eiskalt aus. Der omnipräsente Richard Mueller zog von der linken Halbposition ab und überwand Järvinen zum alles entscheidenden 1:2.


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