Huskies schlagen Eispiraten nach VerlängerungKassel Huskies

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Jedoch war in der ersten Viertelstunde der Begegnung davon wenig zu sehen. Zwar erarbeiteten sich die Huskies optische Vorteile, Morrison frei über links und Habermann nach Tomassoni-Querpass vergaben jedoch gute Chancen auf die Führung. Auf der Gegenseite hatte Matt MacKay frei vor Järvinen die Möglichkeit, seine Eispiraten in Front zu bringen, Mika Järvinen sicherte den Puck aber im Nachfassen.

Nachdem das Spiel etwas zu verflachen drohte, brach Sven Valenti in der 16. Spielminute den Bann. Nach schöner Kombination über Meilleur und Proft netzte der Oldie aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Dieser Treffer wirkte wie ein Dosenöffner für die Huskies. Gut zwei Minuten nach Valentis Treffer legte Jens Meilleur bei angezeigter Strafe nach und besorgte das 2:0. Und eineinhalb Minuten vor der ersten Sirene war es Mike Collins, der aus unmöglichem Winkel ETC-Torhüter Albrecht anschoss. Dieser legte sich selbst den Puck zum 3:0-Pausenstand ins Netz.

Zu Beginn des Mittelabschnitts schien es, als würde das Spiel weiter in Richtung des Eispiraten-Gehäuses laufen. Torhüter Sebastian Albrecht rettete zunächst gegen Proft in höchster Not und hatte Glück, als Collins und Zeiler einen Unterzahlkonter vergaben.
Wie aus heiterem Himmel schlugen dann aber die Gäste zu. Zunächst drückte Hutchings einen MacQueen-Querpass zum 3:1 über die Linie, Ex-Husky Dominik Walsh legte nur vierzig Sekunden später nach und erzielte das 3:2. Die Eispiraten waren plötzlich wieder dran.

Gerade nachdem die Schlittenhunde den kleinen Schock des Doppelschlags überwunden haben, legten sie sich den Ausgleich quasi selbst ins Netz. Marco Müller schoss ECK-Torhüter Järvinen an, von dort aus trudelte der Puck zum 3:3 über die Linie. Kurz vor der Pause hatten die Huskies noch Pech, als ein Zeiler-Schuss nur an der Latte landete und Tomassoni einen Flachschuss zwar im Tor unterbrachte, Hauptschiedsrichter Schmidt dem Treffer aber die Anerkennung verwehrte. Offensichtlich ließ sich der Offizielle aus Brackwede vom aus dem Tor herausspringenden Puck irritieren.

Die zweite Drittelpause dauerte knapp 45 Minuten, da ein Defekt an der Kühlanlage behoben werden musste.

Die lange Zwangspause bekam den Gastgebern offenbar besser, denn die Huskies nahmen wieder das Heft des Handelns in die Hand, allerdings fehlte die notwendige Durchschlagskraft, um den erneuten Führungstreffer zu erzielen und den sicheren Eispiraten-Torhüter Albrecht zu überwinden. Adriano Carciola hatte außerdem Pech, dass sein Versuch in der 45. Spielminute nur am Pfosten landete.

So musste die Verlängerung die Entscheidung bringen, in der die Huskies weiter Gas gaben.  Coach Rico Rossi gab vor allem den starken John Zeiler, Mike Collins und Mike Tomassoni viel Eiszeit. Dies machte sich 13 Sekunden vor Schluss bezahlt, als Zeiler eine Tomassoni-Hereingabe aus kurzer Distanz zum 4:3-Siegtreffer über die Linie drückte.

Die Schlittenhunde verspielten zwar einen 3:0-Vorsprung, schüttelten diesen Schock aber aus den Gliedern und sicherten sich letztendlich zwei verdiente Punkte gegen die Eispiraten.

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