Huskies siegen im Hessenderby spektakulär gegen die Löwen FrankfurtDeutliches Ausrufezeichen

Denis Shevyrin hatte mit drei Toren entscheidenden Anteil am Kassler Erfolg gegen Crimmitschau. (Foto: dpa/picture alliance)Denis Shevyrin hatte mit drei Toren entscheidenden Anteil am Kassler Erfolg gegen Crimmitschau. (Foto: dpa/picture alliance)
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Nach dem in allen Mannschaftsteilen überzeugenden 3:1-Heimsieg im Nachholspiel gegen Bietigheim stand für die Huskies das nächste Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt an. Die Gastgeber mit Rückenwind, die Löwen mit mächtig Druck, denn mit dem aktuell achten Tabellenrang werden die Südhessen ihren eigenen Erwartungen derzeit nicht gerecht. Auf Kasseler Seite fehlten der Langzeitverletzte Marc Schmidtpeter, Michael Christ, Nathan Burns, Oliver Granz, sowie der kürzlich verpflichtete Philippe Cornet (Quarantäne). Eduard Lewandowski kehrte nach überstandener Quarantäne zurück in den Kader der Löwen, Mike Fischer sowie die Langzeitverletzten Stephen MacAulay und Max Faber fehlten verletzungsbedingt.

Von Anfang an entwickelte sich ein rasantes Spiel mit wenigen Unterbrechungen, in dem die Südhessen mehr Spielanteile auf ihrer Seite verzeichnen konnten. Die erste Chance der Partie hatte Adam Mitchell, der Kuhn aus der Distanz prüfte, Kyle Woods Schlenzer (beides in der ersten Minute) von der blauen Linie im nächsten Angriff wurde vor dem Tor der Huskies durch einen Verteidiger geblockt. Und Kassel? – die Hausherren kamen in der fünften Minute durch Ryan Moser über links, aber dessen Schuss verfehlte das Gehäuse. Lois Spitzner in der Folge mit einer guten Möglichkeit, die die nötige Präzision jedoch noch vermissen ließ.

Frankfurt im weiteren Verlauf aktiver und mit dem ersten Powerplay brachten sie Jerry Kuhn im Tor der Huskies mehrmals in große Bedrängnis: Löwen Topscorer Collberg zweifach aus zentraler Position, Kyle Wood von der blauen Linie und Eddy Lewandowski aus dem rechten Halbfeld. Das alles brachte aber nichts Zählbares. Nach weiteren Chancen durch Suvanto und erneut Lewandowski war es einer der wenigen Angriffe der Huskies, der fast zum 1:0 führte: der angeschlagene Brett Cameron kam über rechts, ließ einen Löwenverteidiger aussteigen und schob frei am Tor vorbei. Die Huskies in der Folge im Aufwind, kreierten Chancen im Minutentakt - und das wurde in der 16. Minute belohnt. Spitzner checkte gut vor, störte den Frankfurter Spielaufbau entscheidend und konnte somit Moser im linken Halbfeld bedienen, der hatte freistehend keine Mühe Patrick Klein zu verladen und mit der Rückhand hoch zum 1:0 zu vollenden.

Keine Minute später zeigen die Huskies ihre neu gewonnene Effektivität - Valentin schoss von rechts, Klein konnte nur prallen lassen und Eric Valentin verwertete seinen eigenen Nachschuss – so stand es 2:0 für die Schlittenhunde. Im zweiten Drittel zeigten sich die Huskies von Anfang an deutlich präsenter, aggressiver am Gegner, Frankfurt spielerisch nicht mehr überlegen. Ryan Olsen schied früh verletzt aus und so dezimierte sich der Kasseler Kader weiter. Chancen kreierten die Löwen vor allem im Powerplay, als immer wieder der schussgewaltige Wood gesucht wurde. Die Tore, drei Stück an der Zahl, aber schossen die Huskies: das 3:0 in der 27. Minute sogar in Unterzahl, als Trivino die Scheibe im Mitteldrittel erobern konnte und den mitgelaufenen Cameron bei zwei auf eins bediente. Frankfurt geschockt, im Spiel nach vorne ging fortan nicht mehr viel bis auf eine Drangphase in der 30. Minute mit einigen Chancen. Aber immer war ein Huskies im Weg oder Kuhn entschärfte gekonnt. Torgelegenheiten hatten die Löwen im weiteren Verlauf vor allem im Powerplay, aber Jerry Kuhn erwischte einen Sahnetag und parierte stets.

Mit dem zweiten Angriff nach überstandenem Powerplay konnten die Huskies das 4:0 erzielen - einen Schuss von Trivino konnte Klein nur prallen lassen und der unnachahmliche Cameron erzielte seinen zweiten Treffer per Nachschuss. Die Hausherren aber hatten noch nicht genug und konnten in der 39. Minute in Person von Lukas Laub das 5:0 erzielen nach tollem Zuspiel von Stephan Tramm. Im Schlussdrittel wechselte Löwen-Trainer Salo den Goalie, aber auch das half nicht mehr viel - zwei weitere Tore der Huskies durch Valentin und Shevyrin konnte auch Kucis nicht verhindern und weil dessen Vorderleute bei 34 Schüssen kein Tor erzielten, ging das Spiel mit 7:0 verdient an effektivere und cleverere Huskies, die sich damit auf den dritten Tabellenplatz verbesserten.

Tore: 1:0 Moser (15. Minute), 2:0 Valentin (17.), 3:0 Cameron (27., SH1), 4:0 Cameron (38.), 5:0 Laub (39.), 6:0 Valentin (49., PP2), 7:0 Shevyrin (56., PP1)

Strafminuten: Kassel 6 - Frankfurt 12

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